- Die Wiener Börse schloss schwächer am Mittwoch.
- Der ATX verlor 0,66 Prozent auf 6.859,91 Punkte.
- Der Preis für Brent überstieg erstmals 100 US-Dollar.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Die Investoren fürchteten weitere Störungen der Ölproduktion und -transporte, schrieb Stratege Jim Reid von der Deutschen Bank. Daher preisten sie höhere Energiepreise für längere Zeit ein. "Die Skepsis nimmt zu, dass die Ölpreise in den kommenden Monaten deutlich zurückgehen", schätzt der Experte.
Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent kletterte erstmals seit dem Juli wieder über die Marke von 100 US-Dollar. Die schürte die Angst vor einer weiter anziehenden Inflation.
Am Mittwoch standen keine wichtigen Datenveröffentlichungen oder Ereignisse auf dem Programm. Erst am Donnerstag werde es mit der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank interessant, schrieben die Helaba-Analysten. Marktteilnehmer rechnen fest mit einer Erhöhung der Leitzinsen. Auch die Experten von der Helaba gehen von einer Anhebung um 0,25 Prozentpunkte aus, da sich in jüngster Zeit viele EZB-Vertreter in diese Richtung geäußert hatten. Es werde befürchtet, dass die Inflation bei dem aktuellen Leitzinsniveau nicht auf das angestrebte Ziel zurückkehren wird, hieß es weiter.
In Österreich blieben Meldungen auf Unternehmensebene weiterhin dünn. Der Zuckerkonzern Agrana beschloss den Erwerb des Aromaherstellers Esarom. Die Agrana-Titel fielen um 0,9 Prozent.
Bei den schwergewichteten Bankenwerten gab es mehrheitlich Kursrückgänge. Die Bawag-Titel
Unter den weiteren Schwergewichten verloren Voestalpine
Zum Teil aufwärts ging es für die Aktien der Energieversorger. Die Anteilsscheine des Versorgers Verbund gewannen 1,1 Prozent, und die EVN-Papiere
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