Der Gedanke dahinter: Ethereum unterscheidet sich von Bitcoin durch seine laufenden Staking-Erträge. BitMine hält derzeit rund 4,98 Millionen ETH. Bei einem angenommenen Kurs von 2.400 US-Dollar entspräche das einem Treasury im Wert von rund 12 Milliarden US-Dollar. Bei einer Staking-Rendite von etwa 3 Prozent würde dieser Bestand rund 360 Millionen US-Dollar pro Jahr abwerfen.
Aus diesen Erträgen ließe sich nach Libermans Rechnung eine Vorzugsaktie mit attraktiver Verzinsung bedienen. Bei 10 Prozent Rendite könnte BitMine demnach Preferreds im Volumen von rund 3,6 Milliarden US-Dollar finanzieren. Steigt der ETH-Kurs weiter, wächst dieser Spielraum. Bei 4.000 US-Dollar je ETH würde die gleiche Treasury-Struktur bereits rund 600 Millionen US-Dollar an jährlichen Erträgen generieren. Das entspräche einem möglichen Preferred-Volumen von rund 6 Milliarden US-Dollar.
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Liberman zufolge ist das der wichtigste Unterschied zu Bitcoin-Treasury-Modellen. Denn die Reserve liegt nicht einfach nur in der Bilanz, sondern kann über das Staking selbst Cashflows erzeugen. Diese laufenden Einnahmen könnten dann direkt zur Bedienung der Dividenden genutzt werden.
Für BitMine wäre ein solcher Schritt aus Sicht Libermans direkt wertsteigernd. Das Unternehmen habe derzeit weder Schulden noch Vorzugsaktien ausstehen. Neben einer Preferred-Emission könnte zudem das ATM-Programm für die Stammaktie genutzt werden. Beide Instrumente würden zusätzliches Kapital für weitere ETH-Käufe liefern.
Rund um Strategys Vorzugsaktie Stretch ist in den vergangenen Wochen und Monaten ein regelrechter Hype ausgebrochen. Mittlerweile wird STRC selbst zunehmend in Treasury-Strategien und DeFi-Produkte integriert.

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