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Mir geht's ganz ähnlich. Ich hatte die Aktie in den vergangenen Jahren nie angerührt, weil ich immer mit einem Einbruch rechnete und gar nicht glauben konnte, wie sehr die stieg. Nun, nach dem starken Rücksetzer Ende 2012, hab ich mich überwunden und bei ca. 397 EUR zugegriffen - was sich nun als Dummheit herausgestellt hat. Was soll man sagen... Das Iphone war mir immer zu teuer und ich hab es aus diesem Grund nie gekauft; aber mein Verlust ist nun höher als der Kaufpreis des Iphones...
Ich hab ein Grinsen im Gesicht wenn ich daran denke wie absurd das eigentlich ist...
HEWLETT PACKARD UND 3 D SYSTEMS... sind für mich ein kauf... bin hier seit freitag dabei!
zu apple :
denke hier ist noch luft nach unten... würde mich nicht wundern wenn wir die 3 noch vorne sehen...
wie es langfristig aussieht... das ist eine gute frage....
man weiss halt nicht was apple vor hat... aber ihnen traue ich jederzeit wieder eine bahnbrechende erfindung vor...d.h apple kann durchaus auf 1000 usd gehen... die frage ist nur WANN...
aber...
ein billig handy ist trotzdem nötig... bzw wenigstens ein paar verschiedene geräte für verschiedene kategorien...
aber das ist sicherlich NICHT die bahnbrechende erfindung die apple braucht... weitere handy modelle sind eigentlich ein MUSS...
da muss noch mehr kommen...
Apple betreibt der größten Hedgefond der Welt...
Wusste ich nicht !
Der operative Gewinn war 13,x Mrd im letzten Quartal... Aber mit dem Hedgefond belief er sich auf 17,5 Mrd im letzten Quartal !!!! Wenn apple bis 2015 sein Gewinn hält ist die Aktie alleine 300-350 Dollar dadurch Wert...(cashbestand )
Tony, hast die Marktmechanismen schön erklärt. Für einen Zuwachs oder Verfall der Marktkapitalisierung benötigt der Markt nun mal nur einen Buchteil der Wertänderung. Übertrieben dargestellt wäre folgendes übertriebene Szenario denkbar, welches nur plastisch den Mechanismus erklären soll:
Es gibt nur einen Verkäufer, der jedoch mindestens 500 Euro für seine Aktien haben will. Und es existiert nur ein Käufer, der eine Aktie ohne Limit ordert. Dann käme der Deal nach einer Gewissen Zeit zustande.
Es wäre eine Aktie gehandelt mit einem Umsatz von 500 Euro, jedoch würde die Marktkapitalisierung um über 170 Mrd. Dollar bei Apple steigen.
Natürlich gibt es in der realen Welt mehr als 2 Akteure und Schutzmechanismen, damit solche denkbaren Konstellationen nicht unmittelbar umgesetzt werden.
Dennoch bin ich überrascht, dass nach den Rekordzahlen der Wert um fast 20 % innerhalb zweier Handelstage gefallen ist, denn mit sinkenden Kursen wird die Aktie auch für andere an der Seitenlinie interessant. Hier entscheidet nun mal die mehrheitliche Einstellung der Marktteilnehmer. Dennoch hätte ich nach den sinkenden Kursen der vergangenen 4 Monaten und dem Kurseinbruch um 12% nach Bekanntgabe der Rekordzahlen, die nur knapp unter den Erwartungen lagen, mit einem technischen Rebound gerechnet. Doch da habe ich mich wohl geirrt. Jetzt sieht der Chart langsam übel aus und dem letzten Skeptiker sind die Gefahren, die sich hinter der Aktie verbergen wohl bewusst geworden.
Langfristig sehe ich allerdings noch immer mehr Gefahren als Chancen hier lauern. Jedoch könnte Apple einen ähnlichen Schritt machen wie damals Nokia. Bei Apple sind die Kassen bis zum Platzen gefüllt, also wäre es mehr als nur sinnvol, zumindest ca. 40% der Gewinne als Dividende auszuschütten. Bei 40 Mrd. Jahresüberschusss, würde die 16 Mrd Mrd. bedeuten. Bei 937,4 Mio Aktien ergäbe sich somit eine Dividende von 17,07 $. Bei einem momentanen Aktienkurs von 440 $ ergäbe sich somit eine Dividendenrendite von 3,88 Prozent und würde das Papier auch für andere Investoren attraktiv machen.
Diese kleine Rechnung zeigt auch, dass wir so langsam in die fair bewerteten Kursregionen vor dringen. Allerdings haben viele hier zweifel an diesen exorbitanten Gewinnen, vor allem, ob sie über viele Jahre hinweg in der Techbranche auf so hohen Niveau anhalten können. Un wie ich finde, besteht diese Skepsis vollkommen zurecht!
@Toni Ford
D.h. wenn z.B. 10% des Anlegervermögens der Gewinnmitnahme verfällt, so bedeutet dies bei einer Marktkapitalisierung von 700mrd.$, dass 70mrd.$ an Geldmittel in den Aktienmarkt zufließen müssen, damit der Kurs auf dem hohen Niveau gehalten werden kann.
So einfach ist das bei einem aber Kursverlust nicht. Für Kurssteigerungen von 10% sind sicher keine 10% der Marktkapitalisierung erforderlich. Das wäre ja lustig!
"So einfach ist das bei einem aber Kursverlust nicht. Für Kurssteigerungen von 10% sind sicher keine 10% der Marktkapitalisierung erforderlich. Das wäre ja lustig!"
Das hat der Toni auch nicht behauptet, sondern viel eher: Wenn 10% der Anleger bei Apple ihren Gewinn realisieren wollen, müssen 70 Mrd. in den Markt fließen, damit der Kurs auf dem gleichen Niveau bleibt! (Und nicht einbricht!)
Interessant könnten nun die Folgewellen werden, wenn weiter Stop Losts ausgeführt werden, denn diese bedeuten Verkaufsorder zu jedem Preis, hauptsache raus! Und die lösen wiederum weiter Stop Losts aus usw. usf.
Noch etwas ganz anderes Interessantes habe ich allerdings entdeckt, was sehr für Apple spricht. Bekanntlich hat Apple eine unglaubliche Barreserve angehäuft, so ca. 130 Mrd. Dollar. Doch diese Barreserve investieren sie und sichern damit langfristig Geldeingänge, die mittlerweile beachtliche Dimensionen erreicht hat. Das wiederum bedeutet, wenn Apple auch mal keinen Gewinn erwirtschaften würde, kämen momentan ca. 5 Mrd. Reingewinn aus den Geldanlagen jährlich hinzu. Eine sehr gute langfristige Strategie, die in harten Jahren aus das Überwinden einer Krise sichern kann. Eine Strategie, die gegen den Shareholder Value und Managerverhalten spricht und viel mehr dem Verhalten eines eigentümergführten Unternehmers entspricht. Ein Ansatz, der sich vermutlich auf lange Sicht bezahlt machen wird.
Der 117 Mrd. Dollar Hedge Fonds von Apple:
http://www.m-magazin.net/2012/10/...den-dollar-hedge-fonds-23597.html
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