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Es ist zwar sinnlos, aber hier einer der vielen Artikel, die diesen ganzen Win 10 Spy-Mist als Hype erklären. Interessant daran ist insbesonder ein Auszug aus den Privacy Statements von Google, Apple und MS. Die sind praktisch gleich.
No, Microsoft is not spying on you with Windows 10
http://www.zdnet.com/article/...is-not-spying-on-you-with-windows-10/
"The Windows 10 privacy agreement doesn't mean Microsoft is secretly stealing the data from your hard disk. Where do people come up with these crazy ideas?"
Das ist zwar auch sinnlos, aber ein Wort:
inux in seinen diversen Distributionen ist im Prinzip UNIX + ein aufgesetztes GUI (+ Installations-Erleichterungen). Ungefähr so wie vor Hundert Jahren die ersten Windows-Versionen (DOS + GUI). UNIX ist so ziemlich das älteste und veraltetste Betriebssystem, das noch eine Rolle spielt. Mich hat das ein IT-Architekten-Leben lang zur Raserei gebracht mit seinen ständig sinnlos pollenden x Prozessen, keinerlei Multitasking (aber natürlich exzessives, Ressourcen-verschleuderndes Multiprocessing), keine Events, Callbacks, etc. Und am Ende immer diese idiotischen kryptischen Kommandozeilen, x Konfigurations-Files, Krontabs, Scripts und der ganze Mist aus der Steinzeit der Computerei.
Das wurde natürlich im Laufe der Zeit da und dort verbessert und vor allem versteckt, ändert aber nichts daran, dass das einfach hoffnungslos veraltet ist. Und keinem Privatanwender zumutbar. Im Server-Bereich, insbesondere Web, Firewalls, Print, File und dgl. spielt es aus alter Gewohnheit immer noch eine Rolle.
Dazu kommt natürlich, dass es aus Anwendersicht im Vergleich zu Windows oder sogar OSX so gut wie keine gleichwertigen Anwendungen gibt, insbesondere wenn es um Branchenspezifische Anwendungen geht.
Deine Prognose, dass 50% der Windows-Desktops durch Linux abgelöst werden, also praktisch die Hälfte der ganzen Welt, ist absurd. Linux und alle UNIXe werden einfach eingehen. Und das zu Recht.
"Du bist schlicht Windows-konditioniert,..."
Nein, nicht im Geringsten. Ich habe so viele Betriebssysteme im Leben erleben und damit Projekte machen müssen/dürfen, dass ich ganz bestimmt keine Vorlieben für eines von denen entwickelt hätte. Außer irgendwas von Apple kenne ich ziemlich viele ganz gut. Das Apple-Zeugs kenne ich persönlich unglücklicherweise nur ein klein wenig aus privaten Umständen, weil das in meiner professionellen Welt nie irgendeine Rolle gespielt hat. Habe aber genug darüber gelesen, um die elementaren Features zu kennen.
Da waren sehr viele Mainframe-Sachen (BSX, MVS, z/OS samt zugehörigen Transaktionssystemen IMS, CICS und zugehörigen Datenbanken), x UNIXe (Sun-OS, HP-UX, AIX, Linux, allerdings meistens Server-side). Ein paar sehr spezielle Betriebssysteme für Realtime-Anwendungen. Dann natürlich das ganze PC-Zeugs von DOS, Win 3 (was in meiner Welt niemanden je professionell interessiert hat). Dann OS/2 und danach MS Win NT. Mit beiden haben wir damit wirklich was auf die Beine gestellt, weil die so ungefähr alles hatten, was man sich als IT-Architekt und -Entwickler unter einem richtigen Betriebssystem vorstellt. Später nach IBMs Rückzug von OS/2, den ich damals beweint habe, Windows XP, 7, 8, jetzt 10. Alle ok und brauchbar für alles.
Wichtig: Wenn man ein ernsthaftes Problem auf einem Computer lösen muss, also nicht nur einen Vogel, der über eine Barriere hüpft, Musik spielen, TV gucken, Selfies machen oder Bilder/Videos bearbeiten, dann kommt es nicht mehr auf das GUI (Kacheln oder sonstwas) an, sondern auf die Internals des Betriebssystems. Siehe oben. Aus diesem Grund haben Apple Betriebssysteme niemals eine Rolle in einem professionellen Umfeld, abgesehen von Kreativen gespielt. (Was immer das sein soll. Wenn ich recht verstanden habe, malen die Bilder und Kataloge aller Art und schreiben Zeitungsartikel und Bloggs mit zumeist gefärbten, wenn nicht frei erfundenen Inhalten aller Art.)
In den frühen 20ern war ich bei meinen Kunden ein extremer Gegner von Microsoft. Nicht wegen Windows, sondern wegen Office. Ich versuchte, meine Kunden davon zu überzeugen, dass MS sie via Office in eine gnadenlose Abhängigkeit zwingt. Das wurde zwar zur Kenntnis genommen, aber abgelehnt. Ich habe diesen Kampf komplett verloren. Inzwischen musste ich zugeben, dass mein damaliger Kreuzzug Blödsinn war. Weil Office zwar Geld kostet, Abhängigkeiten schafft, aber vor allem super-gut funktioniert.
Ich habe also keine Affiniität zu irgendeinem Betriebssystem. Ich habe allerdings konkrete Einwände gegen manche, z.b. UNIX/Linux - siehe oben. Die sind das Hinterletzte, die Steinzeit der IT.
Klar habe ich mich im Lauf der Jahre daran gewöhnt, Windows zu benützen. Einfach, weil es sich so ergeben hat, es gut ist, und jederzeit alles tat, was ich wollte. Was will ich mehr?
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