- Der Eurokurs bleibt am Donnerstag stabil bei 1,1681 Dollar.
- Deutsche Industrie verzeichnete starke Auftragseingänge.
- Fokus richtet sich auf US-Arbeitsmarktdaten am Freitag.
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Zuletzt mussten am Donnerstagmorgen für einen Euro 1,1681 Dollar (Dollarkurs) gezahlt werden und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Im Dezember hatte der Euro noch mehrfach vor dem Sprung über die Marke von 1,18 Dollar gestanden, diese aber dann doch nicht nachhaltig knacken können. Seither ging es etwas bergab, forciert am Dienstag durch Inflationsdaten aus Deutschland. So war die Teuerungsrate in der größten Volkswirtschaft der Eurozone niedriger als gedacht.
Insgesamt handelt der Euro zum Dollar aber weiterhin innerhalb der in der zweiten Jahreshälfte 2025 etablierten Bandbreite. Der Fokus richtet sich nun schon auf US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, die wichtige Signale für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed liefern könnten.
Wichtiger aber noch wird perspektivisch die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump für einen Nachfolger für Fed-Chef Jerome Powell sein, dessen Mandat im Mai endet. So macht Trump schon lange Druck und will noch niedrigere Leitzinsen; die Wahl dürfte daher auf einen Notenbanker fallen, der ihm entsprechend genehm ist.
Und auch mit Blick auf die technische Verfassung hat sich beim Euro zuletzt wenig getan, erklärten die Experten der Landesbank Helaba in ihrem Morgenkommentar am Donnerstag. Der Kurs liege weiterhin sowohl oberhalb der Unterstützungszone um 1,1679 Dollar und 1,1646/67 Dollar, aber auch unterhalb der 21-Tagelinie bei 1,1740 Dollar, die sich zuletzt als unüberwindbar herausgestellt habe./mis/zb
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