fair-coin.org/
Heute möchte ich mal das Projekt FairCoin vorstellen. Ein Coin, der bereits seit Ende 2014 existiert und sich der Verteilungsproblematik sowie primär der Nachhaltigkeit widmet.
Der Coin verwendet ein Proof-of-Stake Verfahren, welches jedoch nicht mit einem Reward belohnt wird. Teilnehmen an dieser Blockgenerierung kann jede Node, welche sich registrieren lässt. Damit soll sichergestellt werden, dass kein Mißbrauch betrieben wird und eine gewisse Transparenz entsteht. Man kann dies in etwa mit den Masternodes bei Dash vergleichen, Nodes welche das auch bei Faircoin das Privileg zur sofortigen Bestätigung ( Instant Payment ) erhalten.
Somit ist FairCoin im Zahlungsverkehr verwendbar.
Darüber hinaus wird die Transaktionsgebühr auf ein Minimum beschränkt und soll jeweils "nur" die Unkosten der registrierten Nodes ausgleichen. Diese bestehen im Wesentlichen aus den Kosten für Strom.
Ein Vergleich findet ihr hier:
fair-coin.org/node/152
Generell sei zu erwähnen, dass das Projekt mit FairCoin2 neu aufgelegt wurde bzw. dieser Prozess noch im Gange ist. Dies führt dann dazu, dass der Webauftritt etwas unprofessionell und unaufgeräumt wirkt. Doch hinter den Kulissen ist viel Bewegung drin und kann man davon ausgehen, dass der gesamte Auftritt immer professionellere Formen annehmen wird.
Ich betrachte dieses Projekt als einen Geheimtipp für all Jene dessen Fokus nicht (nur) auf dem Profit ausgerichtet ist, sondern langfristig agierende Investoren, welche sich vorstellen können, eine gewisse Menge ihres Kapitals dauerhaft in FairCoin zu parken und evt. vielleicht auch mal für Zahlungen zu verwenden. U.a. gibt es auch Apps und Karten für den Zahlungsverkehr. D.h. die Integration ist bereits im Gange und nimmt Formen an.
Für Investoren bzw. Spekulanten die in dieser Sache primär den Profit sehen und erwarten, diese Investoren möchten sich andere Coins aussuchen, jene Investoren sieht die Community kritisch bis argwöhnisch. Letztendlich muss man bedenken, dass große Teile der Krisen ( u.a. Immobilienkrise ) durch gierige Investoren erst möglich gemacht wurde. Da sind Banken letztendlich nicht schlimmer als so manch Coiner der den Sinn von Coins primär in der Vermehrung seines Kapitals betrachtet.
Deshalb geht in euch ob ihr in einer Welt voller Krisen, Spekulationen und Luftblasen leben wollt oder ob ihr am Ende des Tages vielleicht mehr als eine große auf Luft aufgebaute Performance haben wollt.
Immerhin kann das "Parken" von Kapital in einen meiner Meinung nach trendig-werdenden FairCoin die Perspektive auf Vermehrung mit einer gesteigerten Nachhaltigkeit einher gehen.
Zu erwähnen sei hierbei, dass 3/5 aller Coins im Besitz der Faircoin-Economy ( nennt sich fair.coop ) ist, ein weiteres 1/5 in Fonds welche nachhaltige Projekte fördern sollen, welche wiederum über die Community und diverse Findungsprozesse demokratisch definiert werden.
D.h. durch den Kauf von Coins könnt ihr den Wert dem der Economy und den Fonds zur Verfügung steht, indirekt steigern und somit Projekte ermöglichen ohne selbst zwingend gespendet zu haben. Wobei langfristig der Anteil der von fair.coop gehaltenen Coins sinken wird, u.a. allein um den Gedanken der Dezentralität Rechnung zu tragen.
Witzigerweise steigt der Kurs gerade in diesem Moment.