Sehr gut entwickelt hat sich das erste Quartal 2003 bei der 3U Telecom AG (WKN 516.790, Ticker UUU, ISIN DE0005167902). Hier die heutige Ad hoc-Mitteilung im Original:
Starker Gewinnanstieg im 1. Quartal 2003. Optimistische Einschätzung für das Gesamtjahr 2003.
Die 3U TELECOM AG konnte im 1. Quartal 2003 die Gewinn-Marge deutlich erhöhen und den Gewinn im Vergleich zum 1. Quartal 2002 bzw. zum 4. Quartal 2002 deutlich steigern.
Der Umsatz lag bei 13,78 Mio. EUR. Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag bei 4,01 Mio. EUR. Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen lag bei 2,61 Mio. EUR bzw. 0,29 EUR pro Aktie. Der Gewinn vor Steuern (EBT) im Konzern lag nach US-GAAP bei 2,08 Mio. EUR bzw. 0,23 EUR pro Aktie.
Der Nettogewinn nach Steuern kletterte auf 1,33 Mio. EUR (0,15 EUR/Aktie). Dies ist der bisher höchste Quartalsgewinn in der Unternehmensgeschichte. Deutlich zu erkennen ist der positive Trend beim Gewinn: So stieg dieser von Q1/2002 mit 0,02 Mio. EUR auf 0,92 Mio. EUR in Q2/2002 und - 0,28 Mio. EUR in Q3/2002 (beeinflusst durch eine Sonderabschreibung von rund 1,5 Mio. EUR auf 1,12 Mio. EUR in Q4/2002).
Der Vorstand beurteilt die Aussichten für das Gesamtjahr 2003 optimistisch und rechnet auch hier mit einer deutlichen Gewinnsteigerung.
Die Summe der vorhandenen liquiden Mittel und liquiditätsnahen Anlagen in Wertpapieren beträgt zum 31.3.2003 mehr als 56 Mio. EUR (6,14 EUR/Aktie).
Auslandstöchter werden profitabel
Der Gewinnanstieg im 1. Quartal 2003 übertraf die Erwartungen. Ausschlaggebend dafür war u.a. die positive Entwicklung der ausländischen Tochtergesellschaften, welche plangemäß ihre Verluste reduzierten. Nachdem die österreichische Tochtergesellschaft bereits im Laufe des Jahres 2002 in die Gewinnzone kam, konnte in diesem Quartal erstmals auch die französische Tochter positive Beiträge liefern. Für den Verlauf des Jahres erwartet 3U TELECOM, dass weitere Auslandstöchter die Gewinnzone erreichen werden.
Der Geschäftsbericht 2002 steht im Internet unter www.3u.net/download/UUU103D.pdf zum Download bereit.
Markante Verbesserungen im Vergleich 1. Quartal 2003 versus 1. Quartal 2002
Obwohl der Umsatz war im März-Quartal 2003 rund 6 % niedriger war als im Vorjahresquartal (13,783 Mio. Euro vs. 14,653 Mio. Euro), konnte die Gewinn-Marge konnte deutlich ausgeweitet werden. So lag das Bruttoergebnis vom Umsatz um +44 % höher bei 4,015 Mio. Euro (2,797 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um +147 % auf 1,828 Mio. Euro (0,739 Mio. Euro). Der Gewinn vor Steuern lag bei 2,071 Mio. Euro nach 0,974 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum (Steigerung +113 %). Dies bedeutet bei 9,12 Mio. ausstehenden Aktien 0,23 Euro/Aktie nach 0,11 Euro/Aktie im Vorjahresquartal. Der Jahresüberschuss lag bei beachtenswerten 1,342 Mio. Euro oder 0,15 Euro/Aktie.
Neue Gewinnschätzung für 2003: 0,60 Euro/Aktie
Aufgrund der sich ausweitenden Marge verbessert sich die Gewinn-Erwartung für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzern profitiert von einer sich verringernden Steuerquote. Bislang waren die deutsche und die österreichische Gesellschaft profitabel und bezahlten Ertragssteuern, während der Aufbau der restlichen Auslandstöchter Verluste verursachte. Dies führte in der Vergangenheit zu einem großen Unterschied zwischen Gewinn vor Steuern und Gewinn nach Steuern. Diese Ertragssteuerquote wird sich aufgrund der verbesserten Ertragslage der Tochtergesellschaften im Konzern auf 42 % reduzieren.
