Solarworld, der Geldvernichter
Stand: 02.02.2015, 13:35 Uhr
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Kapitalschnitt vernichtet das Aktionärsvermögen
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Das Eigenkapital der Firma war aufgezehrt - die "Lösung" für das eigentlich
unausweichliche Ende war ein kräftiger Kapitalschnitt.
Dieser fiel im Verhältnis 150:1 dramatisch aus, erhielten doch die Aktionäre
für 150 alte nur eine neue Aktie. So wurden aus 112 Millionen 744.800 neue
Aktien.
Gleich nach dem Kapitalschnitt folgte eine Kapitalerhöhung, die dem
Einstieg des neuen Großaktionärs Katar den Weg ebnete (der heute 49,85
Prozent hält).
14,15 Millionen Aktien wurden ausgegeben und dabei das
Bezugsrecht ausgeschlossen. Die Aktien gingen fast ausschließlich an die
Anleihegläubiger, die dafür auf 55 Prozent ihrer Forderungen oder
umgerechnet 300 Millionen Euro verzichteten. Den Altaktionären blieben nur
fünf Prozent am Unternehmen, der Rest ging verloren.
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Quelle:
boerse.ard.de/aktien/solarworld-der-geldvernichter104.html
Kommentar: Dies hatte ich bereits im November gepostet!
Umwandlung von Schulden in Eigenkapital 23.11.15 15:48
#6773 Der zukünftige Großaktionär bei Solarworld, hatte den "alten" Anleihegebern ein gutes Angebot für die "neuen" Aktien gemacht und so die Mehrheit nach der Bilanzierung übernommen..
DieWahrheit