International Stock Picker
Ausgabe vom 04. September 2006
Liebe Leserinnen und Leser,
in unserer heutigen Ausgabe haben wir Neuigkeiten zu unseren jüngsten Empfehlungen. Viel Spaß beim Lesen!
Kurs-Potential:
80%
Kurs vom 01.09.2006:
1,98 Euro
6-Monats-Kursziel:
3,50 Euro
Interview macht Hoffung auf weitere Kursgewinne!
Rubincon Ventures:
Wir hatten Ihnen bereits Ende März (Ausgabe vom 28. März) die Nanotech-Empfehlung Rubincon Ventures (WKN:
A0JEG5) ans Herz gelegt. Mittlerweile notiert die Aktie 40% im Plus. Das ist unserer Meinung nach aber erst der Anfang. Denn jetzt kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Rubincon wirklich die Nanotechaktie des Jahres 2006 sein könnte!
Das Interview (in mehreren Teilen):
Interview macht Hoffung auf weitere Kursgewinne!
Rubincon Ventures:
Wir hatten Ihnen bereits Ende März (Ausgabe vom 28. März)
die Nanotech-Empfehlung Rubincon Ventures (WKN
A0JEG5)
ans Herz gelegt. Mittlerweile notiert die Aktie 40% im Plus.
Das ist unserer Meinung nach aber erst der Anfang. Denn jetzt kristallisiert sich
immer mehr heraus, dass Rubincon wirklich die Nanotechaktie des Jahres 2006
sein könnte! Unser Kursziel auf Sicht von 6 Monaten ist weiterhin bei 3,50 Euro.
Sichern Sie sich Ihre Gewinne bei 1,70 Euro ab. Rubincon Ventures sollte Ihr
Basis-Investment im Nano-Tech-Bereich sein. Langfristig rechnen wir mit Kursen
weit über 5,00 Euro.
Wir hatten Ihnen in einer der letzten Ausgaben das Interview mit dem Spiritus
Rector der Gesellschaft, Prof. Moskovits angekündigt, welches wir nun liefern
wollen. Mit diesem Interview können Sie erkennen, welches Potential in der
Gesellschaft vorhanden ist:
ISP: Professor Moskovits, Sie sind Fellow des Canadian Institute of
Advanced Research und Mitbegründer von dessen Nanoelektronik-
Programm. Sie können zahlreiche Veröffentlichungen in verschiedenen
Feldern der Nanotechnologie vorweisen und gelten als einer der Experten
in diesem Bereich. Welche Forschungsfelder interessieren Sie besonders
und warum?
Meine Interessen im Bereich Nanotechnologie sind breit gestreut. Meine aktuelle
Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf den Einsatz der Nanotechnologie
bei der Herstellung elektronischer Komponenten, die in Sensoranwendungen
genutzt werden. Einige meiner jüngsten Veröffentlichungen (die für jedermann
zugänglich sind) zeigen einen Teil der Forschung, die wir verfolgt haben.
Darüber hinaus habe ich großes Interesse an den Bereichen Nanoelektronik und
Nanophotonik, dem Einsatz der Nanotechnologie bei der Entwicklung von Gerätschaften,
die in die traditionellere Mikroelektronik integriert werden können.
Ich habe zu meinen speziellen Forschungsanstrengungen und auch zu den
allgemeinen Trends der Nanowissenschaften zahlreiche Vorträge in den
verschiedensten Foren gehalten.
ISP: Sie sind zudem Mitglied des Research Corporations Award Program
Advisory Committee und Vizevorsitzender des Basic Energy Sciences
Advisory Committee des US-Energieministeriums. Könnten Sie bitte die
Funktionen dieser Gremien und Ihre Rolle dort erläutern?
Die Research Corporation ist eine gemeinnützige Organisation, die unter anderem
Zuschüsse an junge Forscher vergibt, die am Anfang ihrer Karriere stehen.
Ich war Mitglied des technischen Beratungskomitees, das die erfolgreichen
Bewerbungen aussucht und habe bei der Finanzierungspolitik beraten.
Das Basic Energy Sciences Advisory Committee (BESAC) ist ein Gremium, das
sich aus Experten aus den gesamten USA zusammensetzt und der Basic Energy
Sciences Division des US-Energieministeriums kontextabhängigen Rat gibt.
