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An alle mit Verstand,Hoffnung und Wissen


Beiträge: 54
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RainMan:

An alle mit Verstand,Hoffnung und Wissen

 
12.12.00 19:11
Mal ganz im ernst, von Mensch zu Mensch, von Programmierer zu Programmierer von Markler zu Markler,
Ihr glaubt doch nicht nicht WIRKLICH, daß Bush irgendetwas gutes mit sich bringt????? Paar Tote mehr, aber sonst nix. Was habt ihr also Angst das Gore vielleicht gewinnt? Habt ihr etwa Angst weil die anderen Angst haben???
Dann hört lieber ganz auf mit der Sache. Nur weil gelegentlich mal auf n-tvc gesagt wird bush sei gut???? Kurzfristig, mag sein, langfristig Pfui!!

Ich möchte, und daß ist mein Herzenswunsch, daß ihr ALLE verstehen worauf ihr im Moment so sehr hofft.
Wer glaubt ALLEN ERNSTES Bush sei gut für die Börse??? Wer???
In Amerika gibts welche, gibts viele, denn die sind dann Republikaner und denen ist es scheiss egal wer Präsident wird, Hauptsache er ist republikaner (und nicht schwul). Aber nicht in Europa!
Bush könnte mittlerweile ein ganzes Buch mit seinen unqualifizierten teilweise angstmachenden Aussagen füllen.
Wer will mir sagen dass so einer irgendwelche positiven Einflüsse haben könnte? Langfristig zumindest.

Denkt bitte nach...es gibt schon viele die es in diesem Board gemerkt haben...Gore ist mehr Zukunft und $$$ als Bush und dem bin ich mir so sicher.
Gore weiß zumindest was Internet ist, und das weiß er recht gut, Bush würd seine Bücher weiterhin im Laden kaufen, auch wenn dieser 100km weit weg wäre.
Und was war mit Clinton? Er hat die Konjuktur belebt, hat eine neue Industrie gefördert und zu einer neuen Macht erkoren, und hat ein hervorragenden politischen Sinn. Und wer war sein Vize???
Gore und schon alleine aus diesem Grund geht man hier den sicheren Weg, denn er wird dort weiter machen wo Clinton aufgehört hat.
langfristig ist Gore bestimmt gesünder als Bush, vorallem für die Börse und die High-techs.
Denkt drüber nach, bevor ihr euch freut das Bush Präsident wird.

Gruss RainMan






Antworten
RainMan:

!! o.T.

 
12.12.00 19:15
Antworten
furby:

Hi Rain Man

 
12.12.00 19:42
in jedem Fall würde es erst mal kurzfristige Auswirkungen auf die börse geben, egal wer's wird. Langfristig kann keiner eine Prognose abgeben. Es heißt der eine sei für die Branchen besser und der andere für jene Branchen.

Vielleicht ist das augenblickliche Problem nur, daß alle schon fest mit Bush gerechnet haben und entsprechend Aktien einkauften.

Gruß furby
Antworten
RainMan:

hey furby

 
12.12.00 20:02
du magst recht haben mit dem was du sagst; aber dann dürfte die Nasdaq trotzdem nicht schwächeln weil gerade für sie ist Gore der bessere "Supporter". Ich glaub allerdings schon das man Prognosen abgeben kann, Gore hat es ja schon vorgemacht, zwar nur als Vize, aber immerhin. Bei Bush hab ich bisher noch kein Positives "etwas" erkannt, wenn's aber jemand getan hat; ich bin ganz Ohr:-)

ein wütender RainMan
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silvia:

Du hast hundertprozentig recht,

 
12.12.00 21:01
wäre zumindest möglich. Ich habe zwar keine Ahnung von Politik, aber Bush sieht aus wie ein Alien, als ob er den elektr. Stuhl vor jeder Hinrichtung erst mal selbst ausprobiert.-- Gore finde ich sexy.
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snowball_at:

!! Bush - Gore !!

 
12.12.00 22:27
Hi Rainman - endlich mal jemand der dieses Thema anspricht.

Ich bin ebenfalls Deiner oben geposteten Meinung - allerdings ist mache ich mir bei der Wahl des US-Präsidenten nicht Sorgen wie sich die Börsensituation entwickelt.

Wenn ein Sheriff, der unzählige Menschenleben auf dem Gewissen hat Präsident der USA wird sollte man sich nicht nur Gedanken um die Börsenentwicklung machen.

Schönen Abend zusammen
Antworten
RainMan:

*g* o.T.

 
12.12.00 22:27
Antworten
RainMan:

danke

 
12.12.00 22:30
danke für dein posting snowball, du hast tatsächlich recht, aber wenn's allein um Börse gehen würde, wäre ich nicht so wütend

(bush for murder?!)
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ricki:

Bush bekommt keine vernünftige Aussage

 
12.12.00 22:46
zu stande.Hatte kürzlich Englischkurs und meine Englischlehrerin (New Yorkerin) brachte einige Kopien aus einer amerikanischen Zeitschrift mit, in der sämtliche Statements der letzten Jahre von Bush zusammengefaßt waren. Wir haben es dann wortwörtlich übersetzt und ich kann Euch nur sagen, es ist eine Katastrophe, was der von sich gibt.z.B.

" It isn`t pollution thats harming the environment.Its the impurities in our air and water that are doing it".                                       Es ist nicht die Umweltverschmutzung, die unsere Umwelt beschädigt, es ist der Schmutz in unserer Luft und im Wasser, der das tut.
Das war nur ein Satz von vielen.                                               Viele Grüße Ricki
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Hans Dampf:

Na ja, kennt noch jemand Bundespräsident Lübke?

