Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Mercedes-Benz nach Zahlen und einem Strategie-Update auf "Overweight" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Jose M Asumendi geht in einer am Freitag vorliegenden Studie davon aus, dass 2025 für den Autobauer ein Jahr des Hochfahrens wird. Die Stuttgarter hätten das Potenzial, um danach das Umsatzwachstum und die Margen wieder zu verbessern.
Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Mercedes-Benz von 63 auf 60 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Autobauer habe in einem ohnehin herausfordernden Marktumfeld schwache Ergebnisse vorgelegt, schrieb Romain Gourvil am Donnerstagabend. Die Ausschüttungsrendite bleibe aber mit rund 10 Prozent attraktiv.
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Mercedes-Benz nach Zahlen und einem anschließenden Analystengespräch von 66 auf 61 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Market-Perform" belassen. Begleitaussagen zur Strategie unterstrichen den Fokus des Autobauers auf die Aktionärsrendite, schrieb Stephen Reitman in seinem am Freitag vorliegenden Resümee. Ausschlaggebend für die Zielsenkung seien gesenkte Gewinnschätzungen für 2026, die nur teilweise durch den Wertzuwachs der Daimler-Truck-Beteiligung kompensiert würden.
Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Mercedes-Benz von 65 auf 62 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Aufgrund des deutlichen Margenrückgangs im vierten Quartal habe er seine Profitabilitätsprognose für den Autobauer reduziert, schrieb Philippe Houchois in seinem am Freitag vorliegenden Kommentar. Die Free-Cashflow-Performance und der Ausblick hätten die Situation aber "gerettet".
Was haltet Ihr von den Kurszielen der Analysten?
Quelle: dpa-AFX Analyser