PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 ist am Donnerstag auf Rekordkurs geblieben. Der Leitindex für die Eurozone stieg um 0,39 Prozent auf 6.502,56 Punkte. "Für Rückenwind sorgt die Hoffnung auf eine Einigung zwischen Iran und Oman über eine neue Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus", stellte Marktexperte Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets fest.
Für dich zusammengefasst:
Der EuroStoxx 50 stieg um 0,39 Prozent auf 6.502,56 Punkte.
Der schweizerische SMI fiel um 0,23 Prozent auf 14.518,75 Punkte.
Die Aktien von Swisscom stiegen um mehr als vier Prozent.
Seitens des Omans gab es zunächst keine öffentliche Stellungnahme zu der angeblich bevorstehenden Einigung. Die USA sollen nicht daran beteiligt gewesen sein. Der iranische Machtapparat betont immer wieder, nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln zu wollen.
Außerhalb der Eurozone gab der schweizerische Leitindex SMI um 0,23 Prozent auf 14.518,75 Punkte nach. Der britische FTSE 100 ("Footsie") verlor 0,19 Prozent auf 10.867,89 Punkte.
Aus Branchensicht waren europaweit Unternehmen aus dem Mediensektor stark gefragt. Er wurde angetrieben von einem Kurssprung in Höhe von fast 29 Prozent bei den Aktien von WPP . Beobachter bewerteten die Geschäftszahlen des Werbe- und Medienkonzerns als Befreiungsschlag. Die Dynamik verbessere sich und WPP mache Fortschritte bei seinem Plan zur Stabilisierung des Geschäfts, schrieb Daniel Kerven von der US-Bank JPMorgan.
Auch Telekomwerte zogen an. Hier setzte das Schwergewicht Deutsche Telekom mit 6,3 Prozent Kursgewinn an der EuroStoxx-Spitze ein Ausrufezeichen. Die Telefongesellschaft hatte ihren Ausblick für den Barmittelfluss für das Gesamtjahr leicht angehoben. Zudem baut der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm deutlich aus.
An der "Footsie"-Spitze schnellten die Aktien von Diageo (Diageo Aktie) um 5,6 Prozent in die Höhe. Der schwächelnde britische Spirituosenkonzern peilt mittelfristig wieder eine Rückkehr zu Umsatzwachstum an. Im neuen Geschäftsjahr 2026/27 (Ende Juni) wird es damit zwar wohl noch nichts werden, allerdings sollen Kostensenkungen das operative Ergebnis aus eigener Kraft schon dieses Jahr um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentsatz heben.
Für die Anteilscheine von Easyjet ging es um fast drei Prozent nach oben. Der britische Billigflieger soll an den US-Finanzinvestor Apollo gehen. Dieser sicherte sich nach einigem Hin und Her die Unterstützung des Managements und der Gründerfamilie Haji-Ioann für seine Offerte
An der SMI-Spitze stiegen die Anteilscheine von Swisscom um mehr als vier Prozent. Analysten hatten das besser als erwartet laufende schweizerische Kerngeschäft sowie die rasch voranschreitende Integration von Vodafone Italia gelobt.
Nicht ganz so eindeutig war die Entwicklung bei den Versicherern. Die Papiere von Swiss Re schlossen nach anfänglichen Verlusten 0,7 Prozent im Plus. Insgesamt fanden die Halbjahreszahlen in Kommentaren lobende Worte, allerdings wurde auch auf den anhaltenden Preisdruck im Rückversicherungsgeschäft verwiesen.
Zurich-Aktien sackten als Schlusslicht im SMI um drei Prozent ab. Analysten hatten die Entwicklung der Schaden- und Unfallversicherung bemängelt. Die Experten der Landesbank Baden-Württemberg verwiesen zudem auf die hohe Bewertung der Papiere./la/he
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB12PK8 , DE000NB53JP4 , DE000NB4BAG8 , DE000NB41NC9 , DE000NB366D2 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.