B Ö R S E N A S T R O L O G I E
Jupiter und Neptun locken die Bullen
Während Anleger zittern, bleiben Börsenastrologen entspannt. Die Jupiter-Neptun-Opposition deute auf einen neuen Börsenboom hin. Der Einfluss der Sternendeuter an der Wall Street ist größer als angenommen.
Die Sterne stehen günstig: Börsen-Astrologe Weingarten glaubt fest an eine Rallye an den Börsen.
New York - Die Aktienmärkte sind vergangenen Montag knapp einer Katastrophe entgangen. Zum Glück fand die Sonnenfinsternis nicht über einem Krisengebiet, sondern über den USA statt. "Wäre sie über Indien, Pakistan oder Israel gewesen, hätte ich mir echte Sorgen gemacht", sagt Henry Weingarten.
So aber kann er sich zurücklehnen und gelassen auf den 20. Juni warten. Dann nämlich ist zu 93 Prozent sicher, dass der Aktienmarkt seinen "Boden" hinter sich hat. Woher nimmt er diese Zahl? Weingarten lächelt und deutet mit den Augen nach oben: Es steht in den Sternen.
Der 54-Jährige, Sternzeichen Löwe, ist einer der bekanntesten Finanzastrologen Amerikas. Das heißt nicht viel, schließlich führt sein Berufsstand ein Schattendasein. Doch als Kuriosum taucht er immer wieder in den Medien auf, weder "Barrons" noch die "New York Times", die "Financial Times", "Forbes" oder CNBC konnten widerstehen. Auf gleicher Augenhöhe mit den üblichen Analysten darf Weingarten dann erklären, warum eine ringförmige Sonnenfinsternis bei zwanzig Grad Zwilling eine Gefahr für den Dow Jones darstellt.
Henry Weingartens Firma Astrologers Fund verwaltet schlappe fünf Millionen Dollar - nicht mehr als ein winziger Asteroidentrümmer in der Wall-Street-Galaxie. Doch sein Einfluss sei viel größer, behauptet Weingarten. "Hunderte" wichtige Fondsmanager und Trader läsen seinen Newsletter "Wall Street Next Week". "Ich beeinflusse mindestens 20 Milliarden Dollar", sagt er.

Bekennender Eklektiker: Börsen-Astrologe Weingarten
Das ist schwer zu glauben, wenn man seine Webseite sieht, die einer Amateur-Homepage gleicht. Auch sein Büro in Midtown Manhattan, in dem neben ihm noch seine Frau arbeitet, ist zu schmuddelig, um wirklich Vertrauen zu erwecken.
Doch Weingarten ist von seiner Bedeutung überzeugt. Bekannte bei den großen Wall-Street-Banken hätten ihm bestätigt, dass seine Prognosen ernst genommen würden. Offiziell werde er belächelt, heimlich aber hörten sie ihm zu. Immerhin scheint es einige zu geben, die bereit sind, den jährlichen Newsletter-Abopreis von 7500 Dollar (für Fondsmanager) oder 25.000 Dollar (Institutionen) zu bezahlen.
Weingarten erinnert sich noch genau an die erste seiner jährlichen Konferenzen, auf denen er wie jeder Chef-Volkswirt einer großen Bank seinen Ausblick für das kommende Jahr vorstellt. Das war 1993, natürlich am 17. Mai, dem Geburtstag der New York Stock Exchange (Sternzeichen Stier). Gekommen waren etwa zwanzig Leute. "300 Millionen Dollar saßen im Raum. Alles bekannte Fondsmanager", erzählt er. "Doch weil die Times und Barrons auch da waren, sind sie nächstes Jahr nicht wieder gekommen, sondern haben Vertreter geschickt".
Banken wollen nicht mit der Sternendeuterei in Verbindung gebracht werden - obwohl Aktienkurse ähnlich unerklärlich sind wie Himmelsphänomene. Deshalb hat Weingarten es auch bis heute nicht geschafft, seinen "Astrologers Fund" aufzulegen. Nachdem er seine gleichnamige Firma 1988 gegründet hatte, versuchte er, verschiedene Großbanken von der Idee zu überzeugen.