Die Basic Energy Sciences Division betreibt große Forschungseinrichtungen der
nationalen Laboratorien des Energieministeriums und an Universitäten.
BESAC berät das Ministerium zu in Zukunft interessanten Bereichen und weist es
auf aussichtsreiche Chancen und Risiken in Forschung und Entwicklung im
Bereich Energie hin.
ISP: Allein der Markt für Nanoelektronik soll von 11 Milliarden Dollar
(2007) auf 83 Milliarden Dollar in 2011 wachsen und auch vom Markt für
Nanosensorik wird erwartet, dass er im gleichen Zeitraum von 446
Millionen auf 5,6 Milliarden Dollar wächst. Sind dieses Ihrer Ansicht nach
Forschungsbereiche, die in Zukunft eine besonders viel versprechende
Rolle bei der Entwicklung der Nanowissenschaften spielen werden?
Für wie realistisch halten Sie diese Prognosen und was könnten die
hauptsächlichen Wachstumstreiber sein?
Ich denke, dass diese Prognosen durchaus realistisch sind, besonders wenn man
die signifikanten, zunehmenden Neuerungen an vorhandenen Sensorplattformen
und die Integration nanobasierter Schaltkreiselemente in konventionelleren
Gerätschaften bedenkt. Ein Trend, der zusehends an Kraft gewinnt. Ich zögere,
die hauptsächlichen Wachstumstreiber vorherzusagen, da solche Prognosen
immer recht unzuverlässig sind; egal, wer sie trifft. Der Markt hat da ein eigenes
Genie, das seine eigenen Erfolgsgeschichten schreibt. Meine Expertise liegt
zudem mehr in der Erschaffung und Verbesserung von Technologien als in der
Prognose von Markttrends.
ISP: Die Öffentlichkeit erwartet von der Nanotechnologie das nächste,
große Ereignis, also ein völlig neues und revolutionäres Produkt und
scheint oft zu ignorieren, dass die Nanotechnologie bereits heute in
vielen, verschiedenen technologischen Bereichen vertreten ist.
Anders gesagt: Eine Vielzahl großer Unternehmen verfügt bereits über
Produkte und Prozesse, die auf die eine oder andere Weise von der Nanotechnologie
profitieren, durch Nanotechnologie verbessert wurden. Ist das Ihrer Meinung nach die Art, auf die sich die Nanotechnologie
weiter entwickeln wird, oder sind es kleinere, spezialisierte Unternehmen,
von denen die wirklich innovativen Entwicklungen zu erwarten
sind?
Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Öffentlichkeit außergewöhnliche Produkte
akzeptieren wird, die über neue und leistungsstarke Fähigkeiten verfügen,
nützlich, günstig und attraktiv sind. Das trifft jetzt schon auf Originalhersteller im
Rüstungssektor zu. Darauf sollten sich Forscher und Unternehmen, deren
Geschäft auf die Nanotechnologie ausgerichtet ist, konzentrieren. Der Erfolg wird
sich einstellen, wenn sich die Akzeptanz durch die Öffentlichkeit in Umsätzen
niederschlägt. Ich bin nicht sicher, wie man den Begriff „nächstes, großes
Ereignis“ definieren soll. Als Mikroprozessoren entwickelt wurden, war es nicht
jedem sofort klar, dass sie zu einer Revolution bei der Computernutzung und im
Internet führen würden. Ihr anfänglicher Einfluss lag darin, Instrumente
intelligent zu machen, eine äußerst erfolgreiche Entwicklung, die quasi alle
Bereiche durchdrungen hat. Erst als eine große Menge ergänzender Innovationen
(wie Software, großvolumige Speicher, billige Drucker und Kommunikationsnetzwerke)
entwickelt wurden, stellte sich der revolutionäre Charakter von billiger,
hoher Rechenleistung heraus. Die Nanotechnologie wird sich meines Erachtens
auf ähnliche Art entwickeln. Zunächst werden wir wohl einen bedeutsamen Effekt
auf zahlreiche Produkte sehen, die dennoch enorme Umsätze schaffen werden.
Ein revolutionärerer Einfluss der Nanotechnologie könnte danach auftreten.
