3U Telecom mit 147% gewinnanstieg in Q1/2003


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b@z1:

3U Telecom mit 147% gewinnanstieg in Q1/2003

 
21.05.03 11:02
Sehr gut entwickelt hat sich das erste Quartal 2003 bei der 3U Telecom AG (WKN 516.790, Ticker UUU, ISIN DE0005167902). Hier die heutige Ad hoc-Mitteilung im Original:

Starker Gewinnanstieg im 1. Quartal 2003. Optimistische Einschätzung für das Gesamtjahr 2003.

Die 3U TELECOM AG konnte im 1. Quartal 2003 die Gewinn-Marge deutlich erhöhen und den Gewinn im Vergleich zum 1. Quartal 2002 bzw. zum 4. Quartal 2002 deutlich steigern.

Der Umsatz lag bei 13,78 Mio. EUR. Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag bei 4,01 Mio. EUR. Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen lag bei 2,61 Mio. EUR bzw. 0,29 EUR pro Aktie. Der Gewinn vor Steuern (EBT) im Konzern lag nach US-GAAP bei 2,08 Mio. EUR bzw. 0,23 EUR pro Aktie.

Der Nettogewinn nach Steuern kletterte auf 1,33 Mio. EUR (0,15 EUR/Aktie). Dies ist der bisher höchste Quartalsgewinn in der Unternehmensgeschichte. Deutlich zu erkennen ist der positive Trend beim Gewinn: So stieg dieser von Q1/2002 mit 0,02 Mio. EUR auf 0,92 Mio. EUR in Q2/2002 und - 0,28 Mio. EUR in Q3/2002 (beeinflusst durch eine Sonderabschreibung von rund 1,5 Mio. EUR auf 1,12 Mio. EUR in Q4/2002).

Der Vorstand beurteilt die Aussichten für das Gesamtjahr 2003 optimistisch und rechnet auch hier mit einer deutlichen Gewinnsteigerung.

Die Summe der vorhandenen liquiden Mittel und liquiditätsnahen Anlagen in Wertpapieren beträgt zum 31.3.2003 mehr als 56 Mio. EUR (6,14 EUR/Aktie).

Auslandstöchter werden profitabel

Der Gewinnanstieg im 1. Quartal 2003 übertraf die Erwartungen. Ausschlaggebend dafür war u.a. die positive Entwicklung der ausländischen Tochtergesellschaften, welche plangemäß ihre Verluste reduzierten. Nachdem die österreichische Tochtergesellschaft bereits im Laufe des Jahres 2002 in die Gewinnzone kam, konnte in diesem Quartal erstmals auch die französische Tochter positive Beiträge liefern. Für den Verlauf des Jahres erwartet 3U TELECOM, dass weitere Auslandstöchter die Gewinnzone erreichen werden.

Der Geschäftsbericht 2002 steht im Internet unter www.3u.net/download/UUU103D.pdf zum Download bereit.


Markante Verbesserungen im Vergleich 1. Quartal 2003 versus 1. Quartal 2002

Obwohl der Umsatz war im März-Quartal 2003 rund 6 % niedriger war als im Vorjahresquartal (13,783 Mio. Euro vs. 14,653 Mio. Euro), konnte die Gewinn-Marge konnte deutlich ausgeweitet werden. So lag das Bruttoergebnis vom Umsatz um +44 % höher bei 4,015 Mio. Euro (2,797 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um +147 % auf 1,828 Mio. Euro (0,739 Mio. Euro). Der Gewinn vor Steuern lag bei 2,071 Mio. Euro nach 0,974 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum (Steigerung +113 %). Dies bedeutet bei 9,12 Mio. ausstehenden Aktien 0,23 Euro/Aktie nach 0,11 Euro/Aktie im Vorjahresquartal. Der Jahresüberschuss lag bei beachtenswerten 1,342 Mio. Euro oder 0,15 Euro/Aktie.