Investing by the Stars: Cover von Weingartens Standardwerk
Es sollte ein richtiger Fonds mit drei Anlagemodellen werden: "Jupiter" für den aggressiven Anleger, "Saturn" und "Neptun" für die risikioscheuere Klientel. Die Aktienauswahl sollte teilweise auf Basis von Horoskopen erfolgen. Weingarten traf sich mit Vertretern von Credit Agricole und Merrill Lynch. "Am Ende scheiterte es immer auf einer höheren Führungsebene", sagt er. Nun ist er bloß Anlageberater für sieben Privatkunden.
Dabei hat die Finanzastrologie eine lange Tradition. Schon der Banker J.P. Morgan hat sich von einer Sternendeuterin beraten lassen. Auch Walt Disney soll die Starttermine seiner Filme mit einem Astrologen abgesprochen haben. Bereits in den dreißiger Jahren erschienen Bücher mit Titeln wie "Astrology and Stock Markets".
Seit einigen Jahren gibt es sogar spezielle Software. Der Astrologe Ray Merriman verkauft über seine Website das Paket Financial Astrological Research "für den galaktischen Trader". Es kostet stolze 1594 US-Dollar. In der Produktbeschreibung heißt es zielgruppengerecht: "Die Ergebnisse werden in Tabellenform und mit attraktiven Kurvencharts präsentiert."
Und warum auch nicht? Die meisten Börsenprognosen liegen schließlich daneben, egal ob sie auf Horoskopen oder "Unterstützungslinien" (Charttechniker-Jargon) beruhen. Weingarten kann zumindest einige Treffer vorweisen. So hat er den Tokioter Börsencrash von 1990 vorhergesagt, den Fall des Euro nach seiner Markteinführung und den Beginn der Rezession in den USA vergangenen März. Auch bei der Aktienauswahl hat Weingarten nach eigenen Angaben die Performance der Leit-Indizes stets übertroffen.
"50 Prozent der so genannten Markt-Überraschungen sind keine Überraschungen", sagt er. Neben den Planetenkombinationen achte er vor allem auf die Horoskope von Börsen, Ländern und einzelnen Unternehmen. Doch auch die Astrologie sei nicht unfehlbar. "Wir sind Menschen". Zwei Astrologen könnten sich daher genauso widersprechen wie zwei Charttechniker. "Das versteht die Öffentlichkeit noch immer nicht."
An diesem Tag ist seine Fehlbarkeit offensichtlich. Mehrmals während des Interviews springt er auf, um am Computer den Fall des Marktes mitzuverfolgen. "120 Punkte", stöhnt er. Das habe er nicht erwartet. Nun ruft ständig einer seiner Kunden an und will seine Verluste reduzieren.
Weingarten strahlt nicht die Aura eines Sehers aus, sondern die Hektik eines Traders. Er redet schnell und abgehackt. Mindestens ebenso wichtig wie der Stand der Sonne scheint ihm der aktuelle Stand von Sony zu sein. Das sei gerade ein Schnäppchen, also kaufe er es, ebenso Nokia, Boeing und Citibank. Wenn der Preis stimmt, lässt er auch schon mal die Geburtsdaten außer Acht.
Er ist ein bekennender Eklektiker. Neben seinen Kreisen und Symbolen benutzt er auch alle anderen Analysemethoden der Wall Street. Er ist sogar Mitglied der Organisation der Charttechniker. Die Astrologie helfe ihm vor allem, seine Fehlerquote zu reduzieren.
Viele seiner Vorhersagen sind windelweich, mit einem Spielraum von Wochen oder Monaten. "Die Astrologie nennt mir nicht den genauen Tag, sondern Einflüsse", erklärt er.
Für dieses Jahr prognostiziert Weingarten einen Bullenmarkt. Der Grund: Am 11. September befindet sich der Jupiter in Opposition zum Neptun - die erste von drei Paarungen. Weil Jupiter für Expansion steht und Neptun für Grenzenlosigkeit, sieht Weingarten eine Rückkehr des "irrationalen Überschwangs" der späten neunziger Jahre. Die Rallye werde irgendwann im Sommer starten.
