18 Kinder: Samenspender leidet an Hirnkrankheit


Thema
abonnieren
Beitrag: 1
Zugriffe: 477 / Heute: 1
Brummer:

18 Kinder: Samenspender leidet an Hirnkrankheit

 
01.03.02 22:52
Bei einem niederländischen Samenspender, der biologischer Vater von 18 Kindern geworden ist, haben Ärzte eine vererbbare Erkrankung des Kleinhirns festgestellt. Für die Nachkommen bestehe eine 50-prozentige Chance, dass sie auch die Erbkrankheit ADCA bekommen, bestätigte am Freitag ein Sprecher des Jeroen Bosch- Krankenhauses in Den Bosch. Die Krankheit lasse das Kleinhirn schrumpfen und führe zu Problemen beim Sprechen, Sehen und Laufen und sei mit Muskelschwächung und Koordinierungsstörungen verbunden.
Spender wusste nichts von der Krankheit
Das Krankenhaus hat die Eltern der betroffenen Kinder über die potenzielle Gefährdung der Kinder informiert und ihnen Hilfe angeboten. Nach Angaben des Sprechers wusste der Spender nichts von der Erkrankung, die erst zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr ausbricht. Der Spender habe 1997 seinen Ärzten berichtet, dass er eine Erkrankung befürchte. Sie wurde erst zwei Jahre später diagnostiziert.

Umfangreicher Test nicht möglich
Das Risiko, Erbkrankheiten mit einer Samenspende zu übertragen, lässt sich nach Expertenangaben nicht ganz ausschalten: "Sie können nicht jeden Samenspender auf 5.000 Krankheiten testen lassen", sagte der Humangenetiker Prof. Claus Bartram (Universität Heidelberg) der "Süddeutschen Zeitung".

"Unvermeidliches Risiko"
"Sperma ohne Risiko gibt es nicht, nicht von einem Samenspender und nicht von einem Mann in einer natürlichen Beziehung", meinte dazu die christliche Zeitung "Trouw". Mitunter sei es eine Last, zu wissen, dass man von vorzeitigem Tod oder Invalidität bedroht sei, räumte das Blatt ein. "Aber so schrecklich dies für die Betroffenen auch ist - was hier geschehen ist, gehört zu den unvermeidlichen Risiken der Fortpflanzung", kommentierte die Zeitung.

18 Kinder bei Samenspendern normal
Die Zahl von 18 Nachkommen aus dem Samen des Spenders sei nicht außergewöhnlich groß, erklärte die niederländisch-belgische Vereinigung für künstliche Befruchtung (NBVKI). In den Niederlanden gelte ein Maximum von 25 Nachkommen eines Samenspenders. ADCA steht für autosomal-dominante zerebellare Ataxie.

Samenspender leidet an Hirnkrankheit

Bei einem niederländischen Samenspender, der biologischer Vater von 18 Kindern geworden ist, haben Ärzte eine vererbbare Erkrankung des Kleinhirns festgestellt. Für die Nachkommen bestehe eine 50-prozentige Chance, dass sie auch die Erbkrankheit ADCA bekommen, bestätigte am Freitag ein Sprecher des Jeroen Bosch- Krankenhauses in Den Bosch. Die Krankheit lasse das Kleinhirn schrumpfen und führe zu Problemen beim Sprechen, Sehen und Laufen und sei mit Muskelschwächung und Koordinierungsstörungen verbunden.
Spender wusste nichts von der Krankheit
Das Krankenhaus hat die Eltern der betroffenen Kinder über die potenzielle Gefährdung der Kinder informiert und ihnen Hilfe angeboten. Nach Angaben des Sprechers wusste der Spender nichts von der Erkrankung, die erst zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr ausbricht. Der Spender habe 1997 seinen Ärzten berichtet, dass er eine Erkrankung befürchte. Sie wurde erst zwei Jahre später diagnostiziert.

Umfangreicher Test nicht möglich
Das Risiko, Erbkrankheiten mit einer Samenspende zu übertragen, lässt sich nach Expertenangaben nicht ganz ausschalten: "Sie können nicht jeden Samenspender auf 5.000 Krankheiten testen lassen", sagte der Humangenetiker Prof. Claus Bartram (Universität Heidelberg) der "Süddeutschen Zeitung".

"Unvermeidliches Risiko"
"Sperma ohne Risiko gibt es nicht, nicht von einem Samenspender und nicht von einem Mann in einer natürlichen Beziehung", meinte dazu die christliche Zeitung "Trouw". Mitunter sei es eine Last, zu wissen, dass man von vorzeitigem Tod oder Invalidität bedroht sei, räumte das Blatt ein. "Aber so schrecklich dies für die Betroffenen auch ist - was hier geschehen ist, gehört zu den unvermeidlichen Risiken der Fortpflanzung", kommentierte die Zeitung.

18 Kinder bei Samenspendern normal
Die Zahl von 18 Nachkommen aus dem Samen des Spenders sei nicht außergewöhnlich groß, erklärte die niederländisch-belgische Vereinigung für künstliche Befruchtung (NBVKI). In den Niederlanden gelte ein Maximum von 25 Nachkommen eines Samenspenders. ADCA steht für autosomal-dominante zerebellare Ataxie.

Quelle: t-online.de
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--