mal ganz plump in den Raum gefragt:
BoI oder AIB? Und warum?
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 19,97 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,42 | 10,00 | 19,99 | |
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mal ganz plump in den Raum gefragt:
BoI oder AIB? Und warum?
Übertragung der Vermögenswerte von zwei der am meisten beunruhigt Finanzinstitute - Anglo Irish Bank und Irish Nationwide Building Society zu Allied Irish Bank
Von Markus Frühauf und Werner Mussler
Lasche Tests: Darauf deuten Aussagen aus der EU-Kommission hin
04. März 2011
Die neuen Banken-Stresstests werden nicht so scharf ausfallen, wie es die europäischen Aufseher ursprünglich angekündigt hatten. Darauf deuten Aussagen aus der Europäischen Kommission. In der EU-Behörde hieß es am Freitag, die meisten nationalen Aufsichtsbehörden seien dagegen, die Auswirkungen eines Kursverfalls von Staatsanleihen auf das Bankbuch zu überprüfen. Das habe sich im Verlauf der Gespräche der EU-Bankenaufsichtsbehörde EBA mit den nationalen Aufsehern über die Methodik der Stresstests am Mittwoch gezeigt.
Damit würden in den neuen Banken-Stresstests nur die Handelsbücher, aber nicht die Bankbücher auf ihre Krisenanfälligkeit geprüft. In den Handelsbüchern halten die Banken die zum Weiterverkauf bestimmten Anleihen, während sie Schuldtitel, die sie bis zur Endfälligkeit halten wollen, dem Bankbuch zuordnen. Würden die Bankenaufseher in einem Krisenszenario die Umschuldung eines finanzschwachen Eurolandes annehmen, müssten sie auch die Abschreibungen auf Anleihen aus dem Bankbuch miteinbeziehen. Solange das Bankbuch aber nicht Gegenstand der Stresstests ist, wird auch die Umschuldung eines Staates nicht in den Stressszenarien berücksichtigt.
Noch einmal könnten die irischen Banken der Verstaatlichung entgehen. Irlands drittes Rettungspaket scheint effektiver als die ersten beiden. Doch dessen milde Bedingungen enthüllen, wie verzweifelt die Behörden die Allied Irish Banks und die Bank of Ireland vor der staatlichen Kontrolle zu bewahren versuchen. Das ist prinzipiell in Ordnung, so lange die Verstaatlichung nicht unausweichlich ist.
Noch einmal könnten die irischen Banken der Verstaatlichung entgehen. Irlands drittes Rettungspaket in fünf Monaten scheint effektiver als die ersten beiden. Doch dessen milde Bedingungen enthüllen, wie verzweifelt die Behörden die Allied Irish Banks und die Bank of Ireland - die größten Kreditgeber des Staates - vor der staatlichen Kontrolle zu bewahren versuchen. Das ist prinzipiell in Ordnung, so lange die Verstaatlichung nicht unausweichlich ist.
Der neue Plan muss noch unterzeichnet werden, doch alles deutet auf den Versuch hin, die die Fehler der Rekapitalisierung auszumerzen, die die AIB und BoI im Dezember mit je zwei Milliarden Euro versorgt hatte. Jetzt könnten die beiden die doppelte Summe in Vorzugsaktien erhalten. Irland bietet seinen Banken zudem an, 80 Prozent der riskantesten Kredite gegen eine Gebühr von etwa 2,5 Prozent ihres Werts zu versichern. Außerdem kippte man die Auflage, eine Milliarde Euro von Investoren aufzutreiben; schließlich machen die niedrigen Aktienpreise eine Bezugsrechtsemission unmöglich.
Die Kernkapitalquoten von AIB und BoI - sie liegen um 6,5 Prozent - sind im europäischen Vergleich niedrig. Doch Irlands Behörden erlauben ihr Sinken auf bis zu vier Prozent. Nachdem nun der Großteil der potentiell faulen 37 Milliarden Euro an Immobilienkrediten versichert ist, kann man den Anstieg der Aktienkurse gut nachvollziehen.
Mit der Ausgabe von Vorzugsaktien anstelle regulärer Papiere hält man den Staat aus dem Aktienbuch heraus und sichert das Überleben des irischen Privatbanksystems. Ein hehres Ziel: schließlich kümmern sich besser professionelle Banker um Kredite, als Bürokraten. Die irischen Steuerzahler bekommen für ihre Hilfe dagegen nur wenige Vorteile.
Die Banken haben es auch nicht leicht. Der acht-prozentige Zins auf die Vorzugsaktien und die Gebühren für den Versicherungspakt könnten sich zusammengenommen jährlich auf 1,3 Milliarden Euro addieren. Das ist ziemlich happig, erwartet man für 2009 doch eine Schrumpfung der Wirtschaft um vier Prozent und zehn Prozent Arbeitslose.
Irland hat sich lange mit der Frage von Bestrafung oder Rettung der Banken im Privatsektor herumgeschlagen und sich für die Rettung entschieden. Ist die Verstaatlichung trotz aller Bemühungen letztendlich nur aufgeschoben, statt aufgehoben, stünde die Regierung dumm da.
Zur Zeit steht die komplette Übernahme der Bank Zachodni durch die Santander weiterhin im Raum. Die AiB ist/war 70,5% Anteilseigner der Bank... Was hat sich denn da nun getan in letzter Zeit?
Die Anglo Irish Bank ist liquidiert worden. Wenn du Vorzugsaktien hältst, kannst du vielleicht noch auf ein paar Cent aus dem Verkauf der Insolvenzmasse erhalten. Gehandelt werden die Papiere aber nicht mehr...
was sind eurer Meinung nach etwaige Highlights in den nächsten Wochen, die den Kurs positiv beeinflussen könnten (wirtschaftliche Highlights, nicht gute Nachrichten aus Japan o.Ä.)
Oha, dies kommt im Original von der Financial Times
www.finanzen.net/nachricht/aktien/...ish-Banks-jitters-1074503
Hier nochmal ausführlich und auf deutsch
www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/...eme-zur%C3%BCck.csp
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 19,97 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,42 | 10,00 | 19,99 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 7 | AIB | katy | futurestyle | 24.04.21 23:55 | ||
| 16 | 2.356 | Allied Irish Banks, AIB hilft sich selbst | ExcessCash | rainharuto | 26.07.18 15:11 | |
| 1 | aib sind die pleite | armerwilly2 | Judas | 20.11.12 11:08 | ||
| 21 | "Allied Irish Banks (WKN: 861542) | Glücksvogel | euroaustria | 05.02.12 07:32 |