Der Einfluss der Saturn-Pluto-Opposition hingegen sei vorbei. Saturn steht für Sicherheit, Pluto unter anderem für Terrorismus. Weingarten rät daher, Aktien des Verteidigungssektors abzustoßen. Der Unterhaltungssektor (Sony zum Beispiel) hingegen habe Potenzial - weil er von Neptun beherrscht wird.
Neben seinen Rollen als Newsletter-Guru und Anlageberater ist Weingarten auch als "Chief Astrologer" für drei Unternehmen tätig. Spätestens hier wird jeglicher Glaube an den Nutzen der Astrologie vernichtet. Denn alle drei sind "Penny Stocks", längst von der Nasdaq verbannt - trotz der Strategieberatung nach den Sternen.
Noch am besten steht die kalifornische Firma Tremor Entertainment da. Die Spieleentwickler haben kürzlich einen Vertrag mit Microsoft über die Entwicklung eines Videospiels für die X-Box abgeschlossen.
Doch die beiden anderen können rein gar nichts vorweisen: Die kanadische Firma Mountain Province Diamonds, die Diamantenminen erschließen will, hat dies bisher nicht geschafft und hat daher keinen Umsatz. Und Weingartens Liebling, der Fertighausbauer International Hi-Tech Industries, hatte 2001 einen Verlust von einer Million kanadischer Dollar, bei einem mickrigen Umsatz von vier Millionen kanadischen Dollar.
"Sie hätten schon vor drei Jahren abheben sollen", sagt Weingarten. Aber Management-Probleme könnten eben auch das günstigste Horoskop neutralisieren. Er hat seine gesamten Rentenersparnisse in die Firma investiert. Auch alle seine Freunde und Familienangehörigen haben Anteile gekauft. Und er ist weiterhin zuversichtlich. Der Grund: "Sie haben das gleiche Horoskop wie Microsoft".
mm.de
;-))
Jupiter und Neptun locken die Bullen
Während Anleger zittern, bleiben Börsenastrologen entspannt. Die Jupiter-Neptun-Opposition deute auf einen neuen Börsenboom hin. Der Einfluss der Sternendeuter an der Wall Street ist größer als angenommen.
Die Sterne stehen günstig: Börsen-Astrologe Weingarten glaubt fest an eine Rallye an den Börsen.
New York - Die Aktienmärkte sind vergangenen Montag knapp einer Katastrophe entgangen. Zum Glück fand die Sonnenfinsternis nicht über einem Krisengebiet, sondern über den USA statt. "Wäre sie über Indien, Pakistan oder Israel gewesen, hätte ich mir echte Sorgen gemacht", sagt Henry Weingarten.
So aber kann er sich zurücklehnen und gelassen auf den 20. Juni warten. Dann nämlich ist zu 93 Prozent sicher, dass der Aktienmarkt seinen "Boden" hinter sich hat. Woher nimmt er diese Zahl? Weingarten lächelt und deutet mit den Augen nach oben: Es steht in den Sternen.
Der 54-Jährige, Sternzeichen Löwe, ist einer der bekanntesten Finanzastrologen Amerikas. Das heißt nicht viel, schließlich führt sein Berufsstand ein Schattendasein. Doch als Kuriosum taucht er immer wieder in den Medien auf, weder "Barrons" noch die "New York Times", die "Financial Times", "Forbes" oder CNBC konnten widerstehen. Auf gleicher Augenhöhe mit den üblichen Analysten darf Weingarten dann erklären, warum eine ringförmige Sonnenfinsternis bei zwanzig Grad Zwilling eine Gefahr für den Dow Jones darstellt.
25.000 Dollar für Sternen-Newsletter
Henry Weingartens Firma Astrologers Fund verwaltet schlappe fünf Millionen Dollar - nicht mehr als ein winziger Asteroidentrümmer in der Wall-Street-Galaxie. Doch sein Einfluss sei viel größer, behauptet Weingarten. "Hunderte" wichtige Fondsmanager und Trader läsen seinen Newsletter "Wall Street Next Week". "Ich beeinflusse mindestens 20 Milliarden Dollar", sagt er.

