Dein Problem ist, daß Du deine Analysen ausschließlich auf die "Magie der Linien" gründest.Im Prinzip ist die Analyse richtig, aber der Zeitpunkt der Analyse legt den Schluß nahe, daß damit bezweckt war, die ansonsten fällige Erholung zu hemmen, denn der MACD hatte gerade seinen untersten Peak überwunden.
Ansonsten nimmst Du es mit den Fakten auch nicht so genau. Zitat ("nach dem Verlust zweier sehr wichtiger Großkunden.") Wie es um die beiden Kunden wirklich steht, kannst Du hier nachlesen:
www.aktiencheck.de/exklusiv/...arge_2018_Aktienanalyse-8227531
Ein Großkunde befand sich im Merger, da fällt mir nur CenturyLink / L3 Communications so adhoc ein. Und auch beim anderen Kunden sind die Türen nicht gänzlich zugeschlagen.
Außerdem darf, wenn man Ericsson mal studiert, der Gesamtmarkt 2018 noch einmal um ca. 2% 2018 nachgeben. Ob sich Adva dem entziehen können wird, werden die Zahlen zeigen und da hängt es natürlich auch davon ab, wie es mit den beiden Großkunden weiterläuft. Wichtiger aber für die Kursentwicklung dürfte aber sein, ob es Adva gelingen wird, auf der Kostenseite zu punkten, d. h. die Profitabilität zu verbessern.