Jahren sehr stark für dieses Thema. Ende 2008 hatte ich als Greenhorn Aktien gekauft und dann im Sommer 2009 wieder verkauft, weil ein Depotgewinn von 50% in so kurzer Zeit war mir unheimlich. Schade eigentlich, denn es hätten auch 200 werden können.
Nun, die Stimmung war 2009 ja noch ziemlich im Keller, oder der Crash den Leuten noch in den Knochen. Ich habe nun mal eine Disposition für solche Stimmungen. Zudem hatte ich auch Begegnungen mit Tradern, die anscheined gerade in 2009 exellente Shorteinstiege bei den Korrekturen aufzeigten.
Das hat mich schon Fasziniert und vielleicht ist es der Kick, weil du mehr Punkte in kürzerer Zeit machst. Kommt meine Ungeduld entgegen, die ich teilweise in mir habe. Der Nachteil von Ungeduld ist natürlich, dass man schlecht auf einen guten Einstieg warten kann!
Und schau Dir die Großen Korrekturen an! Letztes Jahr 2000 Dax-Punkte, dass war schon eine Nummer, die sicher keiner so erwartet hat und die wenigsten auch mitgenommen haben.
Deine Frage bringt mich zurück zu meiner Anfangszeit des Studiums. Dort hat man uns gesagt, dass wir unsere Vorstellungswelten komplett revidieren müssen, um uns zu Entwickeln. So scheint es auch an der Börse zu sein.
Als Normalo hast du hier keine Chance und musst deine Vorstellungswelt auf den Kopf stellen.
Da ist der Sentimentansatz das beste Beispiel. Der Normalo denkt nun mal, dass es weiter runter gehen muss, wenn die Stimmung so mies ist. Diese Denke ist so stark auf unserer Festplatte eingebrannt, dass es viel Jahre harte Arbeit und nebenbei Kohle kostet dieses Denken zu revidieren.
Da wir nun mal in einer Zeit leben, in der eine Krise die andere jagt ist es eigentlich kein Wunder, dass das Sentiment trotz hoher Kurse in Amiland immer noch so mies ist.
Nicht, dass ich die Lage fundamental als gut einschätzen würde, aber das hatten wir ja auch schon, dass die Börse nicht unbedingt die fundamentale Lage widerspiegel muss.
Wo isi checkerlarsen?