| Argentinien einigt sich mit IWF auf Schuldenabkommen | 11.09.2003 13:26 | |
| Das hochverschuldete Argentinien unter Präsident Nestor Kirchner einigte sich mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) auf ein Umschuldungsprogramm über insgesamt 21,0 Mrd. Dollar für die nächsten drei Jahre. Am Vortag hatte die drittgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas eine Frist für die Rückzahlung von 3,0 Mrd. Dollar an den IWF verstreichen lassen, ohne seine Schuld zu begleichen. In dem nun geschlossenen Schuldenabkommen sichert die Regierung in Buenos Aires zu, die ausstehenden 3,0 Mrd. Dollar zurückzuzahlen, noch bevor das Direktorium des IWF am 19. und 20. September zusammen kommt. Argentinien hatte sich den vom Fonds geforderten Sparmaßnahmen verweigert, da diese das Land nicht aus der Rezession führen. So verzichtete der IWF auf strenge Vorgaben für den zu erreichenden Haushaltsüberschuss und fordert nun für die nächsten Jahre Überschüsse in Höhe von 3,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, damit Argentinien seinem Schuldendienst nachzukommen kann. | ||