Neue Gewinnschätzung für 2003: 0,60 Euro/Aktie

Aufgrund der sich ausweitenden Marge verbessert sich die Gewinn-Erwartung für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzern profitiert von einer sich verringernden Steuerquote. Bislang waren die deutsche und die österreichische Gesellschaft profitabel und bezahlten Ertragssteuern, während der Aufbau der restlichen Auslandstöchter Verluste verursachte. Dies führte in der Vergangenheit zu einem großen Unterschied zwischen Gewinn vor Steuern und Gewinn nach Steuern. Diese Ertragssteuerquote wird sich aufgrund der verbesserten Ertragslage der Tochtergesellschaften im Konzern auf 42 % reduzieren.

In unserer Plan-Rechnung erwarten wir ohne Akquisitionen einen Umsatz in Vorjahreshöhe von 66 Mio. Euro. Die Brutto-Marge hat sich im 1. Quartal 2003 auf 29,1 % gesteigert. Dieses Niveau sollte es auch im Gesamtjahr geben. Dies führt zu einem Bruttoergebnis vom Umsatz von 19,5 Mio. Euro und bei stabilen Verwaltungskosten zu einem EBIT von 8,5 Mio. Euro (0,93 Euro/Aktie). Wir erwarten ein Zinsergebnis von rund 1 Mio. Euro (knapp 2 % Verzinsung bezogen auf die liquiden Mittel).

Daraus ergibt sich ein Gewinn vor Steuern von 9,5 Mio. Euro (1,04 Euro/Aktie) bzw. ein Gewinn nach Steuern von 5,5 Mio. Euro. Dies entspricht 0,60 Euro Gewinn pro Aktie. Nach 1,78 Mio. Euro Gewinn (knapp 0,20 Euro/Aktie) im Geschäftsjahr 2002 bedeutet dies eine Verdreifachung des Nettogewinnes.

Diese Erwartung bezieht sich auf das aktuelle operative Geschäft. Nicht berücksichtigt ist hierbei allerdings, dass 3U Telecom Akquisitionen im In- und Ausland plant, worauf auf Seite 7 des Quartalsberichtes wieder hingewiesen wird. Wir können uns gut vorstellen, dass 3U durch geschickte Übernahmen in den nächsten Monaten den Grundstein für einen Umsatz- und Ergebnissprung in 2004 legt. So könnte die Firma in 2004 mit über 100 Mio. Euro Umsatz einen Gewinn pro Aktie von 1 Euro erreichen.

                     2002                 2003e
Umsatz               66,0 Mio. Euro       66,0 Mio. Euro
Bruttoergebnis       17,6 Mio. Euro       19,5 Mio. Euro
EBIT                 3,4 Mio. Euro        8,5 Mio. Euro
Gewinn n. Steuern    1,8 Mio. Euro        5,5 Mio. Euro
Gewinn/Aktie         0,20 Euro            0,60 Euro
Eigenkapital/Aktie   7,54 Euro            8,14 Euro
Barmittel/Aktie      6,30 Euro            6,90 Euro



Fairer Unternehmenswert: 15,44 Euro bis 20,09 Euro/Aktie

Die Unternehmensbewertung setzt sich für uns aus der Summe von liquiden Mitteln plus dem Ertragswert des operativen Geschäfts zusammen. Die liquiden Mittel lagen per 31.3.2003 bei 6,14 Euro pro Aktie. Die liquiden Mittel nach Hinzurechnung der Lieferforderungen und Abzug der Verbindlichkeiten lagen bei 59,884 Mio. Euro oder 6,57 Euro/Aktie. Das erwartete EBIT für das laufende Jahr liegt bei 8,5 Mio. Euro oder 0,93 Euro pro Aktie.