 
12.12.00 22:53
Mit Aussagen wie "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger" anlässlich eines Besuches eine afrikanischen Landes ist dieser Held in die Annalen eingegangen.

Die "Highlights" wurden sogar auf Schallplatte gepresst und vertrieben.

Wichtig ist halt nur was hinten raus kommt....

Gruß Dampf
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RainMan:

Es war einmal Amerika

 
12.12.00 22:56
Vor etwa 200 Jahren wurde in den USA etwas bis dato unbekanntes und einzigartiges eingeführt:
Die Demokratie. Die Amerikaner loben und preisen sich noch bis heute für ihre Pionierarbeit;
200 Jahre später muß man sich fragen was wohl dort passiert ist.
Ganz davon abgesehen dass das Wahlverfahren per Wahlmänner sowieso schon recht fragwürdig ist: Wenn jemand will, dass man die Stimmen per Hand auszählt, um damit ein genaues (und damit auch demokratisches) Ergebniss  zu erziehlen, aus welchem Grund hindert man ihn daran?? Wo bleibt hier die Demokratie?? Wo bleibt die Demokratie, wenn man ein vielleicht manipuliertes Ergebniss korrigieren will und das nicht darf?? Wer hat das Recht dagegen zu klagen?? Bush weiss in diesem Fall, dass er vielleicht verliert...und er klagt gegen Gore wegen der Handauszählung und bricht damit ein demokratisches Grundprinzip. Und die Amerikaner schauen zu. Und es sind genau diese Amerikaner die überall in der Welt bei Wahlen den Leuten streng über die Schulter gucken, die Menschenrechte wahren wollen und sich stets politisch korrekt verhalten (wollen).
Für mich haben die USA viel an Glauben verloren, wenn Gore verliert noch mehr. Nicht weil ich ihn so mag, nicht weil ich Bush so hasse, sondern weil Demokratie ein Grundsatz ist denn auch die Amerikaner einzuhalten haben.

Antworten
ARKern:

Ich mag Bush nicht,

 
12.12.00 23:02
was langfristig oder kurzfristig für die Börse gut ist, sollte nicht die FRAGE sein. Weltpolitsch finde ich Gore vernünftig. Ich wünsche mir keinen DUMMBATZ alla Bush.
Andererseits, man könnte auf Firmen setzen, die Waffen usw. ....
Ein neues Wettrüsten, ist doch auch was ........    ?
Antworten
Hans Dampf:

Das Problem sind doch auch die Kriterien, die

 
12.12.00 23:05
bei einer Handauszählung angewand werden. Ab welcher Einbeulung des Wahlzettels ist noch ein eindeutiger Wählerwillen zu erkennen und wann hat sich nur eine Büroklammer eingedrückt. Wenn es um jede Stimme geht, helfen die Handauszählungen auch nicht grossartig weiter. Bei der maschinellen Auszählung wird wenigstens jeder Wahlzettel gleich bewertet.

Der Fehler war einfach diese dämlichen Lochmaschinen zu benutzen. Ein 100%
objektives Ergebnis wird es damit nie geben.
Da lob ich mir doch das Kreuzchen, das man hier machen muss.

Gruß Dampf
Antworten
Makelo:

Bush kontra Gore...

 
12.12.00 23:05
es ist ja wirklich reizend das dies mal jemand erkannt hat im getrübten Blick auf die Börsenentwicklungen und fallenden Kurse.

Bush hat bisher politisch in seinem Leben nicht aber rein gar nichts geleistet und ist ein absolut konservativer Mensch der der Börse nicht gut tun wird. Vielleicht gibt es nach der Wahl einen kurzfristigen Impuls für die gebeutelten Kurse, aber langfristig wäre Bush aufgrund seiner bisherigen politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten sicher der bessere Part gewesen. Aber leider spielen solche Gründe beim Grossteil der Amerikaner keine Beweggründe bei der Wahl dar, weil sie wirtschaftlich und politisch absolut ungebildet und uninteressiert sind.
Sie sind sogar zu blöd einen Wahlzettel richtig auszufüllen. Leider waren das aber gerade die welche Gore zu einem Sieg noch gebraucht hat.

Betet zu Gott das die Entscheidung des obersten Gerichts nicht zu endgültigen Wahlentscheidung führt. Denn eins ist sicher, eure Depot-performance fällt dann über die Präsidentschaftsperiode leider um ein paar Prozentpunkte geringer aus. But the show must go one...
Lasset uns zocken und die "richtige Wahl" treffen.

Dies wünscht euch MPM.


Antworten
RainMan:

Hans Dampf

 
12.12.00 23:08
Mag sein, mag sein, aber wenn's den Amis so wichtig wäre, dann hätten die im Staat Forida auch eine Neuwahl machen können
Antworten
Kicky:

Rainman,Deine Ausführungen haben meine volle

 
13.12.00 00:37
Zustimmung.Ich werde auch wütend,wenn ich sehe,wie hier jemand aus reicher Familie (Öl)mit guten Beziehungen ,aber wenig geistigen Fähigkeiten ,jemand in dessen Amtszeit soviele Kriminelle getötet wurden wie nie zuvor  (120),und der auch noch dieses absolut hirnrissige Projekt des Raketenabwehrschirms für ein Wahnsinnsgeld durchführen will und damit ganz sicher das politische Klima wieder vergiftet,wie dieser Mensch von seinen Parteianhängern auf den Präsidentenstuhl gehievt wird,vielleicht auch weil er die notwendigen finanziellen Mittel besitzt und populistische Entscheidungen favorisiert wie das Recht auf Waffenbesitz jedes Amerikaners.Es ist wirklich ein Trauerspiel was da in USA abgeht,übrigens nicht das einzige ,siehe die letzte Umweltkonferenz und das wegen der USA gescheiterte Verbot von Dioxinen,Furanen und anderen giftigen Stoffen.Wo sind denn die Vereinigten Staaten noch beispielhaft,ausser wenn es um schnellen Kriegseinsatz geht?
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Fluffy:

Naiv ist wer glaubt dass der Präsident die Politik

 
13.12.00 00:51
macht.