Bekennender Eklektiker: Börsen-Astrologe Weingarten
Das ist schwer zu glauben, wenn man seine Webseite sieht, die einer Amateur-Homepage gleicht. Auch sein Büro in Midtown Manhattan, in dem neben ihm noch seine Frau arbeitet, ist zu schmuddelig, um wirklich Vertrauen zu erwecken.
Doch Weingarten ist von seiner Bedeutung überzeugt. Bekannte bei den großen Wall-Street-Banken hätten ihm bestätigt, dass seine Prognosen ernst genommen würden. Offiziell werde er belächelt, heimlich aber hörten sie ihm zu. Immerhin scheint es einige zu geben, die bereit sind, den jährlichen Newsletter-Abopreis von 7500 Dollar (für Fondsmanager) oder 25.000 Dollar (Institutionen) zu bezahlen.
Weingarten erinnert sich noch genau an die erste seiner jährlichen Konferenzen, auf denen er wie jeder Chef-Volkswirt einer großen Bank seinen Ausblick für das kommende Jahr vorstellt. Das war 1993, natürlich am 17. Mai, dem Geburtstag der New York Stock Exchange (Sternzeichen Stier). Gekommen waren etwa zwanzig Leute. "300 Millionen Dollar saßen im Raum. Alles bekannte Fondsmanager", erzählt er. "Doch weil die Times und Barrons auch da waren, sind sie nächstes Jahr nicht wieder gekommen, sondern haben Vertreter geschickt".
Die Scheu der Banker vor den Sternendeutern
Banken wollen nicht mit der Sternendeuterei in Verbindung gebracht werden - obwohl Aktienkurse ähnlich unerklärlich sind wie Himmelsphänomene. Deshalb hat Weingarten es auch bis heute nicht geschafft, seinen "Astrologers Fund" aufzulegen. Nachdem er seine gleichnamige Firma 1988 gegründet hatte, versuchte er, verschiedene Großbanken von der Idee zu überzeugen.

Investing by the Stars: Cover von Weingartens Standardwerk
Es sollte ein richtiger Fonds mit drei Anlagemodellen werden: "Jupiter" für den aggressiven Anleger, "Saturn" und "Neptun" für die risikioscheuere Klientel. Die Aktienauswahl sollte teilweise auf Basis von Horoskopen erfolgen. Weingarten traf sich mit Vertretern von Credit Agricole und Merrill Lynch. "Am Ende scheiterte es immer auf einer höheren Führungsebene", sagt er. Nun ist er bloß Anlageberater für sieben Privatkunden.
Dabei hat die Finanzastrologie eine lange Tradition. Schon der Banker J.P. Morgan hat sich von einer Sternendeuterin beraten lassen. Auch Walt Disney soll die Starttermine seiner Filme mit einem Astrologen abgesprochen haben. Bereits in den dreißiger Jahren erschienen Bücher mit Titeln wie "Astrology and Stock Markets".
Seit einigen Jahren gibt es sogar spezielle Software. Der Astrologe Ray Merriman verkauft über seine Website das Paket Financial Astrological Research "für den galaktischen Trader". Es kostet stolze 1594 US-Dollar. In der Produktbeschreibung heißt es zielgruppengerecht: "Die Ergebnisse werden in Tabellenform und mit attraktiven Kurvencharts präsentiert."
Windelweiche Vorhersagen
Und warum auch nicht? Die meisten Börsenprognosen liegen schließlich daneben, egal ob sie auf Horoskopen oder "Unterstützungslinien" (Charttechniker-Jargon) beruhen. Weingarten kann zumindest einige Treffer vorweisen. So hat er den Tokioter Börsencrash von 1990 vorhergesagt, den Fall des Euro nach seiner Markteinführung und den Beginn der Rezession in den USA vergangenen März. Auch bei der Aktienauswahl hat Weingarten nach eigenen Angaben die Performance der Leit-Indizes stets übertroffen.