In unserer Plan-Rechnung erwarten wir ohne Akquisitionen einen Umsatz in Vorjahreshöhe von 66 Mio. Euro. Die Brutto-Marge hat sich im 1. Quartal 2003 auf 29,1 % gesteigert. Dieses Niveau sollte es auch im Gesamtjahr geben. Dies führt zu einem Bruttoergebnis vom Umsatz von 19,5 Mio. Euro und bei stabilen Verwaltungskosten zu einem EBIT von 8,5 Mio. Euro (0,93 Euro/Aktie). Wir erwarten ein Zinsergebnis von rund 1 Mio. Euro (knapp 2 % Verzinsung bezogen auf die liquiden Mittel).
Daraus ergibt sich ein Gewinn vor Steuern von 9,5 Mio. Euro (1,04 Euro/Aktie) bzw. ein Gewinn nach Steuern von 5,5 Mio. Euro. Dies entspricht 0,60 Euro Gewinn pro Aktie. Nach 1,78 Mio. Euro Gewinn (knapp 0,20 Euro/Aktie) im Geschäftsjahr 2002 bedeutet dies eine Verdreifachung des Nettogewinnes.
Diese Erwartung bezieht sich auf das aktuelle operative Geschäft. Nicht berücksichtigt ist hierbei allerdings, dass 3U Telecom Akquisitionen im In- und Ausland plant, worauf auf Seite 7 des Quartalsberichtes wieder hingewiesen wird. Wir können uns gut vorstellen, dass 3U durch geschickte Übernahmen in den nächsten Monaten den Grundstein für einen Umsatz- und Ergebnissprung in 2004 legt. So könnte die Firma in 2004 mit über 100 Mio. Euro Umsatz einen Gewinn pro Aktie von 1 Euro erreichen.
2002 2003e
Umsatz 66,0 Mio. Euro 66,0 Mio. Euro
Bruttoergebnis 17,6 Mio. Euro 19,5 Mio. Euro
EBIT 3,4 Mio. Euro 8,5 Mio. Euro
Gewinn n. Steuern 1,8 Mio. Euro 5,5 Mio. Euro
Gewinn/Aktie 0,20 Euro 0,60 Euro
Eigenkapital/Aktie 7,54 Euro 8,14 Euro
Barmittel/Aktie 6,30 Euro 6,90 Euro
Fairer Unternehmenswert: 15,44 Euro bis 20,09 Euro/Aktie
Die Unternehmensbewertung setzt sich für uns aus der Summe von liquiden Mitteln plus dem Ertragswert des operativen Geschäfts zusammen. Die liquiden Mittel lagen per 31.3.2003 bei 6,14 Euro pro Aktie. Die liquiden Mittel nach Hinzurechnung der Lieferforderungen und Abzug der Verbindlichkeiten lagen bei 59,884 Mio. Euro oder 6,57 Euro/Aktie. Das erwartete EBIT für das laufende Jahr liegt bei 8,5 Mio. Euro oder 0,93 Euro pro Aktie.
Basierend auf dem Branchenvergleich sehen wir den Wert des operativen Geschäftes beim 10- bis 15fachen EBIT. Damit wäre das Unternehmen noch deutlich niedriger bewertet als etwa TELE2, die rund das 23fache EBIT kostet. Da 3U allerdings einen geringeren Bekanntheitsgrad (Markenwert) aufweist sowie kleiner ist und deshalb noch in keinen bedeutenden Indizes enthalten ist, berechnen wir diesen deutlichen Abschlag ein. Eine Aufnahme in den NEMAX-50 oder TecDAX würde eine höhere Bewertung rechtfertigen. Zudem würde es mehr Berichterstattung von Medien bzw. Banken-Research geben.
Bezogen auf 0,93 Euro EBIT/Aktie ergibt sich somit ein aktueller Wert für das operative Geschäft von 9,30 Euro bis 13,95 Euro. Rechnet man noch die liquiden Mittel hinzu, ergibt sich ein gesamter Unternehmenswert von 15,44 Euro bis 20,09 Euro pro Aktie.
Fazit: Kursziel erhöht auf 13 Euro
3U Telecom wird an der Börse nur etwas über den liquiden Mitteln (6,14 Euro pro Aktie per 31.3.2003) bewertet. Somit erhält der Investor jetzt noch die Chance, sich an einem Unternehmen mit 56 Mio. Euro Cash-Reserven zu beteiligen, bei dem er den profitablen Betrieb mit 66 Mio. Euro Umsatz und 5,5 Mio. Euro Nettogewinn fast 'gratis' zu den liquiden Mitteln dazu erhält. Aufgrund der positiven Ertragsentwicklung erhöhen wir unser Kursziel von 10 Euro auf 13 Euro.
Bei einem aktuellen Aktienkurs von 8,66 Euro notiert die Aktie deutlich unter dem fairen Wert von 15,44 bis 20,09 Euro (Potenzial +78 % bis +132 %). Unser Kursziel für das Musterdepot liegt bei 13 Euro (Potenzial +50 %).