Basierend auf dem Branchenvergleich sehen wir den Wert des operativen Geschäftes beim 10- bis 15fachen EBIT. Damit wäre das Unternehmen noch deutlich niedriger bewertet als etwa TELE2, die rund das 23fache EBIT kostet. Da 3U allerdings einen geringeren Bekanntheitsgrad (Markenwert) aufweist sowie kleiner ist und deshalb noch in keinen bedeutenden Indizes enthalten ist, berechnen wir diesen deutlichen Abschlag ein. Eine Aufnahme in den NEMAX-50 oder TecDAX würde eine höhere Bewertung rechtfertigen. Zudem würde es mehr Berichterstattung von Medien bzw. Banken-Research geben.

Bezogen auf 0,93 Euro EBIT/Aktie ergibt sich somit ein aktueller Wert für das operative Geschäft von 9,30 Euro bis 13,95 Euro. Rechnet man noch die liquiden Mittel hinzu, ergibt sich ein gesamter Unternehmenswert von 15,44 Euro bis 20,09 Euro pro Aktie.


Fazit: Kursziel erhöht auf 13 Euro

3U Telecom wird an der Börse nur etwas über den liquiden Mitteln (6,14 Euro pro Aktie per 31.3.2003) bewertet. Somit erhält der Investor jetzt noch die Chance, sich an einem Unternehmen mit 56 Mio. Euro Cash-Reserven zu beteiligen, bei dem er den profitablen Betrieb mit 66 Mio. Euro Umsatz und 5,5 Mio. Euro Nettogewinn fast 'gratis' zu den liquiden Mitteln dazu erhält. Aufgrund der positiven Ertragsentwicklung erhöhen wir unser Kursziel von 10 Euro auf 13 Euro.

Bei einem aktuellen Aktienkurs von 8,66 Euro notiert die Aktie deutlich unter dem fairen Wert von 15,44 bis 20,09 Euro (Potenzial +78 % bis +132 %). Unser Kursziel für das Musterdepot liegt bei 13 Euro (Potenzial +50 %).
DER SPEKULANT

MFG B@Z
Antworten
Katjuscha:

MME macht 1000% Gewinnanstieg

 
21.05.03 11:12
Hey, was soll denn das?

Wenn MME im nächsten Quartal 5 Cents pro Aktie verdient, haben sie ihr Ergebnis verzehnfacht! Kommt doch letztlich auf die Basis an!


Willst Du jetzt bei 3U ein KGV von 147, weil es irgendwann im Jahre 2000 mal schick war auf das PEG zu achten? :o)
Antworten
b@z1:

gespräch mit Udo Graul

 
26.05.03 10:15
Sehr gut entwickelt hat sich das erste Quartal 2003 bei der 3U Telecom AG (WKN 516.790, Ticker UUU, ISIN DE0005167902). Wir befragten Udo Graul, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender und Großaktionär der Firma, zu den aktuellen Entwicklungen.


DER SPEKULANT:
Herr Graul, wie würden Sie jemandem, der Ihre Firma noch nicht kennt, diese in nur wenigen Sätzen erklären?

UDO GRAUL:
3U ist eine internationale Telefongesellschaft und spezialisiert auf das Festnetzgeschäft. Mit 3U kann der Kunde günstig über Call-by-Call oder im Preselectionverfahren im Inland, ins Ausland und in die Mobilfunknetze telefonieren. 3U ist ein börsennotiertes Unternehmen mit einer guten Ertragslage, soliden Kapitalstrukturen und einer Menge Potenzial. 3U ist profitabel, schuldenfrei und strebt nach Wachstum.

DER SPEKULANT:
Welchen Vorteil bietet 3U Telecom seinen Kunden im Vergleich zu anderen Call-by-Call Mitbewerbern? Es gibt ja auch einige Telekom-Firmen, die Gespräche noch billiger anbieten als 3U.

UDO GRAUL:
Unsere Kunden schätzen neben unseren günstigen Preisen vor allen Dingen die Abrechnung im fairen Sekundentakt, der im Durchschnitt eine zusätzliche Ersparnis von ca. 20-30 % bringt, und unseren kompetenten und freundlichen Kundenservice. Weiteres wichtiges Kriterium für die Kunden ist die Verfügbarkeit. Auch günstige Preise sind kein gutes Argument, wenn die Leitungen besetzt sind. Die Verfügbarkeit des 3U-Netzes ist sehr gut, zum Teil sogar höher als bei der Telekom, dafür sorgen moderne Technik und ausreichende Kapazitäten.

