ANALYSE: Neue Goodwill-Regelung poliert Bilanzen von
Wachstumswerten auf
FRANKFURT (dpa-AFX) - Von der Änderung der
Abschreibungsregeln für den "Goodwill" werden einige
Unternehmen am Neuen Markt profitieren können. Die
rgebnisse steigen, obwohl sich am operativen Geschäft
der Unternehmen nichts ändert. Zu diesem Ergebnis
kommen die Analysten der Berenberg Bank in einer
Themenstudie über die Änderung der Abschreibungsregeln ab dem Jahr 2002.
Goodwill entsteht, wenn der Käufer mehr bezahlt als das in der Bilanz ausgewiesene Kapital der
Gesellschaft. Damit honoriert er in der Regel immaterielle Werte wie beispielsweise ein funktionierendes
Management oder schon erreichte Marktanteile.
Bisher wurde der Goodwill über einen mehr oder weniger festen Zeitraum abgeschrieben. Dieses Verfahren
wird jetzt durch Sonderabschreibungen ersetzt, die erst dann greifen, wenn sich der Werrt der Beteiligung
tatsächlich verringert hat. Von den neuen Regeln profitieren insbesondere Unternehmen die nach US-GAAP
bilanzieren. Deren Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesser t sich nach dem Inkrafttreten der
Änderung im kommenden Jahr.
So berechnen die Analysten für den NEMAX-50-Wert ACG AG jetzt ein EBIT von 43 Mio. Euro für das
kommende Geschäftsjahr. Bisher waren sie von einem EBIT in Höhe von 30 Mio. DM ausgegangen. Das
Ergebnis pro Aktie (EPS) klettert durch die nun fehlenden Abschreibungen von 0,96 Euro auf 1,82 Euro.
Dabei hat sich am operativen Geschäft nichts verändert. Dies wird am EBITDA gemessen, dem Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
Quelle: www.comdirect.de
Wachstumswerten auf
FRANKFURT (dpa-AFX) - Von der Änderung der
Abschreibungsregeln für den "Goodwill" werden einige
Unternehmen am Neuen Markt profitieren können. Die
rgebnisse steigen, obwohl sich am operativen Geschäft
der Unternehmen nichts ändert. Zu diesem Ergebnis
kommen die Analysten der Berenberg Bank in einer
Themenstudie über die Änderung der Abschreibungsregeln ab dem Jahr 2002.
Goodwill entsteht, wenn der Käufer mehr bezahlt als das in der Bilanz ausgewiesene Kapital der
Gesellschaft. Damit honoriert er in der Regel immaterielle Werte wie beispielsweise ein funktionierendes
Management oder schon erreichte Marktanteile.
Bisher wurde der Goodwill über einen mehr oder weniger festen Zeitraum abgeschrieben. Dieses Verfahren
wird jetzt durch Sonderabschreibungen ersetzt, die erst dann greifen, wenn sich der Werrt der Beteiligung
tatsächlich verringert hat. Von den neuen Regeln profitieren insbesondere Unternehmen die nach US-GAAP
bilanzieren. Deren Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesser t sich nach dem Inkrafttreten der
Änderung im kommenden Jahr.
So berechnen die Analysten für den NEMAX-50-Wert ACG AG jetzt ein EBIT von 43 Mio. Euro für das
kommende Geschäftsjahr. Bisher waren sie von einem EBIT in Höhe von 30 Mio. DM ausgegangen. Das
Ergebnis pro Aktie (EPS) klettert durch die nun fehlenden Abschreibungen von 0,96 Euro auf 1,82 Euro.
Dabei hat sich am operativen Geschäft nichts verändert. Dies wird am EBITDA gemessen, dem Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
Quelle: www.comdirect.de