Wer ist der geheime Verkäufer? Merrill Lynch hat an der Börse ein großes Paket angeboten.
Frankfurt am Main - Die Investmentbank Merrill Lynch hat am Freitag ein großes Paket Porsche-Aktien verkauft. An der Frankfurter Börse hieß es, die Bank habe 600.000 Vorzugsaktien auf den Markt gebracht. Der Auftraggeber war zunächst unbekannt. Ein Porsche-Sprecher dementierte, dass sich die Eigentümerfamilien Piech und Porsche von einem Teil ihrer Vorzüge getrennt hätten.
Verkauft habe ein institutioneller Investor, der dem Unternehmen nicht bekannt sei. "Es gab keine Probleme, Käufer zu finden", sagte der Sprecher. Der Kurs gab binnen Minuten um 2,86 Prozent auf 510,00 Euro nach, erholte sich dann jedoch wieder.
"Merrill Lynch hat die Aktien zum Preis von 515 Euro das Stück angeboten", sagte ein Händler. Er wisse allerdings nicht, wer den Verkaufsauftrag gegeben habe. Ein anderer Wertpapierhändler sagte: "Wir haben gehört, dass dieses Paket Teil einer Preisfindung gewesen sei."
Die Inhaberfamilien halten 100 Prozent der Stammaktien des Stuttgarter Sportwagenherstellers und kontrollieren damit auch die strategischen Entscheidungen von Porsche. Nach Schätzungen besitzen die Familien außerdem 13 Prozent der börsennotierten Vorzugsaktien der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.
© manager-magazin.de 2002
Frankfurt am Main - Die Investmentbank Merrill Lynch hat am Freitag ein großes Paket Porsche-Aktien verkauft. An der Frankfurter Börse hieß es, die Bank habe 600.000 Vorzugsaktien auf den Markt gebracht. Der Auftraggeber war zunächst unbekannt. Ein Porsche-Sprecher dementierte, dass sich die Eigentümerfamilien Piech und Porsche von einem Teil ihrer Vorzüge getrennt hätten.
Verkauft habe ein institutioneller Investor, der dem Unternehmen nicht bekannt sei. "Es gab keine Probleme, Käufer zu finden", sagte der Sprecher. Der Kurs gab binnen Minuten um 2,86 Prozent auf 510,00 Euro nach, erholte sich dann jedoch wieder.
"Merrill Lynch hat die Aktien zum Preis von 515 Euro das Stück angeboten", sagte ein Händler. Er wisse allerdings nicht, wer den Verkaufsauftrag gegeben habe. Ein anderer Wertpapierhändler sagte: "Wir haben gehört, dass dieses Paket Teil einer Preisfindung gewesen sei."
Die Inhaberfamilien halten 100 Prozent der Stammaktien des Stuttgarter Sportwagenherstellers und kontrollieren damit auch die strategischen Entscheidungen von Porsche. Nach Schätzungen besitzen die Familien außerdem 13 Prozent der börsennotierten Vorzugsaktien der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.
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