DER SPEKULANT:

3U ist neben Tele2 einer der wenigen europaweit tätigen Anbieter im Festnetz. Was unterscheidet 3U von Tele2?

UDO GRAUL:
3U ist kleiner als Tele2 und nicht so bekannt. Tele2 ist ein echter Marktriese in Europa. 3U ist schuldenfrei und profitabel. Die Geschäftsmodelle sind völlig unterschiedlich. Als Beispiel dafür kann das Thema Kundenservice dienen. Tele2 hat in den verschiedenen europäischen Ländern eigene Geschäftseinheiten auch für den Kundenservice aufgebaut. 3U hat ein zentrales, mehrsprachiges Customer Care Center in Deutschland eingerichtet, von wo aus alle Kundenanfragen bearbeitet werden. Tele2 setzt auf organisches Wachstum und investiert viel in Werbung. 3U nutzt die aktuelle Marktlage und setzt auf externes Wachstum.

DER SPEKULANT:
Wie viele Kunden hat 3U insgesamt?

UDO GRAUL:
3U hat ca. 800.000 Kunden.

DER SPEKULANT:
Wer sind Ihre Kunden? Eher Private oder Firmen? Sind Sie Deutschland-weit überall gleich stark vertreten oder gibt es Regionen, in denen es besonders viele 3U-Kunden gibt?

UDO GRAUL:
Wir haben ca. 60 % Privatkunden und 40 % Geschäftskunden. Sie sind über ganz Deutschland verteilt, wobei naturgemäß aus dicht besiedelten Regionen auch die meisten Kunden kommen.

DER SPEKULANT:
Gibt es eine Daumenregel ab welchem Gesprächsvolumen es denn für Private Sinn macht, neben der Telekom auch noch bei einem Call-by-Call-Anbieter Kunde zu werden?

UDO GRAUL:
Ja, immer. Der Kunde kann schon ab dem ersten Gespräch sparen, wenn er einen Call-by-Call Anbieter nutzt. Je mehr er über einen alternativen Anbieter telefoniert, umso mehr kann er auch sparen. Dies gilt für Privatkunden wie auch für Geschäftskunden.

DER SPEKULANT:
Im Quartalsbericht betiteln Sie den Ausblick mit '3U sucht Akquisitionsmöglichkeiten im In- und Ausland'. Wie schreitet diese Suche voran?

UDO GRAUL:
Wir sind derzeit in intensiven Gesprächen mit mehreren potenziellen Übernahmekandidaten. Zum Teil finden bereits konkrete Verhandlungen statt.

DER SPEKULANT:
Wie sind die 56 Mio. Euro an liquiden Mittel derzeit geparkt? Welche Verzinsung bringen diese etwa ein?

UDO GRAUL:
Marktbedingt leider nicht so viel. Wir haben die Mittel im wesentlichen kurzfristig angelegt, zum Teil sogar täglich verfügbar. Wie Sie wissen sind wir auf der Suche nach Akquisitionsmöglichkeiten. In dieser Phase müssen wir unter Umständen unverzüglich reagieren können.

DER SPEKULANT:
Wie stehen Sie zu der Idee, 3U könnte einen Teil der liquiden Mittel an ihre Aktionäre ausschütten? So etwas wurde z.B. bei Atoss Software oder Syzygy angekündigt und führte zu einer Erhöhung des Börsenwertes.

UDO GRAUL:
Wir haben uns strategisch auf externes Wachstum ausgerichtet. Technisch und organisatorisch ist alles auf Wachstum vorbereitet. Unsere gute Finanzlage bietet uns den Spielraum den wir brauchen, um strategische Optionen wahrzunehmen. Es wäre nicht nachvollziehbar, in dieser Phase einen Teil der liquiden Mittel an die Aktionäre auszuschütten. 3U strebt eine nachhaltige Steigerung unseres Unternehmenswertes an und ist nicht auf kurzfristige Börsenerfolge aus.

