FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen sind am Dienstag mit Kursverlusten in den Handel gestartet. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, nachdem der US-Angriff auf Venezuela zu Beginn der Woche für eine stärkere Nachfrage nach vergleichsweise sicheren Anlegen gesorgt hatte.
Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,10 Prozent auf 127,24 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug auf 2,89 Prozent.
Im weiteren Handelsverlauf dürften Konjunkturdaten für Impulse sorgen. Auf dem Programm stehen Daten zur Preisentwicklung in Deutschland und Frankreich, den beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone. Die Daten stehen wegen der möglichen Auswirkungen aus die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus der Anleger.
Allgemein wird mit einem Rückgang der Teuerung im Dezember gerechnet. "Im Hinblick auf die Zinssenkungserwartungen in der Eurozone dürften die Zahlen in der Tendenz zwar förderlich sein, mit einer Veränderung des Leitzinsniveaus rechnen wir auf absehbare Zeit aber dennoch nicht", heißt es in einer Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)./jkr/mis
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.