Die New Yorker Freiheitsstatue. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten.
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dpa-AFX  | 
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Konflikt mit USA: Venezuela fordert UN-Dringlichkeitssitzung

CARACAS (dpa-AFX) - Venezuela hat wegen des wachsenden Drucks der USA auf das Land eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt. "Damit das Völkerrecht wiederhergestellt wird und die Charta der Vereinten Nationen Geltung erlangt", schrieb Venezuelas Außenminister Yván Gil auf Instagram.

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Gil warf den Vereinigten Staaten eine "offene und kriminelle Aggression" vor. Hintergrund seien das Blockieren der freien Durchfahrt sanktionierter Öltanker sowie Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump, Venezuela sei von der US-Marine umzingelt. Washington wolle sich das venezolanische Öl (Rohöl) "aneignen", schrieb Gil. "Sie wollen die größte Ölreserve der Welt an sich reißen." Diese Handlungen würden ein "Verbrechen der Aggression" darstellen und darauf abzielen, "eine souveräne Nation, die niemals kapitulieren wird, mit Gewalt zu unterwerfen".

Trump hatte am Dienstag die große US-Militärpräsenz vor der venezolanischen Küste mit den Ölvorkommen des südamerikanischen Landes in Verbindung gebracht und eine "vollständige und komplette Blockade aller sanktionierter Öltanker auf dem Weg von und nach Venezuela" angeordnet. Er begründete dies damit, das südamerikanische Land habe Öl, Land und andere Vermögenswerte von den USA gestohlen - diese müssten zurückgegeben werden. Der Republikaner warf Venezuelas autoritärem Staatschef Nicolás Maduro zudem vor, "das Öl aus diesen gestohlenen Ölfeldern zur Finanzierung von Drogenterrorismus, Menschenhandel, Mord und Entführungen" zu nutzen.

Anfang der 2000er Jahre hatte Venezuela Ölfelder verstaatlicht - betroffen waren ausländische und auch US-Firmen. In der Folge entbrannte ein Streit um Entschädigungszahlungen.

Maduro: "Marionettenregierung" hätte keine 47 Stunden Bestand

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"In Venezuela wird ein Regimewechsel angestrebt, um eine Marionettenregierung zu installieren, die nicht einmal 47 Stunden Bestand haben würde, die die Verfassung, die Souveränität und den gesamten Reichtum des Landes ausliefern und Venezuela zu einer Kolonie machen würde", sagte Maduro dem venezolanischen Staatsfernsehen. Das werde niemals geschehen, sagte er weiter.

UN-Generalsekretär António Guterres teilte am Mittwoch mit, er habe mit Maduro telefoniert. Dabei habe er erneut betont, dass alle UN-Mitgliedstaaten sich an internationale Gesetze halten und Zurückhaltung praktizieren müssten sowie Spannungen nicht eskalieren lassen dürften, damit die regionale Stabilität erhalten bleiben könne, teilte Guterres mit./ppz/DP/jha

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