Regieren tut die Lobby, die ihm finanziell ins White House geholfen haben. Und die politischen "Freunde", die von genug Leichen im Keller des Präsidenten wissen, dass er seinen Job ganz schnell wieder los wäre.

Mir ist es völlig gleichgültig, wer von den beiden der Präsident wird - es kommt m.M. darauf an, dass das Volk ihn für charismatisch genug hält ein ein guter Präsident zu sein - dann ist es motiviert genug selbst für Wirtschaftswachstum etc. zu sorgen.

Die  Schraube an der der Präsident drehen kann ist zumindest innenpolitisch kaum mehr als ein kleines Rädchen.

Fluffy
Antworten
RainMan:

fluffy, mehr als du glaubst...

 
13.12.00 01:07
...unterschätze nie die Macht eines Präsidenten, er hat immer noch viel zu sagen
Antworten
DarkKnight:

Nichts verrät den Alltagsmenschen so sehr,

 
13.12.00 09:35
wie seine Weigerung, enttäuscht zu sein. Deshalb: bravo, RainMan. Ich selbst habe leider im Kontakt mit meinen Mitmenschen die ganze Frische meiner Neurosen verloren. Die Skepsis, die nicht zur Zerrüttung unserer Gesundheit beiträgt, ist nur intellektuelles Exertitium.
Antworten
furby:

Tröstliches:

 
13.12.00 11:18
derzeit haben wir im US Senat und im Parlament fast soetwas wie ein Patt zwischen Demokraten und Republikaneren, wenn ich nicht irre. Clinton als Präsi war deshalb zuletzt nur eingeschränkt handlungsfähig.

Ich schätze mal, daß die Amerikaner nun, wenn sie Bush mal etwas mehr bei der Arbeit als Präsi erleben dürfen verstärkt demokratisch in den sonstigen Gremien wählen werden. Zumindest ist das meine Hoffnung...

Noch etwas tröstliches: hätte der SC Washingtons die Handauszählung zugelassen und Gore damit Florida gewonnen, so wären zwei mal 25 Wahlmänner von Florida ausgegangen, wobei in allerletzter Konsequenz es mitte Januar Floridas Gouverneur Jeff Bush gewesen wäre, der bestimmen hätte müssen, welche Wahlmänner von Florida gelten sollen. Nur hätte sich dann weiterhin die Politik und nicht auch die oberste Gerichtsbarkeit die Hände schmutzig gemacht. Das Desaster eines solchen Zwiespaltes wäre dann wirklich kaum zu überbieten gewesen. So wars nun etwas quicker und etwas dirty....

Ansonsten hat der Supreme Court Washingtons mit dem Urteil pro Bush seine eigenen Eitelkeiten (ideologische Gesinnung, Vorpreschen mit der Gewährung des Eileinspruchs Bushs und der damit verbundenen notwendigen Selbstbestätigung im Endurteil) gepflegt. Für mich hat mit diesem Urteil nicht die Demokratie der USA, sondern auch die Gerichtsbarkeit bis zur obersten Instanz an Ansehen verloren. Jede involvierte Gerichtsinstanz hat nun ausnahmslos so entschieden wie mehrheitlich deren Richter besetzt waren.

Gruß furby
Antworten
zit1:

bush ist wie sein vater, ein verbrecher! o.T.

 
13.12.00 11:25
Antworten
zombi17:

so wie ich bush einschätze,

 
13.12.00 12:41
könnte er der meinung sein, ein guter amerikanischer präsident muß auch mal einen krieg führen.
Antworten
DarkKnight:

@zombi17: meine US-Kollegen gehen zu 100%

 
13.12.00 12:43
davon aus, Target: Naher Osten.
Antworten
sunshine:

Wieviele Wahlmänner pro Bundestaat...

 
13.12.00 13:03
... aufgestellt werden, ist doch sicher nicht alleine von Einwohnerzahl abhängig. Da spielen bestimmt auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle - also wird die Wahl sowieso nicht vom Volk entschieden.
Gore hat doch insgesamt mehr Stimmen als Bush erhalten - nur nicht mehr Wahlmänner.

Im übrigen dauert es meiner Meinung nach nicht mehr lange und wir haben ganz ähnliche Verhältnisse in der EU. Die Stimmenverteilung im Rat erinnert mich jedenfalls stark an das 'Wahlmännerverfahren'.
Antworten
Bronco:

Unterschätzt ihn übrigens nicht, weil Ihr ihn

 
13.12.00 13:20
nicht mögt. Ich kann ihn auch nicht ab, aber wenn er tatsächlich Powell als neuen Außenminister einsetzt, dann ist er entweder nicht ganz so blöd, oder hat gute Berater. Innenpolitisch ein sehr geschickter Schachzug: Der Mann ist beliebt (weil Kriegsheld), schwarz (das macht ihn auch für Nicht-Republikaner akzeptabel) und 200%ig auf der "richtigen" Linie. Damit kommen bezüglich der künftigen Außenpolitik von Anfang an keine Mißverständnisse auf - glory and honour. Rüstungswerte kaufen, das wird ein Boom. Der Typ ist richtig gefährlich.
Antworten
Rosebud:

