Nordallianz bereiten Sturm auf Masar-i-Scharif vor
1500 weitere pakistanische Kämpfer wollen Taliban unterstützen
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Die afghanische Opposition hat ihre Vorbereitungen für einen Sturm auf die strategisch wichtige Stadt Masar-i-Scharif verstärkt. Die Truppen der Nordallianz zogen den Ring um die Stadt nach eigenen Angaben enger. Unterstützt wurden sie von US-Kampfflugzeugen und Spezialtruppen. US-Präsident George W. Bush äußerte sich zuversichtlich über einen Sieg der Anti-Terror-Allianz. Zur Unterstützung der Taliban brachen aus Pakistan weitere 1500 Stammeskämpfer auf. Die Taliban nahmen nach eigenen Angaben 20 afghanische Spione fest. Pakistan ordnete die Schließung des Taliban-Konsulats in Karachi an.
Nach den Worten eines Oppositionssprechers bezogen die Truppen der Nordallianz Stellungen in dem 22 Kilometer von Masar-i-Scharif entfernten Dorf Tschischma-e-Schifa. Die Stadt ist seit drei Jahren in den Händen der Taliban und ein wichtiger Stützpunkt und Umschlagzentrum für militärischen Nachschub im Norden des Landes. Ein Pentagon-Vertreter bestätigte Geländegewinne der Opposition.
Amerikanische B-52-Bomber flogen nach Angaben der Taliban die bislang heftigsten Angriffe auf ihre Stellungen rund um Masar-i-Scharif. Beim Bombardement der Front im Dara-i-Suf-Tal wurden 85 pakistanische Milizionäre getötet, wie der Sprecher einer fundamentalistischen Organisation in Islamabad mitteilte. Bei heftigen Angriffen rund 30 Kilometer nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul töteten US-Bomben nach Informationen des iranischen Fernsehens 71 Zivilisten.
Die 1500 Pakistaner seien mit einem Konvoi aus 25 Lastwagen in Richtung der afghanischen Kampfgebiete unterwegs, sagten Grenzbeamte am Übergang Bajaur in der pakistanischen Provinz North West Frontier. Den Angaben zufolge sind damit insgesamt bereits 6000 Kämpfer aus Pakistan der Taliban-Miliz zu Hilfe gekommen. Die Taliban stellten inzwischen Selbstmordkommandos für Angriffe auf britische und US-Soldaten in Afghanistan auf, wie die in London erscheinende arabische Zeitung "Asharq al-Awsat" berichtete.
Die Taliban nahmen nach eigenen Angaben 20 Afghanen unter dem Vorwurf der Spionage für die USA fest, darunter auch zwei Kommandeure der Opposition. Den 20 Männern droht die Todesstrafe.
Bild © AFP
1500 weitere pakistanische Kämpfer wollen Taliban unterstützen
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Die afghanische Opposition hat ihre Vorbereitungen für einen Sturm auf die strategisch wichtige Stadt Masar-i-Scharif verstärkt. Die Truppen der Nordallianz zogen den Ring um die Stadt nach eigenen Angaben enger. Unterstützt wurden sie von US-Kampfflugzeugen und Spezialtruppen. US-Präsident George W. Bush äußerte sich zuversichtlich über einen Sieg der Anti-Terror-Allianz. Zur Unterstützung der Taliban brachen aus Pakistan weitere 1500 Stammeskämpfer auf. Die Taliban nahmen nach eigenen Angaben 20 afghanische Spione fest. Pakistan ordnete die Schließung des Taliban-Konsulats in Karachi an.
Nach den Worten eines Oppositionssprechers bezogen die Truppen der Nordallianz Stellungen in dem 22 Kilometer von Masar-i-Scharif entfernten Dorf Tschischma-e-Schifa. Die Stadt ist seit drei Jahren in den Händen der Taliban und ein wichtiger Stützpunkt und Umschlagzentrum für militärischen Nachschub im Norden des Landes. Ein Pentagon-Vertreter bestätigte Geländegewinne der Opposition.
Amerikanische B-52-Bomber flogen nach Angaben der Taliban die bislang heftigsten Angriffe auf ihre Stellungen rund um Masar-i-Scharif. Beim Bombardement der Front im Dara-i-Suf-Tal wurden 85 pakistanische Milizionäre getötet, wie der Sprecher einer fundamentalistischen Organisation in Islamabad mitteilte. Bei heftigen Angriffen rund 30 Kilometer nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul töteten US-Bomben nach Informationen des iranischen Fernsehens 71 Zivilisten.
Die 1500 Pakistaner seien mit einem Konvoi aus 25 Lastwagen in Richtung der afghanischen Kampfgebiete unterwegs, sagten Grenzbeamte am Übergang Bajaur in der pakistanischen Provinz North West Frontier. Den Angaben zufolge sind damit insgesamt bereits 6000 Kämpfer aus Pakistan der Taliban-Miliz zu Hilfe gekommen. Die Taliban stellten inzwischen Selbstmordkommandos für Angriffe auf britische und US-Soldaten in Afghanistan auf, wie die in London erscheinende arabische Zeitung "Asharq al-Awsat" berichtete.
Die Taliban nahmen nach eigenen Angaben 20 Afghanen unter dem Vorwurf der Spionage für die USA fest, darunter auch zwei Kommandeure der Opposition. Den 20 Männern droht die Todesstrafe.
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