Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.
SpaceX könnte in diesem Sommer in einige der größten börsengehandelten Fonds aufgenommen werden. Damit würden viele Anleger indirekt an Elon Musks Raumfahrt- und Technologiekonzern beteiligt, auch wenn sie die Aktie nicht bewusst kaufen.
Der Vergleich mit Bitcoin liegt für manche Beobachter nahe. SpaceX erzielt keine Gewinne, zahlt keine Rendite, schwankt stark und polarisiert Anleger. Der Unterschied ist jedoch entscheidend. Niemand muss Bitcoin besitzen. Bei SpaceX könnten Indexfonds bald für automatische Beteiligungen sorgen.
Die großen Indexanbieter CRSP, Nasdaq, FTSE Russell und MSCI haben laut CNBC Anpassungen vorbereitet, um SpaceX in Indizes für große Unternehmen aufzunehmen. Viele börsengehandelte Fonds müssten die Aktie dann nachbilden.
Die Dimension ist enorm. SpaceX kommt nach einem Kursanstieg von 4,5 Prozent am Dienstag auf eine Marktkapitalisierung von 2,7 Billionen US-Dollar. Damit wäre das Unternehmen das fünftwertvollste der Welt. Zugleich wäre SpaceX das einzige Unternehmen mit einem Börsenwert von mehr als einer Billion US-Dollar, das keinen Gewinn erzielt.
Ayman Saidi von Strategic Investment Solutions kritisierte den möglichen Indexeinzug scharf. Er ist der Meinung, dass große Vermögensverwalter wie Vanguard US-amerikanische Sparer im Stich lassen würden, wenn sie SpaceX einfach über Indexregeln in Portfolios brächten. Er warnte vor einer erheblichen Marktverzerrung.
Auch die Schwankungen sind außergewöhnlich. Die implizite Volatilität von SpaceX lag am Dienstag bei fast 120. Damit war sie etwa dreimal so hoch wie beim iShares-Bitcoin-Fonds. Nach dem aktuellen Stand wäre SpaceX die volatilste Aktie im S&P 500 und im Nasdaq 100.
Kevin Kelly von Delphi Digital sieht darin eine Frage der Risikobereitschaft. Er sagte, wer starke Schwankungen nicht aushalte, solle vielleicht eher Anleihen kaufen. Künstliche Intelligenz habe viele spekulative Anleger angezogen. Einige KI-Aktien wirkten inzwischen wie frühe Kryptowerte.
Noel Smith von Convex Asset Management erwartet eine Entspannung. Er sagte CNBC, eine Indexaufnahme werde die Volatilität von SpaceX senken. Hochfrequenzhändler, regelmäßige Umschichtungen und passive Kapitalflüsse könnten mehr Liquidität bringen.
Für Anleger bleibt die mögliche Indexaufnahme dennoch brisant. SpaceX könnte über Indexfonds in Millionen Depots landen. Damit würden viele Investoren automatisch Teil einer der spektakulärsten, aber auch riskantesten Wetten am Markt.
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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