Demokratie als Selbstbedienungsladen

 
13.12.00 17:07
Ich kann einen amerikanischen Präsidenten nicht ernst nehmen, dessen Ernennung der Ruch von Wahlmanipulation und Cliquenwirtschaft anhaftet. Warum wehren sich die Republikaner gegen eine gewissenhafte Nachprüfung des Wahlergebnisses in Florida? Es scheint, dass sie definitiv wissen, dass sie im Falle einer korrekten Nachzählung den Kürzeren ziehen würden. Was aber ist von einem Wahlergebnis zu halten, bei dem die Stimme der einzelnen Wähler nicht gleichwertig ist? Als Vorzeigeland für eine funktionierende Demokratie eignen sich die USA schon lange nicht mehr. Es fehlt als Grundvoraussetzung eine funktionierende, unabhängige Judikative: Selbst bei so immens wichtigen, demokratierelevanten Entscheidungen zählt nur der Parteien- und Gesinnungsproporz – je nach ideologischer Mehrheit werden Gesetze parteikonform ausgelegt und entsprechende Urteile verfasst – Demokratie ade, wir verteilen Pfründe. Was mit der Verweigerungs- und Hinhaltetaktik der Staatsregierung Floridas anfing, findet jetzt vor dem Supreme Court seine unrühmliche Fortsetzung. Aber das scheint fast schon selbstverständlich in einem Land, dessen Einwohner mehrheitlich „Freiheit“ mit dem Recht auf uneingeschränkten Waffenbesitz gleichsetzen.
Bei einer ähnlichen Wahl auf dem Balkan würde die westliche Welt „Betrug!“ schreien, die Wahlsieger nicht anerkennen und mir Truppen drohen. Bleibt mir als überzeugtem Europäer nur die Hoffnung, dass ein sich mehr und mehr einigendes Europa ein gesundes und regulierendes Gegengewicht zu den egozentrischen und chauvinistischen Amerikanern bilden wird (ich weiß, ich weiß, nicht alle Amis sind gleich...) – auch wenn, zugegebenermaßen, die schlimmsten Genozide des letzten Jahrhunderts von der „Alten Welt“ ausgingen (unsere Väter und Großväter größtenteils ganz vorne weg). Aber Europa hat gelernt – und aus „God´s own country“ wird auf absehbare Zeit kein vernünftiger Gedanke zu erwarten sein.

Slainte
Rosebud.
Antworten
Bronco:

Daß Europa was gelernt hätte, dürfte durch

 
13.12.00 17:30
die Kampfhandlungen im ehemaligen Jugoslawien sowie in "Restjugoslawien" endgültig widerlegt sein. Was den größten Genozid betrifft, waren die Nazis den übrigen Verbrechern des 19. und 20. Jahrhunderts an Anzahl ihrer Opfer überlegen. An Grausamkeit konnte der Umgang der Einwanderer mit den Natives in Amerika durchaus mithalten, was den "Erfolg" betrifft, die Nazis sogar übertreffen. Rassismus ist leider sowohl in Europa als auch in USA immer noch alltägliche Realität. Er findet sich auch immer noch im Sozialdarwinismus der ökonomischen "Wissenschaften", nämlich da, wo immer noch ethnische Zugehörigkeiten mit Ausbildungsgrad, Kriminalitätsrate und materiellem Standard in der Weise korreliert werden, daß die Autoren eine geringere "Leistungsfähigkeit" oder "Leistungswilligkeit" daraus ableiten.
Antworten
furby:

Sehr gute Beiträge Rosebud und Bronco o.T.

 
13.12.00 17:43
Antworten
catmemme:

murder for president...

 
13.12.00 18:13
und das gleich über 30 fach. So eine Flachpfeife wird Us Chef. Also mich macht sowas agressiv.

Das es viele Faschisten in Europa gibt weis ich auch. Aber in Amerika... Und dann wird so einer auch noch Präsident dort.

Vielleicht sollte man Gore fragen, ob er nicht nach Deutschland kommen will. Wir hätten da noch einen passenden Posten neu zu besetzten. Der derzeitige Platzhalter hats irgendwie nicht so drauf.
Antworten
nobody:

"Wahl"

 
13.12.00 18:32
I once had a dream ....

daß republikanisch Wahlmänner die Beule mit oder ohne Absicht falsch setzen. Es ist doch bald Weihnachten, und da darf man ja wohl noch an Wunder glauben - oder ?
Antworten
Hans Dampf:

Nun lasst die Kirch doch mal im Dorf.

 
13.12.00 18:48
Nachdem schon ein Erdnussfarmer und ein abgehalfterter Hollywoodschauspieler keinen größeren Schaden anrichten konnten - warum soll gerade Dabbeljuh die Katastrophe für Amerika sein?
Wegen des knappen Wahlausgangs und seinen unschönen Begleiterscheinungen, gehen viele sogar davon aus, dass er einige Kabinettsposten mit Demokraten besetzt. Mehrheitsentscheidungen kann und muss er jedenfalls im Stile einer großen Koalition in Abstimmung mit den Demokraten abstimmen.

Bush als Kriegstreiber? Dagegen spricht, dass er die Truppen aus Europa abziehen will und sein Schwerpunkt in der Innenpolitik liegen wird.

Gore als Hoffnungsträger? Was wisst Ihr denn von diesem Mann? Er hat den Wahlkampf verloren, trotz der tollen Bilanz, die die Demokraten unter Clinton vorlegen konnten. U.a. weil er als blutleerer Technokrat gilt.

Wahlbetrug? Es waren zuerst die Demokraten, die sich den Vorwurf der Manipulation gefallen lassen mussten, da sie von Anfang an nicht alle Wahlkreise neu auszählen lassen wollten, sondern nur die, in denen Gore am weitesten vorne lag. Ein großer taktischer Fehler der Goreanwälte!

