Bzw.
Darüber hinaus verschweigt Arques in seiner Adhoc-Meldung, dass es sich derzeitig mit Siemens sowohl im Streit über nicht erfolgte Zahlungen in Zusammenhang mit der Kauf im August 2008 befindet als auch, dass Siemens seit Wochen mit ihm darüber verhandelt, ob nicht ein neuer Investor das Kommando über den Anbieter von DECT-Telefonen übernehmen soll.
Es verschweigt ferner, dass es aufgrund seiner prekären finanziellen Situation nicht in der Lage ist, Gigaset zu sanieren oder in Bereiche zu führen, die neben Wachstum auch Profitabilität beim Nettoergebnis versprechen. Und es lässt in der Meldung offen, wie es mit jenen finanziellen Verpflichtungen umgehen wird, die es sich beim Kauf gegenüber Siemens eingehandelt hat und die, wie vor Gericht im Dezember festgestellt wurde, Arques ruinieren würde, müsste es sie zahlen.
Gigaset beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter weltweit. Sie können mit großzügigen Abfindungen rechnen, wie es im Kaufvertrag mit Siemens steht, wenn sie vor diesem Sommer gekündigt werden.
www.channelpartner.de/index.cfm?pid=350&pk=286964 anscheinend ist sogar Gigaset an sich ein Problem, Arques kann eigentlich nur verlieren.