DER SPEKULANT
MFG B@Z
Starker Gewinnanstieg im 1. Quartal 2003. Optimistische Einschätzung für das Gesamtjahr 2003.
Die 3U TELECOM AG konnte im 1. Quartal 2003 die Gewinn-Marge deutlich erhöhen und den Gewinn im Vergleich zum 1. Quartal 2002 bzw. zum 4. Quartal 2002 deutlich steigern.
Der Umsatz lag bei 13,78 Mio. EUR. Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag bei 4,01 Mio. EUR. Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen lag bei 2,61 Mio. EUR bzw. 0,29 EUR pro Aktie. Der Gewinn vor Steuern (EBT) im Konzern lag nach US-GAAP bei 2,08 Mio. EUR bzw. 0,23 EUR pro Aktie.
Der Nettogewinn nach Steuern kletterte auf 1,33 Mio. EUR (0,15 EUR/Aktie). Dies ist der bisher höchste Quartalsgewinn in der Unternehmensgeschichte. Deutlich zu erkennen ist der positive Trend beim Gewinn: So stieg dieser von Q1/2002 mit 0,02 Mio. EUR auf 0,92 Mio. EUR in Q2/2002 und - 0,28 Mio. EUR in Q3/2002 (beeinflusst durch eine Sonderabschreibung von rund 1,5 Mio. EUR auf 1,12 Mio. EUR in Q4/2002).
Der Vorstand beurteilt die Aussichten für das Gesamtjahr 2003 optimistisch und rechnet auch hier mit einer deutlichen Gewinnsteigerung.
Die Summe der vorhandenen liquiden Mittel und liquiditätsnahen Anlagen in Wertpapieren beträgt zum 31.3.2003 mehr als 56 Mio. EUR (6,14 EUR/Aktie).
Auslandstöchter werden profitabel
Der Gewinnanstieg im 1. Quartal 2003 übertraf die Erwartungen. Ausschlaggebend dafür war u.a. die positive Entwicklung der ausländischen Tochtergesellschaften, welche plangemäß ihre Verluste reduzierten. Nachdem die österreichische Tochtergesellschaft bereits im Laufe des Jahres 2002 in die Gewinnzone kam, konnte in diesem Quartal erstmals auch die französische Tochter positive Beiträge liefern. Für den Verlauf des Jahres erwartet 3U TELECOM, dass weitere Auslandstöchter die Gewinnzone erreichen werden.
Der Geschäftsbericht 2002 steht im Internet unter www.3u.net/download/UUU103D.pdf zum Download bereit.
Markante Verbesserungen im Vergleich 1. Quartal 2003 versus 1. Quartal 2002
Obwohl der Umsatz war im März-Quartal 2003 rund 6 % niedriger war als im Vorjahresquartal (13,783 Mio. Euro vs. 14,653 Mio. Euro), konnte die Gewinn-Marge konnte deutlich ausgeweitet werden. So lag das Bruttoergebnis vom Umsatz um +44 % höher bei 4,015 Mio. Euro (2,797 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um +147 % auf 1,828 Mio. Euro (0,739 Mio. Euro). Der Gewinn vor Steuern lag bei 2,071 Mio. Euro nach 0,974 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum (Steigerung +113 %). Dies bedeutet bei 9,12 Mio. ausstehenden Aktien 0,23 Euro/Aktie nach 0,11 Euro/Aktie im Vorjahresquartal. Der Jahresüberschuss lag bei beachtenswerten 1,342 Mio. Euro oder 0,15 Euro/Aktie.
Neue Gewinnschätzung für 2003: 0,60 Euro/Aktie
Aufgrund der sich ausweitenden Marge verbessert sich die Gewinn-Erwartung für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzern profitiert von einer sich verringernden Steuerquote. Bislang waren die deutsche und die österreichische Gesellschaft profitabel und bezahlten Ertragssteuern, während der Aufbau der restlichen Auslandstöchter Verluste verursachte. Dies führte in der Vergangenheit zu einem großen Unterschied zwischen Gewinn vor Steuern und Gewinn nach Steuern. Diese Ertragssteuerquote wird sich aufgrund der verbesserten Ertragslage der Tochtergesellschaften im Konzern auf 42 % reduzieren.
In unserer Plan-Rechnung erwarten wir ohne Akquisitionen einen Umsatz in Vorjahreshöhe von 66 Mio. Euro. Die Brutto-Marge hat sich im 1. Quartal 2003 auf 29,1 % gesteigert. Dieses Niveau sollte es auch im Gesamtjahr geben. Dies führt zu einem Bruttoergebnis vom Umsatz von 19,5 Mio. Euro und bei stabilen Verwaltungskosten zu einem EBIT von 8,5 Mio. Euro (0,93 Euro/Aktie). Wir erwarten ein Zinsergebnis von rund 1 Mio. Euro (knapp 2 % Verzinsung bezogen auf die liquiden Mittel).
