Bitcoin-Mining-Riese MARA will BTC-Bestände verkaufen
Jetzt denkt der nächste Mining-Riese über einen Verkauf seiner Bitcoin nach. Was MARA Holdings zu dem drastischen Schritt bewegt.
MARA Holdings denkt über den Verkauf seiner Bitcoin-Bestände nach. Das geht aus Unterlagen hervor, die das größte börsennotierte Mining-Unternehmen am Montag bei der Aufsichtsbehörde SEC eingereicht hatte.
In den Unterlagen erklärt die US-Firma, das eigene Geschäftsmodell wolle man in Richtung KI und High Performance Computing (HPC) erweitern. Eine neu geschlossene Partnerschaft mit der Starwood Capital Group soll ausgewählte Mining-Anlagen in Rechenzentren für Enterprise- und KI-Kunden verwandeln.
Dafür sei es notwendig, Bitcoin zu verkaufen, um unter anderem Projekte zu finanzieren. Im Bericht legt MARA offen, in der zweiten Jahreshälfte des letzten Jahres mit dem Verkauf der eigenen Bestände begonnen zu haben.
Es ist eine 180-Gradwende für das Unternehmen. Eigentlich hatte MARA Bitcoin stets als langfristiges Investment bezeichnet und einen strikten Hodl-Kurs gefahren. Im vergangenen Jahr nahm der Mining-Riese 850 Millionen US-Dollar an neuen Schulden auf, die in die Kryptowährung fließen sollten.
Der Strategiewechsel hin zu KI- und HPC-Anwendungen passt allerdings zu dem jüngsten Trend in der Krypto-Mining-Industrie. In den letzten Monaten verkauften mehrere namhafte Branchengrößen Bitcoin-Bestände, um den Ausbau des KI-Geschäfts voranzutreiben.
Unternehmen erhoffen sich durch die Bereitstellung ihrer Rechenleistung in diesem Bereich mehr Planbarkeit bei den Einnahmen. Einkünfte aus dem Bitcoin-Mining sind volatil und nehmen aufgrund des Halvings stetig ab. Zuletzt stiegen die durchschnittlichen Kosten, um einen Bitcoin zu schaffen, auf 49.645 US-Dollar – nach 32.216 US-Dollar im Jahr 2024.
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