Die planmäßigen Abschreibungen - 11,0 % des Sach- und immaterielle Anlagevermögen
Geschäftsbericht 2015/16 Seite 64
Die planmäßigen Abschreibungen auf das Sach- und immaterielle Anlagevermögen in Höhe von 87,4 Mio. € bzw. 11,0 % des Anlagevermögens (Vorjahr: 71,5 Mio. € bzw. 11,0 % des Anlagevermögens) spiegeln den hohen technischen Standard sowie die Anlagenintensität von AT&S wider und erhöhten sich vor allem aufgrund von Wechselkurseffekten und dem Abschreibungsbeginn der technischen Anlagen und der Entwicklungskosten für Chongqing. Neben laufenden Abschreibungen sind, im Vergleich zum Vorjahr, auch geringere Sonderabschreibungen in Höhe von 3,1 Mio. € bzw. 0,4 % des Anlagevermögens (Vorjahr: 6,0 Mio. € bzw. 0,9 % des Anlagevermögens) angefallen, die aus der Abwertung von nicht mehr verwertbaren technischen Anlagen in China resultieren. Sonderabschreibungen erfolgen immer dann, wenn in der laufenden Geschäftstätigkeit keine Nutzungsmöglichkeit mehr gegeben ist und der erzielbare Betrag im Rahmen einer Veräußerung unter dem Buchwert liegt.
Geschäftsbericht 2015/16 Seite 120
Der Wertminderungstest für das im Geschäftsjahr 2014/15 noch nicht abgeschlossene Entwicklungsprojekt in Chongqing, China, basierte auf Berechnungen des Nutzungswerts.
Die Bestimmung des Nutzungswerts erfolgt jährlich mittels eines DCF-Verfahrens.
Die wesentlichen Bewertungsannahmen im Vorjahr waren wie folgt:
Langfristige Wachstumsrate: 5 %
(Vorsteuer) Diskontierungszins: 11,1 %
Aufgrund der Langfristigkeit des Projekts und um die in den zukünftigen Perioden erwarteten Mittelabflüsse aus dem Substratgeschäft adäquat zu berücksichtigen, wurden der Ermittlung des Nutzungswerts die erwarteten Zahlungsströme für die nächsten zehn Jahre zugrunde gelegt.
www.ats.net/de/files/2016/06/ATS_GB201516_DE.pdf