Ohne die volatilen Umsätze mit Fahrzeugverkäufen stiegen die Einzelhandelserlöse um 0,5 Prozent. Hier war ein Zuwachs um 0,3 Prozent prognostiziert worden. Die Umsätze der Einzelhändler gelten als Indikator für die Stärke des privaten Konsums, der für das Wachstum der USA eine besonders große Rolle spielt.
"Konjunktursorgen werden mit den Zahlen wohl nicht geschürt", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Helaba. Er verweist auch auf den deutlichen Anstieg des Philadelphia-Fed-Inex und den erneuten Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Beide Daten wurden zeitgleich zu den Umsätzen im Einzelhandel veröffentlicht.
"Alle Zahlen überraschen positiv und so steht die US-Notenbank nicht unter Druck, die Leitzinsen schnell und deutlich zu senken", kommentierte Wortberg. "Die Zinssenkungsfantasie dürfte gedämpft bleiben."/jsl/jkr/jha/
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