Als immer schön sachlich bleiben!

Gruß Dampf
Antworten
HAHAHA:

re

 
13.12.00 19:07
Ich hätte auch für Gore gestimmt. Bush ist für mich ein Prolet aus Texas.

Dennoch bin ich der Meinung, dass die Handzählungen unrechtens waren, denn wenn man mit Handzählungen zu anderen Ergebnissen kommt, wie mit der mschinellen Auszählung, dann wäre dies eine Ungleichbehandlung (verfassungswidrig).

In anderen Bezirken Floridas und in allen anderen Staaten hätte man dann per Hand auszählen müssen.


Ich habe aber keine Angst, dass Bush der Wirtschaft schaden kann, zu stark sind da die wirtschaftlichen Interessen - auch untert den Republikanern, die jetzt sicher auch zeigen wollen, dass sie eine hohe Konjunktur erhalten können. Zu stark auch der Einfluss der Demokraten im Kongress, die dort ein Veto haben.

Die USA und die Welt haben auch Ronald Reagan überlebt !

Die Todesstrafe ist sicher ein unrühmliches Kapitel - nicht nur seitens Bush sondern vieler US-Bundestaaten und den USA insgesamt.


Naja - hoffen wir das beste, aber Bush ist auf jeden Fall "irgendwie peinlich für dieses Land". Andererseits - irgendwann sagte mal ein kluger Kopf, dass jedes Land von dem regiert wird, den es verdient. Umso mehr sollte das für eine Demokratie gelten.

Gruss
haha

Antworten
bogart:

sinnlos...

 
13.12.00 19:28
die menschen lernen nie aus der geschichte.

...und was viel schlimmer ist. der wahlkampf wird immer mehr eine show und kein informieren der waehler ueber polit. ziele. - das ist lange vorbei.

uebrigens war das gesamte schroeder-wahlkampfteam beim letzten clinton-wahlkampf in den usa - und hat dort den kollegen ueber die schulter geschaut....

Antworten
Hans Dampf:

Wahlkampf war schon immer so.

 
13.12.00 19:51
Um die Darstellung politischer Ziele ging es immer nur am Rand. Wichtiger waren Personen und Emotionen (besonders Ängste) - siehe Hessen mit der Asyldebatte etc. Durch die zunehmende Komplexität der heutigen Welt werden politische Inhalte immer mehr auf einprägsame Slogans verkürzt. Die Möglichkeiten der schönen bunten neuen Medien vermitteln natürlich immer mehr den Eindruck einer gigantischen Politshow. Selbst bei Bundestagsdebatten scheinen die Redner inzwischen mehr auf die Tagesschaukameras zu achten, als dass sie zu einer Meinungsbildung des Parlaments beitragen wollen.

Aber wie gesagt, es war noch nie grossartig anders. Entweder wurde ein Personenwahlkampf geführt oder Ängste vor dem bösen Iwan oder ähnlichem geschürt. Schau Dir mal die Wahlplakate aus den Fünfzigern daraufhin an.

Gruß Dampf
Antworten
greedy:

Bush oder Gore????

 
13.12.00 20:23
interessiert mich eine scheissdreck, hauptsache alan greenspan bleibt!!
Antworten
furby:

Hans Dampf/ HAHAHA: Fehler der Goreanwälte?

 
14.12.00 10:42
Hans Dampf: Ich habe mich schon sehr geärgert als nun dieser Tage US Rechtsprofessoren mokierten, daß sich Gore's Anwälte selbst die Schuld zuzuschreiben hätten, da sie nur für bestimmte Bundesstaaten die Handnachzählung beantragten. Nun lese ich es auch hier im Board. Deshalb:

Solche im Nachhinein Betrachtungen, die zudem das Ergebnis langwieriger Verhandlungen vor dem Supreme Court Floridas sind, halte ich für sehr gewagt, da diese Leute die nun mit den klugen Ratschlägen kommen nachdem eine Lösung auf dem Tisch liegt, doch anzeigen es schon immer und noch viel besser gewußt zu haben. Nur in den Tagen als dieser vermeintliche Fehler begangen wurde waren auch diese Leute zu dieser Frage ganz Still. Zudem gibt es genausoviele Gründe, die dafür sprechen, daß es angemessen war nur in bestimmten Wahlbezirken Floridas nachzählen zu lassen, denen nur von den zuständigen Richtern geringeres Gewicht beigemessen wurde. Es geht hier also sehr um Gesetzesauslegungen und Ermessensfragen, die garantiert weder diese nun so klugen US Rechtsprofessoren noch hier im Board vor 2 bis 3 Wochen korrekt beantwortet worden wären. Zumindest hat sich damals keiner hervorgewagt Stellung zu beziehen...

HAHAHA: Dein Statement, daß es einer verfassungswidrigen Ungleichbehandlung gleichkommt, wenn man bei Handauszählungen zu anderen Ergebnissen kommt als bei maschineller Auszählung habe ich weder vom Supreme Court Washingtons noch durch die Wiederholung hier im Board verstanden. Ist es nicht eine viel schwerwiegendere Ungleichbehandlung nur die Stimmen zu werten, bei denen die Stanzmaschinenen wirklich ein Loch und nicht nur eine Ausbeulung erzeugten. Das Wahlgesetz Floridas stellt auf den Wählerwillen ab und der wäre auch noch mit Ausbeulungen festellbar gewesen. M.E. hat der Supreme Court Washingtons seine Kompetenzen mit der Einmischung in die Auslegung von Floridas Wahlgesetz klar überschritten, aber für die Beantwortung vermeintlicher US Verfassungsfragen sind wir hier im Board wohl alle nicht die richtigen Ansprechpartner.

