"...Freuen wir uns über niedrige Nachkaufkurse..."
Das Problem ist, ich bin jetzt seit zwei Jahren dabei. Meinen Einstandskurs von damals haben wir jetzt unterschritten. Ich habe in dieser Zeit bei Kursschwächen immer nachgekauft. Zuletzt bei 8,80 vor ca. 2 Wochen und dadurch meinen Einstandskurs nach oben getrieben.
Bin vor zwei Jahren im Zuge der Rohstoff- Euphorie auf Activa gestoßen und hatte keine Ahnung vom Explorer- Geschäft. Damals hatte Activa noch nicht viele Projekte am laufen aber im Zuge der Euphorie ging man von einem stetig steigenden Gaspreis aus und ließ sich zu tollen Prognosen hinreisen.
Meldung vom 23.01.2006:
...Die Activa Resources AG erwartet für 2006 deutlich steigende Erlöse aus Öl- und Gasverkäufen. Bei den Umsätzen wird ein Wert von EUR 2,5 bis 5,0 Mio. (USD 3 bis 7 Mio.) erwartet. Gleichzeitig geht Activa davon aus, ein operativer Gewinn ausweisen zu können...
Dann der Einstieg im Fayetteville Shale mit tollen „possible Reserves“ (damals wusste ich noch nicht mal wie man das unterscheidet). Ging dann ja auch rasant nach oben und am Ende der Rohstoffhause genau so schnell wieder Richtung Süden.
Ich wollte dann mehr wissen über mein Investment und habe angefangen mich schlau zu machen. Da ich von der technischen Seite komme, hat mich natürlich auch mehr die technische Seite im Explorationsgeschäft interessiert.
Je mehr ich verstanden habe, was die da so machen, umso mehr war ich überzeugt vom Handeln von Activa. Ich hatte lernen müssen, dass es ein langer Weg ist von "possible Reserves", bis das erste Öl oder Gas fließt. Vor allem, wenn man nicht die Projektleitung hat. Die hatten sich das am Anfang aber auch einfacher vorgestellt bei Activa. Die ganzen Projektverzögerungen und Sachen auf die sie keinen Einfluss hatten (wie im Barnett Shale) hat Hooper am Anfang wohl auch unterschätzt. Trotzdem haben sie ihren Portfolioansatz konsequent weiterverfolgt und viel Erfahrung gesammelt. Jetzt hat man eine breite Basis an Projekten und vor allem weiß man jetzt, wie man in den einzelnen Projekten bohren muss.
Das ist das wichtigste um einen Skaleneffekt zu erzielen. Die ersten Bohrungen sind immer am teuersten und dauern am längsten. Ich denke davon werden wir im 2. Halbjahr und vor allem nächste Jahr richtig profitieren.
Wenn ich jetzt mit vor zwei Jahren vergleiche, wie viele Projekte wir jetzt haben und auf welchem Stand diese sind, versehe ich mit dem erlernten Wissen den Kursverlauf einfach immer weniger.
Ich denke deshalb sind auch einige Aktionäre der ersten Stunde ausgestiegen. Neue potentielle Aktionäre sehen den Kursverlauf, können aber mit den Meldungen noch nicht richtig viel anfangen und lassen lieber die Finger weg. Dann noch die Horrormeldungen bei den anderen (Schein-) Explorern.
Da wird alles schnell in einen Topf geschmissen, weil man die Unternehmensphilosophie nicht unterscheidet.
Erst gestern habe ich bei unseren "Kollegen" von Mammut Energie nachgeschaut. Wegen denen ist Stephan vor einem halben Jahr aus dem WO-Forum geschmissen worden. Jetzt im Nachhinein hätten sie lieber auf ihn gehört. Der Kurs steht jetzt bei 0,09€. Ist wohl nur noch ein Börsenmantel.
Ich denke einen "richtigen" Anstieg, welcher dann auch wieder den Kurs etwas in Richtung des Wertes der Reserven bringt, werden wir deshalb erst sehen, wenn wir einen Gewinn ausweisen. Und das wird wohl diese Jahr passieren. Bis da hin gilt es wohl wissend nach dem Motto von dir zu verfahren "...Freuen wir uns über niedrige Nachkaufkurse..."