+1,14%
Die Wirtschaft der Eurozone hat sich im Frühjahr überraschend auf Wachstumskurs gehalten. In den 20 Ländern des Währungsraums hat die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zugelegt. Ökonomen hatten im Schnitt eine Stagnation erwartet. Zu Beginn des Jahres war die Wirtschaft allerdings deutlich stärker um 0,6 Prozent gewachsen.
Am Abend rückt die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed in den Fokus. Die Fed dürfte dabei dem starken politischen Druck durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump widerstehen und ihre Leitzinsen nicht senken. Die Zinsspanne dürfte nach Einschätzung der ganz überwiegenden Mehrheit von Ökonomen bei 4,25 bis 4,50 Prozent verharren; erst für den weiteren Jahresverlauf rechnen Experten mit Senkungen.
Spitzenreiter waren die Titel von Raiffeisen Bank mit einem Plus von 3,40 Prozent. Die RBI hat im ersten Halbjahr einen Konzerngewinn von 567 Millionen Euro erwirtschaftet - ohne das Geschäft in Russland und Belarus. Das sind 4,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Bank baut das Geschäft in Russland weiter ab. Der Ausblick der Bank bleibt weitgehend unverändert, nur bei den Risikokosten zeigt sie sich nun etwas optimistischer.
Auch die anderen schwergewichteten Banken Erste Bank und Bawag
Schwach waren OMV
RHI
Andritz
Palfinger
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.