UN-Hochkommissar fordert sofortiges Ende der Kämpfe im Jemen

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Flagge der Vereinten Nationen.
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GENF/SANAA (dpa-AFX) - Nach der jüngsten Eskalation im Jemen-Konflikt verlangt das UN-Menschenrechtsbüro von Regierungstruppen und Rebellen ein sofortiges Ende aller gegenseitigen Angriffe. "Ich fordere alle Parteien nachdrücklich auf, unverzüglich alle Handlungen einzustellen, die die Gefahr bergen, den Jemen erneut in einen umfassenden Konflikt zu stürzen", sagte UN-Hochkommissar Volker Türk. Angriffe auf zivile Infrastruktur verschärften das Leid der Zivilbevölkerung weiter in einer Zeit, in der bereits mindestens 18 Millionen Menschen im Jemen unter Ernährungsunsicherheit litten.

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Der Konflikt zwischen der von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Regierung und der vom Iran geförderten Huthi-Miliz hatte sich zuletzt erneut verschärft. Es ist die schwerste Eskalation seit Inkrafttreten einer inoffiziellen Waffenruhe im Jahr 2022. Im Zuge des Iran-Kriegs war der Konflikt in dem bitterarmen Land aufs Neue entflammt. Die Huthi greifen seitdem auch immer wieder Schiffe im Roten Meer und der für den internationalen Handel wichtigen Meerenge Bab al-Mandab an.

Türk schrieb weiter, seit dem 6. August seien durch Huthi-Angriffe in von der Regierung kontrollierten Gebieten mindestens 17 zivile Opfer gemeldet worden, Ende Juli zwei Opfer in von den Huthi kontrollierten Gebieten. Die Konfliktparteien müssten Angriffe auf Zivilisten und zivile Objekte unterlassen.

Jemenitische Regierungstruppen hatten nach eigenen Angaben übers Wochenende bei Angriffen gegen die Huthi-Miliz in mehreren Landesteilen Dutzende Kämpfer getötet oder verletzt. Vorausgegangen waren Angriffe der Huthi, die demnach zivile Ziele im Jemen getroffen hatten. Auch dabei habe es Tote gegeben./hme/DP/zb

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