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zur Erinnerung daran, was passiert ist als Trump Präsident war:
https://www.tagesschau.de/ausland/us-zoelle-eu-importe-103.html
Die US-Regierung erhebt ab sofort zusätzliche Strafzölle auf Importe aus Europa. Die WTO hatte dies den USA erlaubt - als Vergeltung für unerlaubte Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus.
Man muss zwar dazu sagen, dass die Airbus-Aktie seinerzeit recht unbeeindruckt davon war. In der Zeit nach dem Inkrafttreten der Strafzölle stieg sie sogar, und berappelte sich auch recht zügig wieder vom Corona-Schock. Immerhin ist Airbus ein Unternehmen mit weltweiten Kunden, und der Anteil am US-amerikanischen Markt beträgt "nur" um die 20 Prozent. Außerdem ist zukünftig der größte Wachstumsmarkt wohl in Asien und Pazifik, nicht Nordamerika. Aber gerade in der jetzigen Phase wo die Gewinnsituation von Airbus bis auf weiteres fragil geworden ist - wenn auch durch Probleme in der Lieferkette - braucht man am allerwenigsten irgendwelche Querelen von Seiten einer neuen US-Regierung.
https://www.bnnbloomberg.ca/business/2024/07/24/...-as-links-improve/
“We have a very good relationship with Airbus,” Chief Executive Officer Badr Mohammed Al-Meer said at the Farnborough International Air show, “and just to prove this, the problem of the deliveries and aircraft which everybody’s facing, Airbus managed to deliver some of our aircraft earlier than their committed dates.”
Scheint so als wären die Lieferprobleme bei Airbus doch nicht ganz so schlimm. Ob das ein Einzelfall ist, dass Airbus hier zufällig mal den Liefertermin unterboten hat?
Wenn das der Fall ist und die Lieferkettenprobleme langsam weniger werden, und wenn dann auch noch Kamala Harris in den Umfragen zulegt, dann steht es garnicht so schlecht um Airbus. Das käme einer deutlichen Aufhellung des wirtschatlichen Umfeldes gleich, und irgendwann wird auch eine Aktie wie Airbus dann wieder steigen. Für langfristige Investoren dürfte die Aktie auf dem jetzigen Niveau so oder so schon interessant sein. Wohlgemerkt, unter der Voraussetzung, dass das Umfeld sich verbessert. Mit Trump als altem und neuem Präsi und obendrein entweder weiter gehenden Lieferproblemen oder einer Abkühlung der Nachfrage nach Flugzeugen wäre es besser, auf Kurse unter 100€ zu warten.
Mister86: #1807 Sieht wohl doch nach ner längeren Durststrecke aus. Vor einem Wiedererklimmen des Kursniveaus vor der Gewinnwarnung wird's wohl doch noch einen Test der 120-125 geben. Besonders auch, weil uns mit dem August ein typischer Crash-Monat bevorsteht.
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Da ist eher der September bekannt als klassischer Monat mit dem größten Rückschlagrisiko.
Durchschnittliche Performance des DAX von 1959 bis 2023 auf Monatsbasis - de.statista.com/statistik/daten/studie/...ax-auf-monatsbasis/ "...Der schlechteste Börsenmonat ist traditionell der September. .."
Also wann war denn der letzte Crash in einem August? Und damit meine ich nicht irgendeine kleine sich über Wochen hinziehenden normalen Konso zwischen 5-10% nach einem Monsteranstieg im Markt von Allzeithoch zu Allzeithoch, sondern eben Crash, d.h. 15-20%+x oder mehr in wenigen Tagen. Und wenn man sich den US- Präsidentschaftszyklus anschaut, dann ist auch ein Crash wenig wahrscheinlich in den nächsten Monaten. ( =>Präsidentschaftszyklus - Wie die US-Wahl die Börse bewegt -www.boerse-stuttgart.de/de-de/nachrichten/...ien-trump-biden/ US-Präsidentschaftszyklus – ein verlässlicher Gewinnindikator? Neben der weithin bekannten Börsenweisheit „Sell in May and go away“ dürfte der US-Präsidentschaftszyklus weitaus weniger Anlegern ein Begriff sein – und das, obwohl der Dow Jones diesem Muster seit über 100 Jahren stetig zu folgen scheint. Analog zu den alle vier Jahre stattfindenden Präsidentschaftswahlen in den USA wird der Präsidentschaftszyklus in vier Phasen aufgeteilt: Das Wahljahr, das Nachwahljahr, das Zwischenwahljahr und schließlich das Vorwahljahr. Historisch betrachtet ist die Gewinn-Wahrscheinlichkeit in Vorwahljahren und Wahljahren am höchsten – eine Garantie gibt es freilich nie (Quelle: boerse.de).)
