Schmalziger Abschiedsbrief an Freundin
Ein letzter Brief eines der Terrorpiloten aus Hamburg ist aufgetaucht. Wie FOCUS berichtet, teilte der 26-jährige Ziad Jarrah in dem Schreiben an seine in Bochum lebende Freundin mit, dass er von einem Auftrag nicht lebend zurückkehren werde. Eine Sprecherin des Generalbundesanwalts Kay Nehm bestätigte FOCUS die Existenz des Abschiedsbriefs.
Da der Brief der Empfängerin noch nicht zugestellt sei, könne sie nichts über den Inhalt sagen. Das beschlagnahmte Schreiben ist nach FOCUS-Informationen mehrere Seiten lang und im Stil eines Liebesbriefes verfasst. Experten des Bundeskriminalamtes prüften derzeit, ob es zwischen den Zeilen auch Hinweise auf die Planung und etwaige Hintermänner der Anschläge gibt.
FOCUS zufolge schickte Jarrah, der am 11. September mit einer entführten Maschine bei Pittburgh abstürzte, am 10. September ein Päckchen an seine Freundin in Deutschland. Die Post, darunter Unterlagen über Jarrahs Flugausbildung sowie der Abschiedsbrief, konnte der Medizinstudentin nicht zugestellt werden. Daraufhin wurde das Paket in die USA zurückgeschickt, wo es in der vergangenen Woche von FBI-Fahndern aufgestöbert wurde.
Lebenszeichen von Logistik-Chef
Der Cheflogistiker der Hamburger Terrorzelle, der flüchtige Said Bahaji, soll von Pakistan aus eine E-Mail nach Hamburg geschickt haben. Danach habe sich Bahaji offenbar mit falschen Papieren nach Bahrain abgesetzt, so FOCUS unter Berufung auf Erkenntnisse deutscher und pakistanischer Ermittler.
Zwei Anfang Oktober beim illegalen Grenzübertritt von Afghanistan nach Pakistan verhaftete junge Männer aus Hamburg wurden mittlerweile nach Deutschland abgeschoben. Beide sollen Kontakte zu Osama bin Ladens Terrorgruppe haben. Die Sprecherin des Generalbundesanwaltes sagte FOCUS, die Männer seien als Zeugen vernommen worden.
17.11.01, 9:10 Uhr
Quelle: www.focus.de/G/GN/gn.htm?snr=98023&streamsnr=276
Ein letzter Brief eines der Terrorpiloten aus Hamburg ist aufgetaucht. Wie FOCUS berichtet, teilte der 26-jährige Ziad Jarrah in dem Schreiben an seine in Bochum lebende Freundin mit, dass er von einem Auftrag nicht lebend zurückkehren werde. Eine Sprecherin des Generalbundesanwalts Kay Nehm bestätigte FOCUS die Existenz des Abschiedsbriefs.
Da der Brief der Empfängerin noch nicht zugestellt sei, könne sie nichts über den Inhalt sagen. Das beschlagnahmte Schreiben ist nach FOCUS-Informationen mehrere Seiten lang und im Stil eines Liebesbriefes verfasst. Experten des Bundeskriminalamtes prüften derzeit, ob es zwischen den Zeilen auch Hinweise auf die Planung und etwaige Hintermänner der Anschläge gibt.
FOCUS zufolge schickte Jarrah, der am 11. September mit einer entführten Maschine bei Pittburgh abstürzte, am 10. September ein Päckchen an seine Freundin in Deutschland. Die Post, darunter Unterlagen über Jarrahs Flugausbildung sowie der Abschiedsbrief, konnte der Medizinstudentin nicht zugestellt werden. Daraufhin wurde das Paket in die USA zurückgeschickt, wo es in der vergangenen Woche von FBI-Fahndern aufgestöbert wurde.
Lebenszeichen von Logistik-Chef
Der Cheflogistiker der Hamburger Terrorzelle, der flüchtige Said Bahaji, soll von Pakistan aus eine E-Mail nach Hamburg geschickt haben. Danach habe sich Bahaji offenbar mit falschen Papieren nach Bahrain abgesetzt, so FOCUS unter Berufung auf Erkenntnisse deutscher und pakistanischer Ermittler.
Zwei Anfang Oktober beim illegalen Grenzübertritt von Afghanistan nach Pakistan verhaftete junge Männer aus Hamburg wurden mittlerweile nach Deutschland abgeschoben. Beide sollen Kontakte zu Osama bin Ladens Terrorgruppe haben. Die Sprecherin des Generalbundesanwaltes sagte FOCUS, die Männer seien als Zeugen vernommen worden.
17.11.01, 9:10 Uhr
Quelle: www.focus.de/G/GN/gn.htm?snr=98023&streamsnr=276