Mit der Anmerkung des Supreme Courts Washingtons es sei ja nun ohnehin auch zu spät noch per Hand auszuzählen, nachdem gerade dieses Gericht eine rechtzeitige Handnachzählung zweimal verhindert/gestoppt hatte ist das Urteil an Lächerlichkeit und Obskurität nicht mehr zu überbieten. Ich habe daher vor keinem Gericht dieser Welt eine geringere Achtung als vor dem US Supreme Court Washingtons. Mir ist klar, daß die Juristerei nichts mit Gerechtigkeit sondern mit der Anwendung von hoffentlich mehr oder minder gerechten Gesetzen zu tun hat (hat man mir in meiner ersten Vorlesungstunde zu diesem Thema gesagt), aber das man sich nicht mal bemüht eine plausible Urteilsbegründung, wenn sie schon parteipolitisch motiviert ist, zu verfassen, ist der Gipfel der Unverfrorenheit.

Gruß furby
Antworten
jaster:

gleich und noch gleicher

 
14.12.00 11:20
wie ist das eigentlich mit den Handauszählungskriterien - ob einheitlich oder nicht , aber doch gleich für den jeweiligen Bezirk und auch für den einzelnen Stimmzettel darin oder? Bisher war dort Bush vorne -seh ich doch richtig ? wenn dann mehr Stimmen  bei der Handzählung heraus kommen ,dann heißt das, dass Gore Wähler -sagen wir mal "blöder" sind oder was ?
Und das ist es was der Supreme Court verschleiern will !! :=)
Antworten
avantgarde:

Wer hat überhaupt die Macht in einem Staat

 
14.12.00 11:28
und da muß ich ganz klar Furby zustimmen, denn die MAcht liegt nicht in der Hand eines Repräsentanten, sie liegt in den Lobbyisten der mächtigen Verbände.

Natürlich versteht sich der eine oder andere Präsident für die einen oder anderen Lobbyisten zuständig, aber betrachtet man das ganze, dann ist es anscheinend so, daß in Amerika noch immer so viele Menschen wohnen, die die zeichen der Zeit nicht erkannt haben. Das ist so ähnlich wie einzelne Japaner, die immernoch auf ihren Inseln sitzen und denken, daß der Krieg noch nicht vorbei ist.

Am Abend der Wahl habe ich mir im fernsehen die Verteilung der gewonnenen Staaten angesehen, und wenn man die betrachtet, dann wird schnell deutlich, daß Gore lediglich in den Großstädten einen Sieg einfahren konnte, jedoch keine Chance im ländlichen Bereich der USA hatte. Und da kommt ein falsches Bild der Europäer zum tragen, denn die Amis wohnen nicht in der Mehrzahl in riesigen Städten, sie wohnen auf dem Land, und da herrscht eben noch die Meinung, daß jeder Mann eine Waffe brauche und sich immer und überall Verteidigen müsse.

Und die Landbevölkerung hat daraus folgend auch weniger interesse an Politik, und deshalb mehr Angst. Daher sind sie dann schneller von einem Menschen angetan, der Stärke und Agressivität ausstrahlt.

Eine ähnliche Situation ergibt sich in Rußland.

Es werden daher immer kleine Staaten sein, die im Liberalisierungsprozeß eine Führungsrolle einnehmen.

Und das noch zum Schluß: Amerika wird immer aus einer Europäischen Sichtweise konservativ und hartnäckig wirken, da die Amis in dieser Entwicklung Europa einfach nachstehen. Daran ändert auch der name des Präsidenten nichts.

Ich selbst hätte jedoch auch für Gore gestimmt.
Antworten
Bronco:

@HansDampf: Was hattest Du denn gegen den Erdnuß-

 
14.12.00 11:29
farmer ?
Antworten
Bronco:

@avantgarde:

 
14.12.00 11:33
K. Tucholsky hat das kürzer formuliert:
"Als sie sich nun endlich an der Macht wähnten, stellten sie fest, daß sie nur an der Regierung waren." - Er hat das natürlich mit Blick auf die Reformisten formuliert.
Antworten
Hans Dampf:

@furby

 
14.12.00 11:36
Gore ist mit dem Argument "Jede Stimme zählt" angetreten. Wenn er jetzt aber nur die Neuauszählung in den Wahlkreisen beantragt, in denen er für sich zusätzliche Stimmen erhofft, dann macht er sich doch wohl völlig unglaubwürdig. Oder sehe ich das falsch?
Entweder die maschinelle Zählung ist g e n e r e l l fehlerhaft, dann müssen alle Wahlkreise neu ausgezählt werden, oder man lässt es ganz - sich nur die Rosinen rauspicken und scheinheilig mit obigen Slogan zu argumentieren ist ja wohl völlig daneben.

Gruß Dampf
Antworten
DarkKnight:

Was Amerika künftig nicht mehr kann:

 
14.12.00 11:37
(ob es das jemals konnte oder nur so tat, egal)

Sich irgendwo einmischen mit dem Argument, es gehe um den Willen des Volkes

Sich einmischen mit dem Argument, das menschliche Leben sei ein Grundrecht

Sich einmischen mit dem Argument, es gehe um gemeinsame, internationale Interessen

Kriegführen, ohne daß Ölinteressen vermutet werden

Handelskonferenzen beeinflussen, ohne daß Lobbyismus unterstellt wird


Leider interessiert kaum einen Amerikaner den Rest der Welt.

