Bitcoin fällt: Nächster Halt 60.000 US-Dollar?

Pascal Grunow Pascal Grunow
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Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet. 

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BTC-Münze fällt
Dall-E
Der Abwärtstrend hält an und Bitcoin steuert auf eine kritische Kursmarke zu, während wichtige Impulse für eine Erholung weiterhin fehlen.
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Hinweis

Bitcoin setzt seine jüngste Schwächephase fort und nähert sich immer mehr der Marke von 60.000 US-Dollar. Am Mittwochvormittag notierte die weltweit größte Kryptowährung bei 62.740 US-Dollar und damit 4,44 Prozent im Minus auf Wochensicht.

Auslöser der jüngsten Abwärtsbewegung ist erneut die Entwicklung an den Technologie- und Halbleitermärkten. Nach einem kräftigen Ausverkauf am Dienstag gerieten ebenso Risikoanlagen wie Krypto unter Verkaufsdruck. Die Verkaufswelle setzt sich nun den zweiten Handelstag in Folge fort.

ETF-Abflüsse belasten Bitcoin

Mit einem Kurs nahe 62.500 US-Dollar bewegt sich Bitcoin wieder am unteren Ende jener Handelsspanne, die den Markt bereits den gesamten Juni über geprägt hat. Marktbeobachter sehen jetzt die psychologisch wichtige Unterstützung bei 60.000 US-Dollar zunehmend im Fokus.

Werte aus dem Artikel:
BTC/EUR 52.304,880 +0,42%
Bitcoin 59.289,600 +0,14%

Noch ist Bitcoin 4,37 Prozent von der Marke entfernt, allerdings fehlen derzeit auch Impulse, die für eine nachhaltige Erholung sorgen könnten. Institutionelle Investoren bleiben zurückhaltend, während die Kapitalabflüsse aus den US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs anhalten.

Nach aktuellen Marktdaten verzeichneten die Spot-ETFs in den vergangenen 30 Tagen Nettoabflüsse von mehr als sechs Milliarden US-Dollar. Dies entspricht dem größten Rückgang seit Einführung der Produkte.

Rückgang auf sogar 59.000 US-Dollar?

Zusätzliche Skepsis kommt von der Handelsfirma Wintermute. Zum einen steigen die Korrelationen zwischen den einzelnen Kryptowährungen deutlich an. Außerdem nimmt die Marktliquidität mit Beginn der Sommermonate spürbar ab. Gleichzeitig fehlt weiterhin frisches institutionelles Kapital, das den Markt stabilisieren könnte.

Wintermute bezeichnet die Marke von 59.000 US-Dollar als entscheidende Unterstützungszone. Sollte der aktuelle Verkaufsdruck anhalten, könnte Bitcoin kurzfristig bis auf dieses Niveau zurückfallen.

Ereignisse die Bitcoin bewegen könnten

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor wartet bereits zum Wochenausklang auf die Anleger. Am Freitag läuft an der Kryptobörse Deribit ein Optionsvolumen von rund 10,6 Milliarden US-Dollar aus. Rund 80 Prozent der ausstehenden Kontrakte liegen derzeit "out of the money" und würden bei den aktuellen Kursen wertlos verfallen und könnte zusätzliche Kursschwankungen auslösen.

Außerdem steht am Donnerstag die Veröffentlichung der PCE-Inflationsdaten in den USA an. Der Preisindex gilt als bevorzugtes Inflationsmaß der Federal Reserve und könnte die Erwartungen an zukünftige Zinsschritte beeinflussen.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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