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"Das Konjunkturbarometer des DIW Berlin verharrt im März bei 99 Punkten. Damit signalisiert es für das Auftaktquartal wieder einen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt. „Dieser dürfte zwar unterdurchschnittlich ausfallen, mit knapp 0,2 Prozent aber wieder etwas dynamischer sein als in den vergangenen beiden Quartalen“, so Präsident Marcel Fratzscher laut Mitteilung. Auch wenn die Probleme bei der Umstellung auf das neue Zertifizierungsverfahren WLTP in der Automobilbranche mittlerweile gelöst sein sollten, „sind spürbare Aufholeffekte bei der Produktion bislang ausgeblieben“, stellte das DIW fest. Entsprechend erwartet das Institut derzeit auch keine deutlichen Impulse. Ansonsten hat sich das Umfeld für die deutsche Industrie in den vergangenen Monaten laut den Forschern zunehmend verschlechtert. „Die Aufträge sind seit geraumer Zeit rückläufig und die Stimmung hat sich eingetrübt. Die Auslandsnachfrage sendet weiterhin positive, aber schwächer werdende Impulse“.
Die italienische Regierung senkt einem Bericht der Tageszeitung „Sole 24 Ore“ zufolge ihre Konjunkturprognose kräftig und erwartet ein höheres Defizit. Für das laufende Jahr werde nur noch ein Wachstum von 0,1 Prozent prognostiziert. Bislang war von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,0 Prozent die Rede. Weiter hieß es, die Koalition gehe jetzt auch von einer höheren Neuverschuldung aus. Diese dürfte in diesem Jahr bei etwa 2,3 Prozent liegen. Nach einem wochenlangen Streit um die Defizitgrenze hatte Rom mit der EU eine Neuverschuldung von 2,04 Prozent vereinbart."
Quelle: www.godmode-trader.de
"Die Europäische Zentralbank steht aus Sicht von Präsident Mario Draghi bereit, bei einer stärkeren Eintrübung der Konjunktur die Zinswende weiter nach hinten zu verschieben. Die Notenbank würde dann sicherstellen, dass die Geldpolitik die Wirtschaft unterstütze, indem sie ihren Zinsausblick anpasse, sagte Draghi auf einer Notenbank-Konferenz in Frankfurt. Die EZB habe genügend Instrumente, um ihr Mandat zu erfüllen. Die Nebenwirkungen der lockeren Geldpolitik hat die Notenbank nach den Worten von Draghi weiter auf dem Schirm. Die Europäische Zentralbank (EZB) werde weiterhin beobachten, wie Banken im aktuellen Zinsumfeld gesunde Ertragsbedingungen aufrechterhalten können, sagte er. „Falls notwendig, müssen wir über mögliche Maßnahmen nachdenken, die die günstigen Auswirkungen negativer Zinssätze für die Wirtschaft aufrechterhalten und zugleich etwaige Nebenwirkungen mildern können", sagte Draghi. Er betonte zugleich: „Allerdings ist die geringe Rentabilität der Banken keine unvermeidliche Folge negativer Zinssätze." "
Quelle: www.godmode-trader.de
"Nach knapp 500 Punkten Abwärtsstrecke vom Jahreshoch oberhalb der 11.800 Punkte-Marke verließ der DAX® gestern den Abwärtstrendkanal im Stundenchart gen Norden und kletterte zurück über die 11.400 Punkte-Marke. Heute Vormittag ist von der Kauflaune allerdings wenig übrig – das deutsche Börsenbarometer setzt trotz positiver Kommentare von EZB-Chef Draghi zur Widerstandsfähigkeit der europäischen Wirtschaft unter 11.400 Punkte zurück.
Nach dem Verlassen des Abwärtstrendkanals gen Norden ist für die kommenden Stunden und Tage tendenziell eine zeitlich und preislich etwas ausgedehntere technische Korrektur der jüngsten Abwärtswelle zu favorisieren. Diese sollte sich idealerweise im Bereich 11.350 bis 11.550 Punkte abspielen.
Ein direkter Anstieg auf neue Jahreshochs ausgehend vom aktuellen Kursniveau scheint aktuell eher unwahrscheinlich. Vielmehr muss nach der avisierten Konsolidierung, beziehungsweise technischen Korrektur der jüngsten Abwärtswelle im Anschluss mit einem weiteren Abwärtsschub Richtung 11.000 Punkte-Marke gerechnet werden."
"Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im Januar nach vorläufigen Berechnungen auf 51,15 Mrd. Dollar nach revidiert 59,90 Mrd. Dollar im Vormonat gesunken. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 57,00 Mrd. Dollar gerechnet. Das Defizit im Warenverkehr mit China verringerte sich um 14 % auf 33,22 Mrd. Dollar.
Der Wunschkandidat von US-Präsident Trump für einen Fed-Direktorenposten, Stephen Moore, hat sich für eine umgehende Zinssenkung ausgesprochen. Die Fed sollte unverzüglich bei den Zinsen um einen halben Prozentpunkt nach unten gehen, sagte Moore der "New York Times". Damit stellt er sich gegen die gesamte Führungsriege der Notenbank.
Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der letzten Woche um 1,9 Mio. Barrel gestiegen, wie aus Daten des American Petroleum Institute (API) hervorgeht. In der Vorwoche war ein Minus von 2,1 Mio. Barrel berichtet worden. Die Benzinbestände verringerten sich um 3,5 Mio. Barrel nach minus 2,8 Mio. eine Woche zuvor.
Das Konjunkturforschungsinstitut IMK schaut mit verhaltener Zuversicht auf die deutsche Konjunktur. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem Jahr um 1,1 Prozent und 2020 um 1,6 Prozent zulegen, wie das IMK prognostizierte. „Der längste Aufschwung im vereinigten Deutschland wird durch den Brexit, die US-Handelspolitik und die weltweite konjunkturelle Abkühlung zwar spürbar ab-, aber nicht ausgebremst", erklärte das Institut."
Quelle: www.godmode-trader.de
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