Huthi: Haben erneut Ziele in Saudi-Arabien angegriffen

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Saudi-Arabien auf der Landkarte.
- pixabay.com

SANAA/RIAD (dpa-AFX) - Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat erneut Angriffe auf das benachbarte Saudi-Arabien für sich beansprucht. Sie habe auf der Luftwaffenbasis Chamis Muschait im Süden des Königreichs unter anderem Waffenlager, Startbahnen und Hangar mit Dutzenden Raketen und Drohnen angegriffen, sagte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari. Es sei eine Antwort auf mehr als 300 saudische Luftangriffe im Jemen in den vergangenen Tagen.

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Saudi-Arabien, das die Miliz seit mehr als zehn Jahren an Seite der international anerkannten Regierung bekämpft und dafür ein Militärbündnis im Jemen anführt, kommentierte dies zunächst nicht. Die Huthi hatten den Nordjemen samt der Hauptstadt Sanaa 2014 überrannt und kontrollieren dort inzwischen große Gebiete. Bei ihrer jüngsten Offensive rückten sie auch weiter nach Süden vor in Richtung der wichtigen Meerenge Bab al-Mandab.

Laut Huthi-Kreisen und Quellen in der jemenitischen Regierung nahm die Miliz dabei auch die strategisch gelegenen Inseln Majun (auch bekannt als Perim) sowie Hanisch ein.

Miliz-Sprecher: Offensive wird Ende der Huthi einläuten

Es ist unklar, ob und wie lang die Huthi die neu eingenommenen Gebiete an der Westküste und um die Hafenstadt Mokka halten können. Sie seien seitdem schweren Bombardements ausgesetzt, sagte der Sprecher einer jemenitischen Miliz, die mit der Regierung verbündet ist. Die Offensive sei für die Huthi deshalb eine "Katastrophe" und werde ihr Ende im Jemen einläuten. "Es gibt jetzt die Gelegenheit, sie zu zermürben", teilte Asil al-Sakaladi von den sogenannten Riesen-Brigaden mit.

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Mit der Offensive der Huthi ist der Bürgerkrieg im Jemen erneut eskaliert. Zugleich können die Huthi etwa Handelsschiffe in der Meerenge Bab al-Mandab nun noch stärker angreifen als bei ihren früheren Angriffen in der Region ab 2023. Die Miliz hat allerdings erklärt, dass sie die Sicherheit der Schifffahrt dort gewährleisten möchte - mit Ausnahme Saudi-Arabiens, für dessen Schiffe die Miliz eine "Blockade" verhängt hat./jot/DP/stw


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