ISP: Anfang dieses Jahres sind Sie Rubincon Ventures beigetreten, die
darauf abzielt, ein führender Anbieter auf dem Feld der Nanoelektronik
zu werden. Was hat Sie zu diesem Schritt bewegt und wie wollen sie dem
Unternehmen helfen?
Ich bin als technischer Berater bei Rubincon/API Nanotronics tätig. Ich berate das
Unternehmen in technischen Fragen, wenn es darum geht, das richtige Personal
anzuheuern, strategische Akquisitionen zu vollziehen und die technologischen
Forschungs- und Entwicklungsstrukturen zu errichten, die es dem Unternehmen
erlauben werden, in eine größere, technologisch fortgeschrittenere Arena
einzutreten.
ISP: Im Juli dieses Jahres hat Rubincon seine Absicht bekannt gegeben,
einen privaten Elektronikhersteller namens National Hybrid zu übernehmen,
der dabei ist, eine führende MEMS* Produktionsanlage zu
errichten, um Nanotechprodukte und -prozesse zu entwickeln. Hatten Sie
Gelegenheit, diese Anlagen zu inspizieren? Wie schätzen Sie diese und
ihre Bedeutung für das Unternehmen ein?
Ich habe die Anlagen von National Hybrid inspiziert und die Wirkung einer
möglichen Übernahme beurteilt. Ich habe eine äußerst positive Meinung zu einem solchen Schritt geäußert. National Hybrid hat Zugriff auf Technologie, von der ich
der Ansicht bin, dass sie ein großer Vorteil für Rubincon/API Nanotronics bei der
Erreichung der technologischen und Produktionsziele des Unternehmens sind, wie
sie das Geschäftsmodell des Unternehmens fordert.
ISP: Sie verfügen sehr große Erfahrung auf dem Gebiet der Forschung
und Entwicklung im Bereich der Nanotechnologie. Wie lange dauert es im
allgemeinem von der Forschung und Entwicklung bis zu fertigen
Produkten und Prozessen in diesem Bereich? Hat Rubincon einen Vorteil
durch die Übernahme von National Hybrid und die Fusion mit der API
Electronics Group?solchen Schritt geäußert. National Hybrid hat Zugriff auf Technologie, von der ich der Ansicht bin, dass sie ein großer Vorteil für Rubincon/API Nanotronics bei der
Erreichung der technologischen und Produktionsziele des Unternehmens sind, wie
sie das Geschäftsmodell des Unternehmens fordert.
ISP: Sie verfügen sehr große Erfahrung auf dem Gebiet der Forschung
und Entwicklung im Bereich der Nanotechnologie. Wie lange dauert es im
allgemeinem von der Forschung und Entwicklung bis zu fertigen
Produkten und Prozessen in diesem Bereich? Hat Rubincon einen Vorteil
durch die Übernahme von National Hybrid und die Fusion mit der API Electronics Group?
Um von der Grundlagenforschung zu einem vermarktbaren Produkt zu gelangen,
braucht man normalerweise sehr lange. Was dazu führt, dass sich viele
Unternehmen nicht mit der Grundlagenforschung befassen. Sie betätigen sich wie
Rubincon/API Nanotronics in der Produkt- und Technologieverbesserung, was
normalerweise dazu führt, dass neue Produkte und Fähigkeiten schon in 12 – 24
Monaten auf den Markt gebracht werden können. Ein größeres Unternehmen oder
eines, dem besonders an Innovation gelegen ist, könnte gleichzeitig ein
begrenztes Programm durchführen, was einen breiteren Markthorizont zur Folge
hätte. Neue Technologien in die Produktpalette eines Unternehmens zu
integrieren, erfolgt in diesem Bereich oft über Lizenzierungen oder durch die
Übernahme kleinerer (oft ganz neuer) Unternehmen, die die jeweilige Technologie
bis zu einem angemessenen Niveau gebracht haben. Das ist es, was ich
beispielsweise Rubincon/API Nanotronics rate.
ISP: Wie sehen Sie die Chancen von Rubincon / API Nanotronics die
Unternehmensziele zu erreichen und welchen ungefähren Zeitrahmen
würden Sie veranschlagen, bis der Nanotechbereich einen spürbaren
Einfluss auf das Kern-geschäft des Unternehmens hat?
Ich bin sehr zuversichtlich für die Zukunft von Rubincon/API Nanotronics.