Acampora-Kolumne: Temporäre Tiefausläufer
Nur eine Korrektur oder gar das Ende der Rally? Nach dieser Börsenwoche sind viele Anleger verunsichert. Klar. Zu schwer wiegen die Verluste, die sie in den vergangenen drei Jahren haben einstecken müssen. Also nehmen sie Gewinne mit, sobald schlechte Nachrichten von der Konjunkturfront eintreffen. Und an Bad News gab es keinen Mangel. Vor allem die Opec förderte die Unruhe. Sie will die Ölmenge reduzieren, um so den Preisverfall zu verhindern. Steigende Energiekosten schaden aber der Konjunktur. Schlussfolgerung besorgter Investoren: nichts wie raus.
Für zusätzliche Nervosität sorgte die Meldung vom Rückgang des Index zum Verbrauchervertrauen. Die Konsumausgaben machen zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus. Schlussfolgerung: nichts wie raus. Dann ist da noch der Dollar. Er wird weiter an Wert verlieren, sollte die japanische Notenbank ihre Stützungskäufe einstellen. Wird es tatsächlich für Ausländer nicht mehr interessant sein, in US-Aktien zu investieren? Nichts wie raus.
Ich will nicht ausschließen, dass es noch weiter nach unten geht. Aber: Das ist nicht das Ende des Aufschwungs. Im vierten Quartal werden die Unternehmen mit guten Zahlen aufwarten. Die Stimmung bleibt nicht düster, bald gibt es wieder frischen Wind auf dem Parkett. Mutige steigen deshalb gerade jetzt ein. Zum Beispiel beim Investmenthaus Morgan Stanley oder beim Software-Hersteller Red Hat. Ach ja, eine gute Nachricht zum Schluss. Die US-Wirtschaft ist nach neuesten Meldungen im zweiten Quartal um 3,3 Prozent gewachsen. Mehr als erwartet.
Ralph Acampora ist Leiter der technischen Analyse bei der US-Investmentbank Prudential Securities. Er tritt in den USA regelmäßig in verschiedenen Fernsehkanälen auf und gehört aufgrund seiner Treffsicherheit zu den bekanntesten Analysten der Welt. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
Nur eine Korrektur oder gar das Ende der Rally? Nach dieser Börsenwoche sind viele Anleger verunsichert. Klar. Zu schwer wiegen die Verluste, die sie in den vergangenen drei Jahren haben einstecken müssen. Also nehmen sie Gewinne mit, sobald schlechte Nachrichten von der Konjunkturfront eintreffen. Und an Bad News gab es keinen Mangel. Vor allem die Opec förderte die Unruhe. Sie will die Ölmenge reduzieren, um so den Preisverfall zu verhindern. Steigende Energiekosten schaden aber der Konjunktur. Schlussfolgerung besorgter Investoren: nichts wie raus.
Für zusätzliche Nervosität sorgte die Meldung vom Rückgang des Index zum Verbrauchervertrauen. Die Konsumausgaben machen zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus. Schlussfolgerung: nichts wie raus. Dann ist da noch der Dollar. Er wird weiter an Wert verlieren, sollte die japanische Notenbank ihre Stützungskäufe einstellen. Wird es tatsächlich für Ausländer nicht mehr interessant sein, in US-Aktien zu investieren? Nichts wie raus.
Ich will nicht ausschließen, dass es noch weiter nach unten geht. Aber: Das ist nicht das Ende des Aufschwungs. Im vierten Quartal werden die Unternehmen mit guten Zahlen aufwarten. Die Stimmung bleibt nicht düster, bald gibt es wieder frischen Wind auf dem Parkett. Mutige steigen deshalb gerade jetzt ein. Zum Beispiel beim Investmenthaus Morgan Stanley oder beim Software-Hersteller Red Hat. Ach ja, eine gute Nachricht zum Schluss. Die US-Wirtschaft ist nach neuesten Meldungen im zweiten Quartal um 3,3 Prozent gewachsen. Mehr als erwartet.
Ralph Acampora ist Leiter der technischen Analyse bei der US-Investmentbank Prudential Securities. Er tritt in den USA regelmäßig in verschiedenen Fernsehkanälen auf und gehört aufgrund seiner Treffsicherheit zu den bekanntesten Analysten der Welt. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.