Aktien Frankfurt: Dax stabilisiert sich dank Ölpreisen

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 1045
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich nach drei Verlusttagen am Donnerstag ein wenig stabilisiert. Dank nicht weiter steigender Ölpreise gewann der deutsche Leitindex gegen Mittag 0,10 Prozent auf 25.865 Punkte. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,38 Prozent auf 32.079 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor hingegen knapp 0,1 Prozent.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Dass US-Präsident Donald Trump zuletzt von nur kurzen Attacken auf den Iran gesprochen habe, sei "genau das, was die Börsen im Moment hören wollen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Dies stützte auch die am Vortag gebeutelten, technologielastigen asiatischen Indizes wie den südkoreanischen Kospi und den japanischen Nikkei 225 etwas.

Am Freitag hatte der Dax mit 26.618 Punkten noch ein Rekordhoch erreicht. Seither sorgten steigende Ölpreise und hohe Anleiherenditen für eine deutliche Korrektur. An seinem Vortagstief hatte der Dax aber immerhin noch vor der 50-Tage-Linie abgedreht. Sie gilt als technischer Gradmesser für den mittelfristigen Trend.

Experte Altmann sieht nur eine kurzzeitige Beruhigung der Märkte. "Für eine langfristige Ruhe braucht es deutlich mehr", warnte er vor zu hohen Erwartungen. "Die Straße von Hormus ist weiterhin geschlossen. Und von einem dauerhaften Frieden werden die beiden Konfliktparteien auch im Falle eines Endes der Attacken weit entfernt sein."

Schon das Ausbleiben neuer Nachrichten aus der Region sorge für eine Stabilisierung, ergänzte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Dies sei zwar eine "trügerische Ruhe". Doch immerhin sei das "Schreckensszenario der Investoren" von Ölpreisen über der 100-Dollar-Marke zunächst ausgeblieben. Zudem sorgten besser als erwartete Konjunkturdaten aus China für Zuversicht.

Werte aus dem Artikel:
DAX 40 25.087,27 +1,13%
MDAX (Performance) 29.989,9 +1,64%

Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone gaben den Aktienkursen indes keinen nachhaltig positiven Impuls.

Im Dax führte die Deutsche Telekom mit einem Kursplus von 2,1 Prozent die Gewinnerliste an. Der aktivistische Investor Elliott habe einen beträchtlichen Anteil aufgebaut und angedeutet, dass die Bonner ihre Pläne für eine Fusion mit der US-Mobilfunktochter T-Mobile US fallen lassen sollten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Vorabend unter Berufung auf Kreise.

Stattdessen sollten andere Maßnahmen ergriffen werden, um den Wert des Unternehmens für die Aktionäre zu steigern - etwa über eine deutliche Ausweitung der Aktienrückkäufe. Alle Beteiligten hätten die Angelegenheit nicht kommentieren wollen. Für die Titel von T-Mobile US war es in New York am Mittwoch um 2,8 Prozent bergauf gegangen.

Die Aktien der Softwareunternehmen SAP (SAP Aktie) und Teamviewer waren mit Kursgewinnen von 1,8 und 3,2 Prozent ebenfalls gefragt. Sie profitierten von einem nachbörslich euphorisch aufgenommenen Umsatzausblick des US-Cloud-Softwareanbieters Snowflake .

Ansonsten sorgten Analystenaussagen für Kursbewegungen. Die Aktien von MDax-Spitzenreiter Auto1 erholten sich mit plus 4 Prozent vom jüngsten Tief seit Mai. Die US-Banken JPMorgan und Goldman Sachs bestätigten ihre positiven Anlageempfehlungen für den Online-Gebrauchtwagenhändler.

Eine gestrichene Verkaufsempfehlung des Analysehauses Kepler Cheuvreux verhalf dem Schmierstoffhersteller Fuchs zu einem Kursanstieg von 2,1 Prozent. Zeitweise erreichten die Titel ein Hoch seit Ende Oktober. Analyst Martin Roediger verwies auf seine übertroffenen Erwartungen im zweiten Quartal sowie die angehobene operative Gewinnprognose.

Bei Flatexdegiro sorgte eine Hochstufung für Kursgewinne von 1,6 Prozent. Die US-Bank Morgan Stanley spricht nun eine positive Empfehlung für die Aktien des Online-Brokers aus./gl/jha/

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---


Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG9CJ86 , DE000NB130J9 , DE000NB58BT2 , DE000NB634W3 , DE000NB2NT48 , DE000NB7KD36 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren