(Quelle: www.pr-inside.com/de/...rdert-alternativen-zum-oel-r38136.htm)
09.01.2007 11:49:52
Grüne setzen verstärkt auf regenerative Energien
Bütikofer fordert Alternativen zum Öl
Köln (ddp). Die Grünen fordern in der Energieversorgung Alternativen zum Öl. Der Grünen-Vorsitzende Reinhard Bütikofer sagte am Dienstag im Deutschlandradio Kultur, aus der neuerlichen Krise zwischen Russland und einem seiner Nachbarländer müssten Konsequenzen gezogen werden. Die EU brauche ein Konzept, um die Abhängigkeit von Drittländern bei Rohstoffen wie Öl und Gas zu verringern.
Bütikofer betonte mit Blick auf den Streit zwischen Russland und Weißrussland um die gestoppten Öl-Lieferungen, die Russen seien offensichtlich kein verlässlicher Partner in der Energieversorgung. Bereits vor einem Jahr habe es durch den russisch-ukrainischen Ölkonflikt einen ersten «Warnschuss» gegeben: «Und in diesem Konflikt zwischen dem lupenreinen Demokraten Putin und dem noch lupenreineren Demokraten Lukaschenko stellen wir schon wieder fest, dass diese Abhängigkeit eine Achillesferse ist», sagte der Grünen-Chef.
Überlegungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), den Atomausstieg wieder rückgängig zu machen, wies Bütikofer zurück und betonte: «Ich weiß nicht, was sich Frau Merkel vorstellt, ob sie denkt, demnächst packen wir ein Päckchen Uran in den Tank ihres Dienstwagens.»
Der Grünen-Politiker forderte eine EU-weite Verabredung, dass die Energieversorgung bis 2020 zu 25 Prozent aus regenerativen Energien erfolgen soll. Ebenso müsse der CO2-Ausstoß bis zu diesem Zeitpunkt um 30 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Deutschland sei derzeit in der Position, in der EU Ziele vorzugeben.
(ddp) © ddp
09.01.2007 11:49:52
Grüne setzen verstärkt auf regenerative Energien
Bütikofer fordert Alternativen zum Öl
Köln (ddp). Die Grünen fordern in der Energieversorgung Alternativen zum Öl. Der Grünen-Vorsitzende Reinhard Bütikofer sagte am Dienstag im Deutschlandradio Kultur, aus der neuerlichen Krise zwischen Russland und einem seiner Nachbarländer müssten Konsequenzen gezogen werden. Die EU brauche ein Konzept, um die Abhängigkeit von Drittländern bei Rohstoffen wie Öl und Gas zu verringern.
Bütikofer betonte mit Blick auf den Streit zwischen Russland und Weißrussland um die gestoppten Öl-Lieferungen, die Russen seien offensichtlich kein verlässlicher Partner in der Energieversorgung. Bereits vor einem Jahr habe es durch den russisch-ukrainischen Ölkonflikt einen ersten «Warnschuss» gegeben: «Und in diesem Konflikt zwischen dem lupenreinen Demokraten Putin und dem noch lupenreineren Demokraten Lukaschenko stellen wir schon wieder fest, dass diese Abhängigkeit eine Achillesferse ist», sagte der Grünen-Chef.
Überlegungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), den Atomausstieg wieder rückgängig zu machen, wies Bütikofer zurück und betonte: «Ich weiß nicht, was sich Frau Merkel vorstellt, ob sie denkt, demnächst packen wir ein Päckchen Uran in den Tank ihres Dienstwagens.»
Der Grünen-Politiker forderte eine EU-weite Verabredung, dass die Energieversorgung bis 2020 zu 25 Prozent aus regenerativen Energien erfolgen soll. Ebenso müsse der CO2-Ausstoß bis zu diesem Zeitpunkt um 30 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Deutschland sei derzeit in der Position, in der EU Ziele vorzugeben.
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