DER SPEKULANT:
Sehen wir uns nun die aktuelle Geschäftsentwicklung genauer an. Im März-Quartal 2003 lag der Umsatz bei 13,783 Mio. Euro nach 14,653 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Der Gewinn konnte stark erhöht werden. Das Bruttoergebnis lag bei 4,015 Mio. Euro (2,797 Mio. Euro) und der Jahresüberschuss bei 1,341 Mio. Euro (0,019 Mio. Euro). Welche Veränderungen gab es, die zu diesem leichten Umsatzrückgang und dieser sehr deutlichen Ergebnisverbesserung führten?

UDO GRAUL:
Der geringe Umsatzrückgang ist in erster Linie auf die Bereinigung unseres Kundenstammes im Wiederverkäufergeschäft (Calling Cards) zurückzuführen. Die deutlichen Ergebnisverbesserungen resultieren vorwiegend aus der zunehmenden Profitabilität der Auslandstöchter.

DER SPEKULANT:
Warum gab es trotz der Gewinne einen negativen Cash flow aus dem operativen Geschäft in Höhe von -1,298 Mio. Euro?

UDO GRAUL:
Ursächlich sind hier Vorauszahlungen für die Netzmieten. Ohne diese wäre er deutlich positiv gewesen.

DER SPEKULANT:
Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir einen stagnierenden Umsatz von 66 Mio. Euro und einen Jahresüberschuss von 5,5 Mio. Euro (0,60 Euro/Aktie). Wie sehen Sie diese Werte?

UDO GRAUL:
Leicht ambitioniert, jedoch durchaus erreichbar.

DER SPEKULANT:
Wo will das Unternehmen in 5 Jahren stehen? Welche Größe (Umsatz, Gewinn, Kunden, Mitarbeiter) können Sie sich langfristig für 3U vorstellen?

UDO GRAUL:
3U ist auf Wachstum vorbereitet. Wo 3U in fünf Jahren stehen wird, wird in hohem Maße davon beeinflusst, inwieweit es gelingt passende Akquisitionsmöglichkeiten zu realisieren. Die Chancen dafür stehen gut, der Markt bietet derzeit eine Vielzahl von Möglichkeiten.

DER SPEKULANT:
Wo würden Sie aktuell den Unternehmenswert bzw. einen fairen Aktienwert sehen?

UDO GRAUL:
Eine Zahl möchte ich an dieser Stelle nicht nennen. Ich glaube jedoch, dass der Wert von 3U sich zur Zeit noch nicht im Kurs widerspiegelt. Insbesondere das Potenzial des Unternehmens ist noch nicht in die Bewertung mit eingeflossen. Einen fairen Aktienwert sehe ich in jedem Fall bei einem deutlich höheren Wert als die rund 8 Euro, bei denen wir derzeit stehen.


Fazit: Wachstum durch Akquisitionen

Während Konkurrent Tele2 durch massive Werbeausgaben wächst, will 3U durch weitere Akquisitionen wachsen. Letztes Jahr wurde der kleine Call-by-Call-Anbieter Talkline übernommen. In absehbarer Zeit sind weitere Zukäufe geplant. Von den erwarteten 0,60 Euro Gewinn/Aktie im laufenden Geschäftsjahr könnten geschickte Akquisitionen das Ergebnis in 2004 auf 1 Euro pro Aktie nach oben bringen. An der Börse wird die Aktie der schuldenfreien Firma nur etwas über den liquiden Mitteln (6,14 Euro pro Aktie per 31.3.2003) bewertet. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 7,85 Euro notiert die Aktie deutlich unter dem fairen Wert von 15,44 bis 20,09 Euro (Potenzial +97 % bis +156 %). Unser Kursziel für das Musterdepot liegt bei 13 Euro (Potenzial +66 %).

MFG B@Z
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