- Dax fiel um 0,24 Prozent auf 25.983 Punkte.
- MDax stieg um 0,23 Prozent auf 32.429 Punkte.
- Ölpreise blieben angespannt, Brent unter 97 US-Dollar.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Gegen Mittag verlor der deutsche Leitindex 0,24 Prozent auf 25.983 Punkte. Damit rutschte er wieder unter die viel beachtete Marke von 26.000 Punkten, die er zuletzt zurückerobert hatte. Am Freitag war er bis auf 26.167 Punkte gestiegen, hatte dann jedoch vor der 21-Tage-Linie abgedreht, die als kurzfristiger Trendindikator gilt. Das anderthalb Wochen alte Rekordhoch bei 26.618 Punkten bleibt erst einmal außer Reichweite.
Der MDax
Die Lage am Ölmarkt bleibt durch die weiteren gegenseitigen Angriffe im Krieg zwischen den USA und dem Iran angespannt. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde zuletzt knapp unter 97 US-Dollar gehandelt. Eine Kerngruppe aus sieben Mitgliedern des Ölförderverbands Opec+ teilte am Wochenende mit, dass sie ihre Produktionsziele im Oktober nicht weiter anheben will.
"In einem Aufwärtsszenario, in dem sich die Angriffe auf Schiffe ausweiten und intensivieren, sehen wir Brent potenziell bei 120 Dollar", sagte Daan Struyven, Co-Leiter der globalen Rohstoffforschung bei der US-Investmentbank Goldman Sachs, in einem Interview mit Bloomberg TV.
In Deutschland sorgten zudem der Wahlsieg der Rechtsaußenpartei AfD in Sachsen-Anhalt und die Signalwirkung des Debakels der CDU für die Bundesregierung für Gesprächsstoff. Wichtiger für die Anleger sind aber die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) diese Woche und der US-Notenbank Fed in der nächsten Woche. Eine EZB-Zinserhöhung am Donnerstag um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent ist laut Chefvolkswirt Edgar Walk von Metzler Asset Management inzwischen weitgehend Konsens.
Zudem geht nach dem stark ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag aktuell eine Mehrheit am Markt davon aus, dass auch die Währungshüter in Washington die Zinsen in der kommenden Woche anheben werden. Wichtig für deren Entscheidung dürften indes auch die noch anstehenden US-Inflationsdaten sein.
Am deutschen Aktienmarkt waren zu Wochenbeginn Halbleitertitel gefragt. Im Kielwasser der starken Kursgewinne von Samsung und SK Hynix in Südkorea ging es für den Chiphersteller Infineon (Infineon Aktie)
Auf Kaufinteresse stießen auch die Aktien des Energietechnikkonzerns Siemens Energy
Beim Raumfahrtunternehmen OHB
Analystenkommentare sorgten am Montag ebenfalls wieder für Bewegung. Dass die Schweizer Großbank UBS die Titel von Eon
Dagegen stand die zinssensible Immobilienbranche unter Druck. Für Vonovia (Vonovia Aktie)
--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---
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