Für mich im Gesamtmarkt bislang alles nur moderate Gegenbewegungen nach den jüngsten schnellen Anstiegen. Politische Börsen (Attentat+ Biden Verzicht) haben bekanntlich kurze Beine. Diese kleine "Trump-Rallye" nach den jüngsten Ereignissen ist somit auch schnell wieder durch, da ja auch vorher schon Trump in den Umfragen führte. Für die meisten Unternehmen bei uns ist es sowieso fast egal wer Präsident wird in den USA. Und auch der DAX lief nachweislich damals nach der Wahl von Trump super gut weiter. Leute die Panik verbreiten wollen wg. möglicher Trump-Wahl und Börse sind daher mit Vorsicht zu betrachten . Auch für Airbus nicht so wichtig. Das Problem von Airbus ist doch auf lange Strecke weiterhin unschöne Zulieferengpässe bei bestimmten Komponenten(Triebwerke?) bei weiterhin übervollen Auftragsbüchern über die nächsten Jahre und eine leider nicht so ideale Marge wg. der unzureichend genutzten Kapazitäten und ihren Fixkosten bzw. schlechteren Skaleneffekten. Das zieht den Kurs nach der jüngsten Gewinnwarnung bzw. Reduzierung der Prognosen doch schon seit Wochen runter, auch als der DAX noch weiter anstieg.
Ich sehr hier weiterhin eine sehr große Wahrscheinlichkeit, daß der Kurs hier wieder in den Bereich um 120 Euro laufen wird. Wären aktuell nurnoch wenige Prozent Abstand bis dahin. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch darunter kein so großes weiteres Risiko, da eben die laufenden Prognosen den Kurs rechtfertigen würden. Außer die Börse macht als Ganzes irgendwelche negativen Kapriolen durch plötzliche Sonderereignisse.
Für die meisten Unternehmen bei uns ist es sowieso fast egal wer Präsident wird in den USA. Und auch der DAX lief nachweislich damals nach der Wahl von Trump super gut weiter.
Da hast du aber ein kurzes Gedächtnis. Die deutschen ebenso wie die amerikanischen Aktienmärkte waren unter Trump vor allem eines, und zwar extrem volatil. Trump schaffte es regelmäßig, mit irgendwelchen hirnrissigen Tweets die Börsen mehrere Prozent nach unten zu ziehen. Und wenn du damals in irgendwelchen deutschen Automobilwerten investiert warst oder in anderen Unternehmen die unter Trumps ewigem Gerede von Strafzöllen und sonstigen Vergeltungsmaßnahmen zu leiden hatten, dann hattest du echt deinen Spaß.
Volatilität ist immer schlecht für den Kleinanleger. Insbesondere, wenn die Märkte ständig hin- und hergezogen werden von einem US-Präsidenten der offensichtlich nicht alle Tassen im Schrank hatte und hat. Auch wenn nachher in der Gesamtbetrachtung die Indizes vielleicht zugelegt haben. Als Kleinanleger verdient man nahezu ausschließlich in Aufwärtsphasen mit niedriger Volatilität echtes Geld. Und man mag von Biden ansonsten halten was man will, aber er ist - mit Ausnahme des Bärenmarktes von Januar bis Oktober 2022 - an den Börsen ein Garant für Stabilität gewesen. Nicht zuletzt eben auch deshalb, weil er nicht jeden Gehirnfurz über Twitter gelüftet hat.
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