und dem doch recht klaren Rutsch unter die Nackenlinie, könnte sich die grobe CT-Faustformel wieder anbieten die sagt, daß ein potenzielles Korrekturziel nach ausbilden einer SKS im Anschluß bei ca. 100% der maximalen Ausdehung der SKS an der Nackenlinie nach unten gespiegelt zu sehen ist. ( => www.charttec.de/html/formation_schulter_kopf_schulter.php oder =>www.godmode-trader.de/know-how/...-trendwendeformation,3733868 ) . Damit käme man in die Nähe der 10€ Marke. Da in der Region auch wieder Unterstützungen zu finden sind, wäre es somit eine durchaus denkbare Zielzone, falls nicht irgendwas außergewöhnliches noch passieren würde. Solange man nicht wieder über die Nackenlinie nachhaltig zurückläuft und z.B. nur ein Pullback käme, ist dieses Szenario erstmal nicht zu vernachlässigen. Insofern sicher nicht schön die gegenwärtige Entwicklung für die investierten Leute. Für Leute die auf interessante Einstiegs-/Nachkaufgelegenheit warten jedoch die Möglichkeit mit besserem CRV wieder zu kaufen. AT&S ist letztendlich davon abhängig, daß die Geräte der Abnehmer sich gut verkaufen. Sollte sich aber z.B. im Bereich der digitalen Gadgets, Smartphones, etc. eine Absatzdelle ergeben, weil in vielen Regionen der Welt die Konjunktur anfängt Bremsspuren aufzuweisen und bei den Konsumenten dann das Geld nicht mehr so locker sitzt ( was man in vielen Regionen, besonders in den Emerging Markets, jetzt schon langsam merkt, wo Staatshaushalte und der Arbeitsmarkt stark von den Rohstoffpreise abhängen), dann besteht natürlich die latente Gefahr, daß im Jahresverlauf die Umsatz- und Gewinnziele bei AT&S revidiert werden müßte. Insofern besteht hier eine doppelte "Gefahr": zum einem kurzfristig im allgemeinen Sog der Gesamtmarktkorrektur noch weiter nach unten mitgezogen zu werden und zum anderen im Jahresverlauf nicht mehr die hohen Auslastung bei der Produktion zu haben, was sich negativ auf die Marge auswirken würde. Zudem ist 2014/15 der Euro schon so weit gefallen, daß hier nicht mehr wirklich größere weitere Rückgänge zu erwarten sind und somit gewisse größere Windfall Profits der Vorjahre nicht mehr in dem Maße anfallen dürften. Daher mal abwarten wie sich die die Sache weiter entwickelt. Spekulativ böte sich aber im Bereich 10,00/10,50 an Buy Limits zu platzieren oder eben alternativ darauf zu warten, daß die Nackenline zurückerobert wird. Sollte AT&S wirklich in den kommenden Monaten melden müssen, daß die Nachfrage nach ihren Produkten schleppender läuft als gedacht, dann könnte es je nach Ausmaß der Revison natürlich auch noch in tiefere Regionen gehen. Hoffen wir mal es geht alles den "normalen" Gang, d.h. man tobt sich im Gesamtmarkt aus solange der Ölpreis weiter fällt und im Jahresverlauf finder der Ölpreis seinen Boden und dreht wieder nach oben. Das könnte die OPEC ja durchaus machen, wenn sie nicht weiter den harten "Preiskrieg" gegen das US-Fracking endlos weiterführen will. Und vielleicht macht die FED oder die EZB wieder einen Schritt Richtung mehr QE, da durch den Ölpreis/Rohstoffpreisverfall die Inflationsraten weiter zu niedrig bleiben und man schwache Aktienmärkte nicht brauchen kann, wenn man die Konsumenten in Kauflaune halten will. Morgen redet ja auch Draghi wieder. Da wird man auch schon anfangen genau hinzuhören, ob die EZB nochmal andeutet vielleicht etwas aktiver zu werden. Vielleicht auch einer der Gründe warum man heute beim tangieren des DAX- Low vom August 2015 (9925Punkte) erstmal nicht weiter draufhauen wollte.
(Verkleinert auf 40%)

