2,1% Eigenkapital sind kriminell niedrig nach


Thema
abonnieren
Beiträge: 10
Zugriffe: 1.850 / Heute: 3
Libuda:

2,1% Eigenkapital sind kriminell niedrig nach

 
30.06.13 12:05
meiner Auffassung.


Handelsblatt vom 25.06.2013 / Finanzen & Börsen

"Eine Frage der Berechnung

-- Ungewichtete Kapitalquoten seien aussagekräftiger. -- Deutsche Bank ist danach besonders unterkapitalisiert. Nach einer Berechnung der US-Einlagensicherung (FDIC) ist die Deutsche Bank am schwächsten von allen internationalen Großbanken kapitalisiert. Auch die Kapitalerhöhung im April hat daran nichts geändert: Dadurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote nur von 1,63 auf rund 2,1 Prozent."
Antworten
Libuda:

Ich teile zwar die Ansicht von Tim Hoenig,

 
30.06.13 12:43
Vizechef der US-Einlagensicherung (FDIC) nicht und halte auch Kernkapitalquoten für sehr bedeutsam. Absurd halte ich inbesondere Positionen, die nur auf eine der beiden Maßzahlen - ungewichtete Kapitalquoten einerseits und Kernkapitalquoten andererseits - setzen, sondern nur die Beachtung beider Quoten macht Sinn.

Und für beiden Quoten sollte es auch Mindestgrößen geben. Und daher ist auch absurd, wenn die beiden Herren Deutschbänker Fitschen und Jain auf ihrer Kernkapitalquote von 15,13% herumreiten, wenn die andere Quote, die Eigenkapital und Bilanzsumme zueinander in Beziehung setzt (und von der Deutschen Bank auch bei ihren Krediten an ihre Firmenkundschaft als wichtiger Wert herangezogen wird) absurd niedrige 1,63% (Stand am Jahresende 2012) bzw. jetzt nach der Kapitalerhöhung immer noch nur auch absurd niedrige 1,63% beträgt.
Antworten
Libuda:

Staatsknete für Stinkefinger aus Heidiland

 
30.06.13 15:35
Besonders dreist ist die Behauptung der Deutsch-Bänk(st)er, dass sie – wie die Krise gezeigt habe – auch ohne Staatshilfe durch die Krise gekommen seien. Das ist erstunken und erlogen und Wahrheitsklitterung von der übelsten Sorte.

Die weniger mit der Materie Vertrauten haben sich sicher schon gefragt, wie 15,13% Kernkapital und 1,63% echtes Eigenkapital zusammenpassen. Nun, das hängt damit zusammen, dass angeblich sichere Anlagen und Kredite aus der Eigenkapitaldeckung herausgenommen werden dürfen – zum Zeitpunkt des Eintretens der Krise waren dies z.B. auch griechische Staatsanleihen und Kredite/Wertpapiere, die der US-Kreditversicherer AIG versichert hatte.

Und nun geschah es zu dieser Zeit, dass die beiden Investmentbanken Goldman Sachs und Deutsche Bank damals bei der AIG die höchsten Beträge versichert hatten, beide – wenn ich mich richtig erinnere – so zwischen 30 und 50 Milliarden. Aber AIG stand vor der Pleite und hätte seine beiden größten Wettpartner nicht auszahlen können – doch ein Wunder geschah: In wundersamer weiser Voraussicht hatte Goldman Sachs seinen Ex-Chef als Finanzminister in die damalige Regierung beordert – und der rettete AIG mit 200 Milliarden Staatsknete, sodass die AIG ihren beiden Wettpartnern Goldman Sachs und Deutsche Bank jeweils die zwischen 30 und 50 Milliarden liegenden Wettschulden bezahlen konnte.

Und trotzdem behauptete dann der immer gut gescheitelte Mann mit dem ewigen Lächeln und dem Stinkefinger aus Heidiland an der Spitze der Deutschen Bank, dass diese ohne Staatshilfe ausgekommen sei – von der auf Drängen dieses Mannes zustande gekommenen Rettungen von Geschäftspartnern auf Kosten von Lieschen Müller, mir und Dir und der anderen deutschen Steuerzahlern müsste jetzt auch noch eingegangen werden.
Antworten
Libuda:

Selbst wenn dieser Thread einigen sicher

 
30.06.13 19:14

als Wiederholung vorkommt, denn ich habe ja Ähnliches immer wieder gepostet, sind dauernd Wiederholungen notwendig, denn momentan versuchen Fitschen und Nain mit ihrer Mickrig-Finanzierung die Europäer aufzuhetzen, sich gegen die von Amis richtigerweise zusätzlich zur Kernkapitalquote vorgeschlagene Erhöhung des Eigenkapital zu wehren 

Libuda: Jeder anständige Mensch auf dieser Welt

2,1% Eigenkapital sind kriminell niedrig nach 16113808

25.02.10 11:03

#422,1% Eigenkapital sind kriminell niedrig nach 161138082,1% Eigenkapital sind kriminell niedrig nach 16113808

sollte ich dagegen wehren, dass die unnützen Schmeißfliegen ihre parisitären Geschäfte auf seine Kosten fortsetzen.