Daraus ergibt sich ein Gewinn vor Steuern von 9,5 Mio. Euro (1,04 Euro/Aktie) bzw. ein Gewinn nach Steuern von 5,5 Mio. Euro. Dies entspricht 0,60 Euro Gewinn pro Aktie. Nach 1,78 Mio. Euro Gewinn (knapp 0,20 Euro/Aktie) im Geschäftsjahr 2002 bedeutet dies eine Verdreifachung des Nettogewinnes.
Diese Erwartung bezieht sich auf das aktuelle operative Geschäft. Nicht berücksichtigt ist hierbei allerdings, dass 3U Telecom Akquisitionen im In- und Ausland plant, worauf auf Seite 7 des Quartalsberichtes wieder hingewiesen wird. Wir können uns gut vorstellen, dass 3U durch geschickte Übernahmen in den nächsten Monaten den Grundstein für einen Umsatz- und Ergebnissprung in 2004 legt. So könnte die Firma in 2004 mit über 100 Mio. Euro Umsatz einen Gewinn pro Aktie von 1 Euro erreichen.
2002 2003e
Umsatz 66,0 Mio. Euro 66,0 Mio. Euro
Bruttoergebnis 17,6 Mio. Euro 19,5 Mio. Euro
EBIT 3,4 Mio. Euro 8,5 Mio. Euro
Gewinn n. Steuern 1,8 Mio. Euro 5,5 Mio. Euro
Gewinn/Aktie 0,20 Euro 0,60 Euro
Eigenkapital/Aktie 7,54 Euro 8,14 Euro
Barmittel/Aktie 6,30 Euro 6,90 Euro
Fairer Unternehmenswert: 15,44 Euro bis 20,09 Euro/Aktie
Die Unternehmensbewertung setzt sich für uns aus der Summe von liquiden Mitteln plus dem Ertragswert des operativen Geschäfts zusammen. Die liquiden Mittel lagen per 31.3.2003 bei 6,14 Euro pro Aktie. Die liquiden Mittel nach Hinzurechnung der Lieferforderungen und Abzug der Verbindlichkeiten lagen bei 59,884 Mio. Euro oder 6,57 Euro/Aktie. Das erwartete EBIT für das laufende Jahr liegt bei 8,5 Mio. Euro oder 0,93 Euro pro Aktie.
Basierend auf dem Branchenvergleich sehen wir den Wert des operativen Geschäftes beim 10- bis 15fachen EBIT. Damit wäre das Unternehmen noch deutlich niedriger bewertet als etwa TELE2, die rund das 23fache EBIT kostet. Da 3U allerdings einen geringeren Bekanntheitsgrad (Markenwert) aufweist sowie kleiner ist und deshalb noch in keinen bedeutenden Indizes enthalten ist, berechnen wir diesen deutlichen Abschlag ein. Eine Aufnahme in den NEMAX-50 oder TecDAX würde eine höhere Bewertung rechtfertigen. Zudem würde es mehr Berichterstattung von Medien bzw. Banken-Research geben.
Bezogen auf 0,93 Euro EBIT/Aktie ergibt sich somit ein aktueller Wert für das operative Geschäft von 9,30 Euro bis 13,95 Euro. Rechnet man noch die liquiden Mittel hinzu, ergibt sich ein gesamter Unternehmenswert von 15,44 Euro bis 20,09 Euro pro Aktie.
Fazit: Kursziel erhöht auf 13 Euro
3U Telecom wird an der Börse nur etwas über den liquiden Mitteln (6,14 Euro pro Aktie per 31.3.2003) bewertet. Somit erhält der Investor jetzt noch die Chance, sich an einem Unternehmen mit 56 Mio. Euro Cash-Reserven zu beteiligen, bei dem er den profitablen Betrieb mit 66 Mio. Euro Umsatz und 5,5 Mio. Euro Nettogewinn fast 'gratis' zu den liquiden Mitteln dazu erhält. Aufgrund der positiven Ertragsentwicklung erhöhen wir unser Kursziel von 10 Euro auf 13 Euro.
Bei einem aktuellen Aktienkurs von 8,66 Euro notiert die Aktie deutlich unter dem fairen Wert von 15,44 bis 20,09 Euro (Potenzial +78 % bis +132 %). Unser Kursziel für das Musterdepot liegt bei 13 Euro (Potenzial +50 %).
DER SPEKULANT
MFG B@Z