PS: Wußtet ihr, daß es dort die "The Earth is flat Society" gibt mit mehreren hunderttausend Mitgliedern?
Antworten
Idefix1:

Die Katatrophe wird sich erst langsam in die Köpfe

 
14.12.00 11:40
einnisten - Gore hat mit seiner charmanten Abschiedsrede wohl einigen Idioten schon die Augen geöffnet. Laut Aussagen von Reportern war die Rede Gores die wichtigere gegenüber dem Blabla von Bush. Und das in Amerika, dem Land der "Winner takes it all" - schon wieder ein Schlag gegen das Establishment.

Kicky hat es eigentlich treffend formuliert - Bush ist das Ergebnis einer Wahl in einer Bananen- äh sorry Ölrepublik.

Die Börse feiert nur Bush-Aktien - es wird nicht einmal kurzfristig einen Hype geben - das Einzige was uns jetzt retten kann, ist die Politik von Alan. Aber für mich wird auch der alt, er hat für meinen Geschmack viel zu lange gewartet und kann im Prinzip nächste Woche nicht das Ruder um 180 herumreißen, weil die Märkte sofort wittern würden, daß es nicht nur mehr glimmt sondern voll brennt. Und wenn Alan nur "auf neutral geht", dann vergeht wieder zu viel Zeit, um die Investitionsbereitschaft und die Stimmung schlechthin zu stimulieren.

Also die Jahresendrallye ist tot - es lebe der (volatile) Seitwärtstrend - und da hoffe ich nur, daß der nicht bricht - 6300 im DAX und dann geht es los - ich habe gestern mein Bärenfell herausgeholt, leider habe ich meine Calls und ein paar Aktien erst gestern abend verkauft (hatte dummerweise den ganzen Tag Besprechungen, Vorträge etx.) - das hat mir mehr als einen Tausender gekostet und mich richtig zornig gemacht. Für den Nicht-Day-Trader ist die Börse wohl out, überlege mir weiter zu verkaufen.

Gruß Idefix
Antworten
furby:

Hans Dampf, Bronco, idefix

 
14.12.00 11:54
Hans Dampf: Man kann das halt so und anders sehen. Ich halte es durchaus für legitim nur dort nachzählen zu lassen, wo man die größten Irrtümer zu eigenen Lasten vermutet. Würde man der anderen Logik in letzter Konsequenz folgen, so hätte nicht nur für Florida sondern für die gesamte USA per Hand nachgezählt werden müssen, man tat dies jedoch nicht, weil man sich von diesem Aufwand keinen ausreichenden Nutzen erwartete. Und im kleineren Maßstab sehe ich das auch innerhalb Floridas so.

Bronco: Tucholsky paßt sogar auf Bush, sehr schön.

Idefix: Es sieht wirklich so aus, wie Du es darstellst. Die großen Impulse aus der Befriedung und Beedigung der US Wahl gehen nicht mehr aus bzw. wurden offenbar schon vor einer Woche zusammen mit der Greenspan Meldung vorweggenommen. Der nächste entscheidende Impuls könnte von Greenspan am 19. Dez. ausgehen, - nur realistisch erwarten kann man von ihm einen Zinsschritt wohl erst für nächstes Jahr. Ergo siehts eher nach toter Hose aus für dieses Jahr. Das einzig positive daran ist für mich, daß es meist anders kam, als man es sich zuvor zusammenreimte...

Gruß furby
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Kicky:

Das Procedere jetzt und politische Folgen

 
14.12.00 12:02
-States must have their presidential electors certified by Tuesday. The Florida Legislature had been poised to name electors itself if the election contest had remained unresolved-Bush already has begun discussions with several top advisers about possible appointments to his Cabinet and other offices under the authority of the White House. Appointments are expected to be announced quickly.

--On Dec. 18, the electors convene in their state capitals to cast ballots for president and vice president as the Electoral College.

-- On Jan. 3, 2001, the 107th Congress convenes. Once its organizational business is conducted, it is likely to hold confirmation hearings for the first of Bush's appointees.

-- By Jan. 6, 2001, under the U.S. Constitution, Congress must certify the Electoral College results.

-- On Jan. 20, the new president takes office.
Es soll ja schon vorgekommen sein,dass es unter den Wahlmännern einige Abweicher gab,aber ich halte das jetzt für eher unwahrscheinlich.Zu den in Europa befürchteten Folgen:
www.cnn.com/2000/WORLD/europe/12/13/bush.europe/index.htmlThe second reason for alarm in European capitals is that Condoleeza Rice, Bush’s foreign affairs guru who is expected to become his national security adviser, suggested during the campaign that a Bush administration would pull back U.S. troops from worldwide peace-keeping duties.

Specifically, she suggested U.S. troops might be pulled back from Bosnia and Kosovo, leaving Europe to take over more of their duties in the Balkans.

The Bush team has sought to moderate worries, saying that no troops would be taken out of the Balkans without the allies being consulted.

'Star Wars' revisited
But any such pull-back could lead to a dilution of America’s dominant role in NATO and an uneasy relationship with a European Union already developing its own defence dimension with a rapid reaction force of 60,000 troops.

There were early spats between the Clinton administration and Europe over Bosnia, and a repeat of those tensions is feared.

Thirdly, European leaders will be worried by Bush’s allegedly robust views on such issues such as global warming and climate change following the rows between the United States and the Europeans at the recent Hague conference, which broke up in acrimony.

Al Gore had a reputation to defend as an environmental enthusiast, and although American politicians tangle with the gas-guzzling U.S. lifestyle at their peril, Europeans would have expected him to be more co-operative than Bush in seeking a compromise on greenhouse gases.

A fourth cause of worry will be Bush’s expressed enthusiasm for the development of a new anti-missile shield for America, the so-called National Missile Defence (NMD) or "Son of Star Wars" plan.

There has been sharp criticism of such a plan by Russia’s Putin. Chancellor Gerhard Schroeder of Germany and President Jacques Chirac of France have backed his objections.

They argue that NMD would lead to America abandoning the 1972 Anti-Ballistic Missile Treaty and to the danger of an escalating, and expensive, nuclear arms race as others felt impelled to follow.

Das sind auch meine Befürchtungen:                                          dass die Umweltprobleme hintangestellt werden,dass die USA sich aus den Folgen des von Ihnen massgeblich zu werantwortenden Desasters im Kosovo zurückziehen ,und dass dieser sowohl in seiner Effektivität als auch wegen der enorm hohen Kosten stark umstrittene Raketenabwehrschild das politische Klima wieder vergiften wird und Bush uns ganz schnell in irgendeinen Krieg hineinzieht
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Bronco:

@Kicky: * 1 x gut analysiert. o.T.

 
14.12.00 12:38
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Stranger:

Probleme...

 
14.12.00 13:32
Gestern auf n-tv kam, wie ihr wahrscheinlich alle gesehen habt, ein Portrait von Bush. Dort wurden alle die Probleme angesprochen, die ihr auch schon diskutiert: Lobbyismus, starre Haltung in Umweltschutz und Todesstrafe, peinlich große Wissenslücken usw.

ein schlauer kopf da gestern abend sagte noch, das Problem mit Bush sei nicht unbedingt seine Dummheit oder fehlendes politisches Gespür, denn er hat ja auch viele (relativ) qualifizierte Berater, notfalls auch seinen Dad, der zumindest erfahrung hat.

die Frage war dann: was passiert nun aber, wenn der ewige Halbstarke mal einen schlechten Rat seiner Berater auf den Tisch bekommt und gar nicht merkt dass dies ein schlechter Rat ist?... (worst-case scenario)

oops we're running into trouble here

so einem menschen ist es natürlich auch zuzutrauen, sich in Zeiten fehlender politischer Unterstützung über einen Krieg zu produzieren und definieren (wie oben schon angesprochen), vielleicht auch unter "Anraten" seiner Lobbyisten (Experten sprechen hier vom militärisch-industriellen Komplex - sorry). natürlich ist das abwegig, dennoch kommt bei mir, und ich glaube auch bei euch, ein unwohles gefühl auf, wenn man so einen mann an der spitze der weltmacht wähnt, egal wer nun wirklich regiert. so ein mann ist ein absoluter unsicherheitsfaktor, und das wird schon intuitiv gesehen unserem lieblingsbetätigungsfeld keine freude bereiten.

es kann also teuer werden, und im übrigen ist es auch bitter wenn man sieht wie sich so ein volk zurück in die steinzeit wählen kann.

gruß stranger
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Bronco:

Für den Begriff "militärisch industrieller

 
14.12.00 15:23
Komplex" brauchst Du Dich nicht entschuldigen, der stammt nämlich nicht von der RAF (die haben ihn nur sehr häufig benutzt), sondern von Präsident Eisenhower - also für sich alleine ein völlig "unverdächtiger" Begriff.  
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lenchen:

bullshit

 
14.12.00 16:02
es sollte unserem europäischen Superboard doch endlich einmal scheißegal sein was für ne AmiNase gerade am Runde ist. Ständig wird die Unabhängigkeit unserer europäischen Börsenplätze proklamiert und wenn es darum geht sich abzunabeln und die entsprechenden richtungsweisenden Anlageentscheidungen zu treffen machen sich die Banken und Institutionellen hier in Europa doch immer noch die Hosen voll. Und zwar unbegründet. Die fundamentalen Daten in Europa ist klasse also was rennen die den US-Boards hinterher. Der ein oder andere sollte sich einfach mal Gedanken machen wie sinnig es ist ständig den Drecks-Märkte aus USA nachzueifern.

Das ist meine bescheidene Sicht der Ding. Kümmert Euch um Euren Laden stellt Europa gescheit auf die Beine und laßt die an der Nasdaq und am Dow machen was sie wollen.
Antworten
redcrx:

Person of the Year 2000 - Time-Magazine ...

 
17.12.00 22:01
And the Winner Finally Is...

www.time.com/time/poy2000/

-----

... da schau' 'mal einer guck, haben die Amis ihren neuen Oberhäuptling doch schnell liebgewonnen. Zumindest ein Teil der Presse ;-).
Antworten
tetsuo:

bush: militär als aussenminister

 
18.12.00 09:16
Hallo,
ich finde es erschreckend, dass ein Ex-General aus dem Golfkrieg
Aussenminister wird. Was ist das fuer ein Signal und Anspruch, den
die USA da aussenden?
Antworten
zit1:

Wir haben es genau vorausgesehen...

 
31.01.02 10:18
... warum haben wir nur nicht danach gehandelt???
Mit einem entsprechenden konservativen Bush-Portfolio hätten wir ohne Aufwand 100% in nur einem Jahr erwirtschaften können und damit sämtliche Indices in den Schatten gestellt.  
Antworten
RainMan:

wie wahr...:) o.T.

 
31.01.02 22:24
Antworten
Attack:

da steckt viel Weitsicht,

 
23.05.02 22:33
und genau deshalb sollte der thread nochmal nach oben, wo Bush ja wieder in aller Munde ist.
Vielleicht sollte man sich im Klaren sein, dass dieses weltpolitische Desaster bereits vor 2 Jahren absehbar war und dass man nur hoffen kann, das die Welt diese Politik noch 1.5 Jahre überstehen wird.
Amerika, wach auf!
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