Die einzige Ausnahme kann darin bestehen, dass diese Geschäfte und ihre Risiken zu 100% durch Eigenkapital unterlegt werden, aber mit keinem Cent durch Kredite, für die, falls es schief geht, Lieschen Müller, Joe Sixpack, Du und ich mit unseren Steuergeldern einstehen müssen. Wenn es gut geht, kassieren Lloyd Blankfein und der Ackermann-Sepp, die beide ohne die Zahlungen der AIG, die wiederum von den Steuerzahlern gefüttert wurden, längst pleite wären.

Antworten
Libuda:

Wir haben schon allerhand an Fortschritten

 
30.06.13 21:37

in den letzten mehr als drei Jahren gesehen, gegenüber der Zeit, als das nachstehende Posting entstand - mehr als ich erhoffte habe, aber das sollte man sich durch die meines Erachtens kriminelle Attacke von Fitschen/Nain, die ziemlich isoliert agieren, nicht gefährden lassen.

Libuda: Unglaublich, dass Lieschen Müller und Joe Sixpack

2,1% Eigenkapital sind kriminell niedrig nach 16114259

08.03.10 12:38

#872,1% Eigenkapital sind kriminell niedrig nach 161142592,1% Eigenkapital sind kriminell niedrig nach 16114259

die korrupten Politiker noch nicht hinausgeworfen haben, die mit den kriminellen Bängstern immer noch in einem Bett liegen. Wichtig ist, dass alle U-Boote der Bängster in Parlamenten, Regierungen und Behörden schnellstens abgeschossen werden. Niemals waren "U-Boot-Jäger" wichtiger als heute - und wir sollten alle gemeinsam auf die U-Boote aufpassen und sie orten, damit sie leichter abgeschossen werden können.


Nochmals zu Volcker in der FTD:


"Ein Mann von heute ist auch Jürgen Fitschen, Firmenkundenvorstand der Deutschen Bank . Auch die hat Volcker im Blick, wenn er von internationalen Großbanken spricht, die im Notfall zügig beerdigt werden und überhaupt die Finger von Giftwaffen wie Kreditausfallderivaten lassen sollten. Ein Angriff auf Fitschen, der nach Volckers Rede zusammen mit dem Ex-Fed-Chef sowie Jean-Claude Trichtet, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), eine kurze Diskussionsrunde bestreitet. Der Deutsche-Bank-Mann ist zwischen den beiden Notenbankern so etwas wie der böse Bube und geht jetzt in die kontrollierte Offensive. "Wir machen nur, was unsere Kunden wollen, wir sind keine Eigenhandelszocker", sagt Fitschen trotzig mit Blick auf Credit Default Swaps (CDS) und andere hochkomplexe Finanzprodukte, die angeblich dabei helfen, das Wachstum der Wirtschaft mit anzukurbeln.

Für Volcker ist das Mumpitz. "Ich war neulich auf einer Veranstaltung, keine Ahnung, was ich da eigentlich gemacht habe, wahrscheinlich irgendeine Rede halten. Jedenfalls habe ich einen der geistigen Väter dieser tollen, neuen Finanzderivate, einen früheren Nobelpreisträger, gefragt, was das Zeug eigentlich zum Bruttosozialprodukt oder zur Produktivität beigetragen hat. Er schaute sich um und flüsterte mir ins Ohr: ‚Paul, absolut nichts'."

Antworten
Libuda:

Warum die Aktienmärkte so unterbewertet sind

 
01.07.13 09:57
Finanzterroristen und Aktienkurse

Die längere Überschrift wäre: Warum sind Aktien trotz niedriger realer Kapitalmarktzinsen immer noch so billig?

Ein KGV von 12, das wir beim DAX ungefähr haben, bedeutet nichts anderes, als dass die zukünftigen Gewinne von Aktien mit 8,33% auf den heutigen Zeitpunkt abgezinst werden, wenn die Gewinn in Zukunft auch so hoch sind wie momentan. Aber die Gewinne steigen sogar, und zwar langfristig in Höhe des Wachstums des nominalen BIP. Das heißt nichts anderes, als das die zukünftigen Gewinne sogar mit weit über 10% auf den heutigen Zeitpunkt abgezinst werden.

Woher kommen nun diese nie dagewesenen hohen Risikoprämien im neuen Jahrtausend, obwohl kein dritter Weltkrieg vor der Tür steht und wir in einer Welt immer noch hoher durch das Internet und die Intensivierung der zwischenbetrieblichen Arbeitsteilung ausgelöster Produktivitätssteigerungen leben?

