Mein Kursziel für Ende 2008 => 1,90-2,30 EURO
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,01 | 14,98 | |
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was Deine Einschätzung zu Fluxx angeht, so kann ich Dir schon folgen. Für die Einschätzung zum Kurs am Jahresende müßtest Du heute schon die Entscheidung der MP im Antwortschreiben an die EU kennen, Dein telebatischer Weitblick müßte Dir Informationen über die Enscheidung des BGH am 8. Juli liefern und die weiteren Quartalszahlen von Fluxx müßtest Du auch schon orakelt haben. Ist mir ein bischen viel Phantasie, ich denke Du bist einfach nur gegenteilig zum heutigen Kurs investiert und versuchst auf diese Weise die Aktie wieder zu drücken. ;-)
http://www.bundestag.de/dasparlament/2008/21/...ausgabe/20529754.html
Hier die wichtigsten Ausszüge
Diese These wird von einer Studie des schweizerischen Bundesamtes für Justiz der Eidgenössischen Spielbankenkommission gestützt. "Dort hat sich gezeigt: Wo es viele Wettmöglichkeiten auf der Straße gibt, da sind auch besonders viele Leute abhängig", erläutert Ilona Füchtenschnieder, Vorsitzende des Fachverbandes Glücksspielsucht in Deutschland. Eine Verknappung des Angebots sei die wirkungsvollste Prävention, meint sie. "Schon bei den bestehenden Anbietern liegt so viel im Argen, da kann man nicht das Angebot noch erweitern. Damit holt man sich das soziale Elend ins Haus."
Allerdings betont Füchtenschnieder, dass nicht die Sportwette das gefährlichste Glücksspiel sei, sondern die Automaten in den Spielhallen. Und die zählen kurioserweise nicht zu den Glücksspielen, sie gelten als Unterhaltungselektronik.
Ungewollt liefert sie Argumente für private Wettanbieter. Dort heißt es immer wieder, es sei gar nicht die Sportwette, von der die Hauptgefahr ausgehe. "Wir haben schon 2003 eine Studie mit der Harvard Medical School aufgesetzt", sagt Manfred Bodner, Vize-Chef Onlinewettanbieters bwin. "Dort werden über 40.000 Spieler beobachtet, und die ersten Ergebnisse zeigen, dass im Sportwettenbereich weit unter einem Prozent der Spieler als suchtgefährdet eingestuft werden kann", erläutert der Österreicher.
Er wird nicht müde, zu betonen, dass es sich um ein "reines Unterhaltungsgeschäft" handle. Tatsächlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass eine Wette, den Reiz einer Sportübertragung im Fernsehen erheblich steigern kann. Auch weil das Gefühl nicht nur mit Glück, sondern vielmehr mit sportlichem Sachverstand gewinnen zu können, erheblich befriedigender empfunden wird, als etwa ein Dreier im Lotto. Weil die Wettbewerbskommission der EU das Monopol der Staatswette für rechtswidrig erklärte, und Verbände wie die Deutsche Fußball Liga, die auf das Sponsoring der privaten Anbieter hofft, mit Klagen gegen das neue Glücksspielgesetz drohen, ist sich Bodner sicher: "Die Deregulierung des Marktes ist unausweichlich." Der Unternehmer hat ohnehin Zweifel, dass die Angst vor Abhängigkeit oder Manipulationen der wahre Grund für die staatliche Intervention ist.
Es gehe wie so oft ums Geld, glaubt Bodner. Das staatliche Glücksspiel, zu dem neben dem Sportwettenanbieter Oddset auch das lukrative Lottogeschäft gehört, führen rund die Hälfte ihrer Einnahmen an den Staat ab. Deutlich über 3 Milliarden Euro fließen aus diesen Töpfen jedes Jahr in soziale und kulturelle Projekte. Aus Angst, diesen Goldesel zu verlieren, sei die Hemmschschwelle, das Sportwettengeschäft zu privatisieren enorm hoch - auch wenn dieses Segment nur einen Bruchteil des staatlichen Glücksspielumsatzes ausmacht.
Wenn dieser Pfeiler des Sozialstaates einbricht, geht der Gesellschaft wohl tatsächlich eine finanzielle Stütze verloren. Auch im Kern der Diskussion um Sportwetten geht es also um zentrale Fragen: Wie viel Staat brauchen wir? Wie viel Eigenverantwortung kann den Menschen zugetraut werden? Welcher Schaden entsteht durch ausschließlich an Gewinnmaximierung ausgerichteten Interessen?
Der Augenblick läßt reichlich Platz für Phantasien und Spekulationen. Und alle Fakten zusammen betrachtet,
Enormer Einbruch der Umsätze bei Totto und Lotto, eine Vielzahl von Gerichten entscheidet gegen den Glspstv mit Begründungen die das Verfassungs- und EU-Recht betreffen, Kritik der EU-Kommission am Glspstv mit Androhung einer Klage vor dem EuGH, selbst Suchtexperten können nur eine geringe Suchtgefahr bei Sportwetten und Lotto feststellen, am 08. Juli kommt die Entscheidung vom BGH in der eine Aussage zum Glspstv erwartet wird und spätestens am Anfang 2009 entscheidet der EuGH über die Vorlageverfahren aus Deutschland,
sieht man den Druck der auf den MP lastet. Vor den deutschen Gerichten stehen sie schon als Deppen da. Ob sie dieses Image weiter pflegen wollen?
Und wie schon gesagt, vielleicht kennen einige die Gespräche hinter verschlossenen Türen. Denn die Umsätze sind schon beachtenswert.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,01 | 14,98 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 3 | 246 | mybet Holding vor Restart? - NEWS! | Rudini | williamwill009the | 22.10.23 14:19 | |
| 51 | mybet Holding SE nach reverse split 4:1 | bernd238 | bernd238 | 28.09.22 15:05 | ||
| 5 | Call auf Fluxx | entombed1966 | entombed1966 | 25.04.21 09:45 | ||
| 11 | 2.002 | mybet Holding SE | acker | acker | 25.04.21 02:50 | |
| 12 | 2.477 | Jaxx-Jetzt einsteigen? | acker | acker | 24.04.21 22:53 |