muß unbedingt verkauft werden, die Chancen beziffert aber selbst Schumann auf nur 80%. Insgesamt sollen 2008 noch 128 Mio. € aus Beteiligungsverkäufen erlöst werden. Da Actebis von Arques auf einen NAV von 253 Mio. € taxiert wird, geht man also nur von einem 50%-Placement aus. In diesem Umfeld und angesichts einer Umsatzrendite von weniger als 2% ist Actebis (zzgl. NT Plus) aber alles andere als attraktiv für Anleger oder Finanzinvestoren. Von Dividende oder Rückkauf eigener Aktien wagt der seit Februar amtierende Vorstand Schumann nicht einmal zu träumen. Er hat z.B. Jahnel-Kestermann für nur 18,5 Mio. € verkaufen müssen, für die im Herbst noch ein NAV von 37,5 Mio. € ausgewiesen worden war (übrigens druckst Arques bei der Nennung der Verkaufspreise und tatsächlich geflossenen Mittel mächtig rum). Auch der im letzten Quartalsbericht ausgewiesene NAV von Tiscon ist längst überholt, leicht zu errechnen über die Aktienkursentwicklung von Tiscon. Schumann ist entsprechend sauer auf seiner Vorgänger, die ja bereits an einer neuen Gesellschaft (Bluo) basteln (siehe Spiegel Nr. 20 vom 10. Mai, Seite 94/95). Arques braucht dringend Bares. 2007 wurde zu viel und zu teuer eingekauft. Neben Actebis sind nur ddp und BEA-TDL verkaufsreif. Das wird eine heiße Kiste, siehe auch mein Posting 744.