Aktien Wien Schluss: ATX verliert weiter

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit Verlusten geschlossen. Der Leitindex ATX beendete den Tag mit einem Minus von 0,74 Prozent auf 6.592,91 Punkte. Der marktbreite ATX Prime fiel um 0,72 Prozent auf 3.245,27 Zähler. Andere Börsen in Europa zeigten sich am Mittwoch wenig bewegt und großenteils leicht im Minus.

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Hinweis

Für einzelne größere Kursbewegungen abseits der ATX-Werte sorgten in Wien neue Quartalsergebnismeldungen. Aktien des Flughafens Wien stiegen nach gut aufgenommenen Zahlen um 4,0 Prozent und waren damit die Tagesgewinner im ATX Prime. Der Flughafen-Betreiber hat im ersten Halbjahr 2026 seinen Nettogewinn gesteigert. Als Gründe dafür werden Kostendisziplin und ein starkes Auslandsgeschäft angegeben, das den Passagierrückgang am Standort Wien ausgeglichen habe. Der Umsatz stagnierte hingegen nahezu.

Die Quartalszahlen des Airport-Betreibers übertrafen den Analysten der Erste Group zufolge die Erwartungen am Markt. Positiv werteten die Experten zudem, dass das Unternehmen trotz des schwierigen geopolitischen Umfelds seine Jahresprognose angehoben hat.

Die Aktien des Luftfahrt-Zulieferers FACC verloren nach Bekanntgabe von Ergebnissen hingegen 4,5 Prozent. FACC steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr - und das operative Ergebnis stieg noch deutlich stärker. Die Zahlen lagen laut den Erste-Analysten im Rahmen der Erwartungen. Auch bei FACC werteten die Analysten die Erhöhung der Prognose positiv.

Steyr Motors legten trotz der Meldung eines Halbjahresverlusts um 1,8 Prozent zu. Allerdings hatte die Aktie zu Wochenbeginn nach einer Gewinnwarnung rund ein Viertel eingebüßt.

Werte aus dem Artikel:

Die meisten Kursbewegungen am Markt hielten sich in engen Grenzen. An der Spitze des ATX lagen OMV mit einem Kursplus von 1,5 Prozent. Auch an anderen Börsen fanden sich Ölwerte angesichts der jüngsten Ölpreisanstiege unter den größten Gewinnern. Unter Druck kamen dem europaweiten Trend folgend die Titel der Finanzwerte RBI und VIG und büßten 3,7 und 2,4 Prozent ein.

Die am Mittwoch gemeldeten Inflationsdaten für die Eurozone waren wie erwartet ausgefallen und wirkten sich nicht merklich an den Börsen aus. Mögliche Impulse könnte die nach Handelsschluss in Europa noch anstehende Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle zur vergangenen Zinsentscheidung der US-Notenbank bringen. Die sogenannten "Minutes" könnten Aufschluss über die Diskussionen innerhalb des Offenmarktausschusses der Notenbank liefern, schreiben die Analysten der Helaba./mik/stoU/APA/stw


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