Glaubmir: Google tut nichts, dass ihnen keine zusätzlichen Daten liefern würde. Das ist ihr Geschäftsmodell.
Schon mal daran gedacht, dass ein 'Überwachungssystem' prima zu einer (Überwachungs-)Glass passen würde, und für Sicherheitsapparate sicher von Nutzen ist? Wie praktisch, wenn das vermeintliche "Sicherheitssystem" gleichzeitig die Hintertür der NSA in die Haushalte ist. ;-)
Bisher wurde jede Befürchtung von google übertroffen, sie finden immer einen Weg, um die Privatsphäre weiter auszuhöhlen.
Android: deckt Mobilität ab
Installierte Google Apps: verfeinern Dein Profil
Chrome TV: Deine Medien Nutzungsgewohnheiten
Chrome Browser: weiss, wo Du herum surfst
Suchmaschine: weiss, was Dich interessiert
Gmail: weiss, was Du an E-Mails schreibst
Kontakte/Telefondaten: verfeinern Dein Bewegungsprofil, und man kennt alle Deine Kontakte
Google in the Car: schnüffelt im Auto
Google Nest (wer traut denn Google?): schnüffelt zu Hause
Google 3D Scanner: schnüffelt Räume aus
Google Maps: kennt gern gefahrene Routen, für Dich interessante Standorte
Google Earth: eher allgemein, eine Alibi App, wird tatsächlich nur für Werbung benötigt.
Google Literatur DB: perfekt, um Zensur zu üben
Google Roboter: mit allen diesen Informationen Klasse, um 'Aufwiegler' zu verfolgen
Und nicht zu vergessen Glass: perfekt, um deine Freunde und Dich auszuspähen.
Nur eine Auswahl, von den kleineren Schweinereien ganz zu schweigen.
Oder anders ausgedrückt: würde es eine Organisation darauf anlegen, einen Überwachungsstaat einzurichten, Google wäre die perfekte Blaupause dafür. Zwar (noch) in einem frühen Stadium, aber sie bauen ja ihr engmaschiges Datennetz kontinuierlich aus. Bald gibt es kaum noch Freiräume.
Wenn du nix von Google nutzt - egal, es reichen zwei, drei Bekannte/Freunde, und Du bist fast so vorhersehbar, wie die Freunde selbst.
Um Dich zu identifizieren, reichen bereits vermeintlich harmlose Metadaten, wiez.B. Versionsnummern von Software und Add-Ins, ist in Verbindung mit dem Betriebssystem, und einigen Sitzungscookies fast so gut, wie ein Fingerabdruck.
Wie gesagt: die durch das Bundesverfassungsgericht verbotene Rasterfahndung ist ein Kinderspiel dagegen - und Google ist nicht mal eine staatlich kontrollierte Institution, sondern ein in den USA sitzendes Privatunternehmen. Niemand könnte ihnen verbieten, ab morgen die Daten zu verkaufen. Wie auch, sie wurden ja vermeintlich 'freiwillig' weggegeben.
Was Blödsinn ist: mich (!) hat Google nie (!) gefragt, meine Daten stehlen sie dennoch.