"50 Prozent der so genannten Markt-Überraschungen sind keine Überraschungen", sagt er. Neben den Planetenkombinationen achte er vor allem auf die Horoskope von Börsen, Ländern und einzelnen Unternehmen. Doch auch die Astrologie sei nicht unfehlbar. "Wir sind Menschen". Zwei Astrologen könnten sich daher genauso widersprechen wie zwei Charttechniker. "Das versteht die Öffentlichkeit noch immer nicht."
An diesem Tag ist seine Fehlbarkeit offensichtlich. Mehrmals während des Interviews springt er auf, um am Computer den Fall des Marktes mitzuverfolgen. "120 Punkte", stöhnt er. Das habe er nicht erwartet. Nun ruft ständig einer seiner Kunden an und will seine Verluste reduzieren.
Weingarten strahlt nicht die Aura eines Sehers aus, sondern die Hektik eines Traders. Er redet schnell und abgehackt. Mindestens ebenso wichtig wie der Stand der Sonne scheint ihm der aktuelle Stand von Sony zu sein. Das sei gerade ein Schnäppchen, also kaufe er es, ebenso Nokia, Boeing und Citibank. Wenn der Preis stimmt, lässt er auch schon mal die Geburtsdaten außer Acht.
Er ist ein bekennender Eklektiker. Neben seinen Kreisen und Symbolen benutzt er auch alle anderen Analysemethoden der Wall Street. Er ist sogar Mitglied der Organisation der Charttechniker. Die Astrologie helfe ihm vor allem, seine Fehlerquote zu reduzieren.
Viele seiner Vorhersagen sind windelweich, mit einem Spielraum von Wochen oder Monaten. "Die Astrologie nennt mir nicht den genauen Tag, sondern Einflüsse", erklärt er.
Sony und Neptun - warum Kurse wieder klettern
Für dieses Jahr prognostiziert Weingarten einen Bullenmarkt. Der Grund: Am 11. September befindet sich der Jupiter in Opposition zum Neptun - die erste von drei Paarungen. Weil Jupiter für Expansion steht und Neptun für Grenzenlosigkeit, sieht Weingarten eine Rückkehr des "irrationalen Überschwangs" der späten neunziger Jahre. Die Rallye werde irgendwann im Sommer starten.
Der Einfluss der Saturn-Pluto-Opposition hingegen sei vorbei. Saturn steht für Sicherheit, Pluto unter anderem für Terrorismus. Weingarten rät daher, Aktien des Verteidigungssektors abzustoßen. Der Unterhaltungssektor (Sony zum Beispiel) hingegen habe Potenzial - weil er von Neptun beherrscht wird.
Neben seinen Rollen als Newsletter-Guru und Anlageberater ist Weingarten auch als "Chief Astrologer" für drei Unternehmen tätig. Spätestens hier wird jeglicher Glaube an den Nutzen der Astrologie vernichtet. Denn alle drei sind "Penny Stocks", längst von der Nasdaq verbannt - trotz der Strategieberatung nach den Sternen.
Noch am besten steht die kalifornische Firma Tremor Entertainment da. Die Spieleentwickler haben kürzlich einen Vertrag mit Microsoft über die Entwicklung eines Videospiels für die X-Box abgeschlossen.
Doch die beiden anderen können rein gar nichts vorweisen: Die kanadische Firma Mountain Province Diamonds, die Diamantenminen erschließen will, hat dies bisher nicht geschafft und hat daher keinen Umsatz. Und Weingartens Liebling, der Fertighausbauer International Hi-Tech Industries, hatte 2001 einen Verlust von einer Million kanadischer Dollar, bei einem mickrigen Umsatz von vier Millionen kanadischen Dollar.
"Sie hätten schon vor drei Jahren abheben sollen", sagt Weingarten. Aber Management-Probleme könnten eben auch das günstigste Horoskop neutralisieren. Er hat seine gesamten Rentenersparnisse in die Firma investiert. Auch alle seine Freunde und Familienangehörigen haben Anteile gekauft. Und er ist weiterhin zuversichtlich. Der Grund: "Sie haben das gleiche Horoskop wie Microsoft".
mm.de
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