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"Bitcoin ist tot": Bietet der BTC-Crash die größte Kaufchance des Jahres?

Nach dem Bitcoin-Kurssturz warnen Experten vor einem bitteren Ende. Doch für mutige Anleger könnte sich jetzt eine seltene Gelegenheit eröffnen.

Dass der Bitcoin-Kurs erstmals seit November 2024 unter die 70.000 US-Dollarmarke rutsche, sorgte bei vielen Anlegern für Enttäuschung – und gab Kritikern den langersehnten Anlass zum Jubeln. Haben sie es denn nicht schon immer gesagt, dass Bitcoin ein bloßes Spekulationsobjekt ist, dass keinen inhärenten Wert besitzt und früher oder später Platzen wird wie die Tulpenblase im Holland des 17. Jahrhunderts?

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“Bitcoin ist immer noch um etwa 69.000 US-Dollar zu hoch bewertet”, titelt Financial-Times-Redakteurin Jemima Kelly in einem vielbeachteten Beitrag. Darin prognostiziert sie ein schmerzhaftes Ende für die Kryptowährung, die “zerschmettert auf dem Boden liegen” werde. Von einer finalen Todesspirale, wie sie Starinvestor Michael Burry in Aussicht stellte, wolle sie zwar noch nicht sprechen – doch der Nachschub an “größeren Narren”, auf den Bitcoin zwangsläufig angewiesen sei, versiege nun allmählich.

Bitcoin ist nach wie vor ein absolut knapper und zugleich dezentraler Vermögenswert, der die positiven Eigenschaften von Gold übernimmt und dessen negative Eigenschaften wie die mangelnde Transportierbarkeit ausgleicht. Die Hashrate beträgt trotz erschwerter Bedingungen noch immer rund 120 TH/s, sodass das Netzwerk so sicher ist wie nie zuvor. Die Spot ETFs verloren trotz des massiven Abverkaufs gerade einmal 4 Prozent ihrer BTC-Bestände. Michael Saylor und Strategy akkumulieren weiterhin wöchentlich Bitcoin.

Wer davon überzeugt ist, dass Fiatwährungen auch weiterhin das tun, was sie seit ihrer Geburtsstunde getan haben – kontinuierlich an Kaufkraft verlieren –, sollte womöglich eher jetzt FOMO empfinden, als beim nächsten Allzeithoch. Das Narrativ des digitalen Goldes ist nicht tot, weil Bitcoin kurzfristig stärker mit Tech-Aktien korreliert als mit seinem physischen Pendant. Es erfordert lediglich mehr Geduld als erwartet. Die derzeit nur 5.900 Euro, die Anleger für 0,1 BTC auf den Tisch legen müssen, könnten sich in einigen Jahren rückblickend als großartiger Winterschlussverkauf herausstellen. Wem ein großer Einmalkauf als zu riskant erscheint, der kann alternativ über einen wöchentlichen Sparplan auch Schritt für Schritt seine individuelle Bitcoin-Reserve ausbauen.

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