Die Antwort ist simpel: Schuld sind die Finanzterroristen, die mit ihrer Gier und Zockerei auf Kosten des Rest der Menschheit extreme Unsicherheit produziert haben, die zu hohen Risikoprämien führten, die dann wiederum in die hohen Abzinsungszinssätze für Gewinne Eingang fanden - und die Aktienmäkrte haben seit Beginn dieses Jahrtausend mit ihrem feinen Gespür die Untaten der Finanzterroristen gewittert. Würden die zukünftigen Gewinne statt mit 12% nur mit 6% abgezinst, würden sich die Aktienkurse verdoppeln, ohne dass der Gewinn pro Aktie steigen müsste.

Deshalb gilt: Jeder „tote“ Finanzterrorist ist ein guter Finanzterrorist. Wird dieser Abschaum beseitigt, werden die Aktienkurse nur eine Richtung kennen.
Antworten
Libuda:

Kernkapital- und Eigenkapitalqouten

 
01.07.13 14:11
systemrelevanter Banken werden im Handelsblattartikel im Ausgangsposting angeführt Stand vom Jahresende 2012):

Wells Fargo: 7,78% Eigenkapital und 11,75 Kernkapital

Bank of China: 6,53% Eigenkapital und 10,54% Kernkapital

Standard Chartered: 5,77% Eigenkapital und 13,45% Kernkapital

HSBC: 5,16% Eigenkapital, 13,44% Kernkapital

BBVA: 4,04% Eigenkapital, 10,77% Kernkapital

Banco Santander: 2,97% Eigenkapital, 11,17% Kernkapital

Societe Generale: 2,84% Eigenkapital, 12,50% Kernkapital

Morgan Stanley: 2,55% Eigenkapital, 17,72% Kernkapital

UBS: 2,52% Eigenkapital, 21,29% Kernkapital

Deutsche Bank: 1,63% Eigenkapital, 15,13% Kernkapital
Antworten
Libuda:

Kriminell an Nains und Fitschens Argumentation

 
01.07.13 16:54
ist die von ihnen und gekauften Pressehuren vorgetragene unsinnige Lügengeschichte, dass es eine Art Austauschregel zwischen den beiden Größen nach folgendem Muster gebe: Wenn man bei der einen Größe schwach sei, könne das duch über dem Durchschnitt liegende Werte bei der anderen Größe ausgeglichen werden. so nach dem Motto "Addiere beide Werte und teile durch 2"!

Vielmehr ist es notwendig, dass bei beiden Grenzwerte bestimmte Werte überschritten werden. Meines Erachtens sollte man sich hier auf mindestens 5% echtes Eigenkapital und 15% Kernkapital festlegen. In die Nähe dieser Werte kommen von den systemrelevanten Banken nur Wells Fargo, Bank of China, Standard Chartered und HSBC.
Antworten
Libuda:

Mit fünf Prozent beim echten Eigenkapital

 
01.07.13 23:16
liege ich offensichtlich noch zu niedrig, denn im Handelsblatt-Artikel aus dem Ausgangsposting heißt es: "Im Gespräch ist in Aufseherkreisen nach Information der Nachrichtenagentur Bloomberg auch ein Wert von sechs Prozent - selbst der würde zurzeit kaum von einer Bank erreicht."

Da stimme ich absolutt zu, allerdings sollte man den Banken beim Erreichen dieses Ziel Zeit lassen, aber trotzdem Zwischenziele vorschreiben wie z.B. 3% in 2014, 4% in 2015  usw. - wobei das nur von der Tendenz ein Vorschlag ist, die genauen Zahlen kann man logischerweise nicht so einfach aus der Hosentasche ziehen.
Antworten
Libuda:

Nain und Fitschen sollten sich einmal

 
01.07.13 23:56
mit Soros darüber unterhalten, warum man den Wert von Aktiva nicht genau ausrechnen kann und man daher echtes Eigenkapital für den Fall benötigt, dass die Rechenkunststücke nicht aufgehen:

www.moneynews.com/StreetTalk/...rethought/2013/06/27/id/512378

In der letzten Krise hat der Markt der Deutschen Bank noch geglaubt, dass sie große Teile ihrer Aktiva mit Hilfe komplexer Modelle richtig berechnen könne. Wie wir wissen, ging das auch in Andersen's Märchen vom Kaiser ohne Kleider lange Zeit gut.

Ich schließe aber nicht aus, dass in der nächsten Krise ein von der ganzen Welt beachtetetes kleines Mädchen auftaucht, das ruft, dass der Fitschen und der Nain ziemlicht nackt in der Gegend herumlaufen.

Was Lieschen Müller, Dich und mich und die anderen deutschen Steuerzahler das dann kostet, könnte sehr viel höher sein, als das, was den Griechen in den letzten Jahren von ihrem Lebensstandard abhanden gekommen ist. Und das alles nur, weil Fitschen und Nain, die Eigenkapitalrendite mit nur 1,63% Eigenkapital hebeln wollen.

Mehr absonderlich geht nicht mehr.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--