DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Trotz des nach wie vor ungelösten Krieges zwischen den USA und dem Iran dürfte sich der Dax auch am Dienstag recht stabil halten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start auf 24.832 Punkte und damit 0,1 Prozent unter seinem Vortagesschluss. Nach zwei Verlustwochen in Folge hatte sich der Dax zum Wochenstart stabilisiert, auch wenn die Lage in Nahost unübersichtlich bleibt. Daran dürfte sich auch am Dienstag zunächst nichts ändern. Denn zwar bemühen sich die Vermittler Berichten zufolge um eine neue Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, allerdings dauern die Militärschläge der USA im Iran seit nunmehr zehn Nächten an. "Die Lage in Nahost bleibt unberechenbar. Gegenseitige Angriffe und parallel dazu stattfindende Friedensbemühungen - wohin das Pendel als Nächstes ausschlagen wird, kann niemand verlässlich sagen", erklärt Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Zuletzt habe der Dax dabei eine mehr oder weniger gut begrenzte Handelsspanne zwischen 24.700 und 25.100 Punkten etabliert, so Stanzl weiter. "Nun warten die Anleger auf Signale aus der Berichtssaison, um neue Engagements zu rechtfertigen."
USA: - DOW JONES IM MINUS; NASDAQ UNVERÄNDERT - Nach dem schwachen Freitag sind die US-Börsen am Montag schwerfällig in die neue Woche gestartet. Von einem Anfangs noch klaren Erholungsversuch blieben im Technologiebereich kaum Gewinne übrig. Anleger warten hier gespannt auf die Quartalsberichte einiger KI-getriebener Branchengrößen, die im Wochenverlauf anstehen. Mit 28.604,23 Punkten kam der Nasdaq 100 letztlich auf ein Plus von 0,04 Prozent. Andere Indizes konnten ihre frühen Gewinne ebenfalls nicht verteidigen. Im Fokus blieb die unsichere Lage im Nahen Osten mit ihren Auswirkungen auf die Ölpreise. Der Standardwerte-Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,59 Prozent tiefer bei 51.839,26 Zählern und der marktbreite S&P 500 verlor 0,19 Prozent auf 7.442,36 Punkte.
ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die wichtigsten Börsen Asiens haben am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Im Fokus der Anleger bleiben neben der Korrektur der KI-Rally der US-iranische Krieg sowie die anlaufende Quartalsberichtssaison. In Japan stieg der Leitindex Nikkei 225 um 2,7 Prozent, nachdem tags zuvor wegen eines Feiertages kein Handel stattgefunden hatte. In Südkorea gab es weitere, allerdings eher kleinere Gewinnmitnahmen: Der Kospi sank um rund ein halbes Prozent. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen legte zuletzt um 2,1 Prozent zu, während der Hang-Seng-Index in der Sonderverwaltungszone Hongkong leicht nachgab.
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