ergeben, zu einem weitestgehenden Verlust der von
den Anlegern erbrachten Einlagen führen werden.
Die atypisch stillen Beteiligungen an der nicht zur
ALBIS-Gruppe gehörenden OWL sind Ende der neunziger
Jahre von der Konzerntochter Rothmann & Cie.
AG vertrieben worden. Die Anleger der OWL sind
vielfach noch heute Kunden der ALBIS-Gruppe im
Geschäftsbereich „Fonds & Service“. Um die OWLAnleger
im Zusammenhang mit ihren Beteiligungen
an der OWL fair zu behandeln und auf diesem Weg
das Vertrauen der ALBIS-Gruppe im Kapitalmarkt zu
erhalten, sollen die atypisch stillen Beteiligungen an
der OWL von der ALBIS-Gruppe übernommen werden.
Dieses Ziel soll erreicht werden, indem die ALBIS
Leasing AG über eine Tochtergesellschaft atypisch
stille Beteiligungen an der OWL von den Anlegern
erwirbt, und zwar zu Kaufpreisen, welche die Anleger
wirtschaftlich besser stellen, als sie im Falle einer ver-
tragsgemäßen Abwicklung unter Berücksichtigung der
negativen wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Beteiligungen
stehen würden. Aus Sicht der ALBIS Leasing
AG steht den entsprechenden Erwerbspreisen zwar
gegenwärtig kein bzw. nur ein geringerer Wert der
erworbenen Beteiligungen gegenüber. Entscheidend
ist jedoch, dass die eingesetzten Mittel für die ALBIS
Leasing AG eine Investition in ihre wesentlichen
Erfolgsfaktoren für die Zukunft darstellen, nämlich
das Vertrauen der ALBIS-Gruppe im Kapitalmarkt,
insbesondere das Vertrauen der Anleger anderer
Fondsgesellschaften der ALBIS-Gruppe und das Vertrauen
der Vertriebspartner.
Im Einzelnen ist beabsichtigt, eine Tochtergesellschaft
mit Finanzmitteln in einem Umfang auszustatten, der
es ihr ermöglicht, von den Anlegern der OWL deren
atypisch stille Beteiligungen zu erwerben. Die jeweiligen
Kaufpreise stehen hierbei noch nicht fest und sind
jeweils einzeln mit den Anlegern zu verhandeln. Sie
werden insbesondere abhängig sein von der Höhe der
von den Anlegern jeweils eingezahlten (und noch
nicht zurückgezahlten) Einlagen, der Anlageart (Einmalund
/ oder Rateneinlage, Wiedereinlage) sowie vom
Umfang der jeweils zugewiesenen Verluste.
Der Vorstand geht davon aus, dass die Tochtergesellschaft
zum Erwerb von atypischen stillen Beteiligungen
im laufenden Geschäftsjahr einen Finanzmittelbedarf
von mindestens € 5,0 Mio.

hat. Darüber hinaus
besteht die Möglichkeit, dass weitere Finanzmittel
notwendig werden, um das beabsichtigte Ziel einer
für die OWL-Anleger zufrieden stellenden Lösung zu
erreichen. Aus diesem Grund sind der Tochtergesellschaft
im Bedarfsfall weitere Finanzmittel in Höhe
von bis zu € 5,0 Mio.

zuzuführen.
Der Vorstand bittet die Hauptversammlung im Beschlusswege
eine entsprechende Weisung für die Übernahme
der atypisch stillen Beteiligungen an der OWL zu erteilen.