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Wachstum bei Akku-Geräten - Stihl investiert in Osteuropa

WAIBLINGEN/ORADEA (dpa-AFX) - Der Motorsägen- und Gartengerätehersteller Stihl geht in Rumänien mit einem neuen Werk an den Start, das ausschließlich Akkus und Akkugeräte produziert. Der Standort solle eine Schlüsselrolle einnehmen, um die steigende Nachfrage nach Akkugeräten zu bedienen, wie das Familienunternehmen in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) mitteilte. Bereits heute sei mehr als jedes vierte weltweit verkaufte Produkt batteriebetrieben. Bis 2027 soll dieser Anteil auf rund 35 Prozent steigen, bis 2035 auf etwa 80 Prozent. Bis 2028 sollen dort einmal 700 Menschen beschäftigt werden.

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Rasenmäher (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com / CC0:

Die Produktion in Osteuropa ist um einiges billiger als in Deutschland. In das rumänische Werk wurden 125 Millionen Euro investiert. Stihl hatte Ende April angekündigt, dass er wegen der schwierigen Wirtschaftslage weltweit rund 500 Stellen streichen will. Die Stellen sollen insbesondere in der Verwaltung abgebaut werden.

Stellenabbau in Deutschland

In Deutschland sollten - wie bereits bekannt - Stellen im niedrigen dreistelligen Bereich wegfallen. Das soll sozialverträglich geschehen, unter anderem durch altersbedingte Austritte und ein Freiwilligenprogramm. Kündigungen seien nicht geplant.

Weltweit hatte Stihl Ende vergangenen Jahres gut 19.700 Beschäftigte und damit etwas weniger als Ende 2023. Mehr als 6.000 Menschen arbeiteten am deutschen Stammhaus, zu dem mehrere Werke in der Region Stuttgart, aber auch im Landkreis Konstanz und in Weinsheim in Rheinland-Pfalz gehören./ols/DP/jha

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